Hallo Ihr Lieben,
die Woche plätscherte so vor sich hin...
Montag stand nur schnell einkaufen und Essen kochen für die Arbeit auf meinem Zettel.
Dienstag war ich beim Sport... TRX... das ist Training mit Eigengewicht.. wenn man zu guckt, sieht das aus wie Rentnersport. Bis man selber ran muss... hui.. war das anstrengend... mir tat schon auf dem Heimweg alles weh :(
Mittwoch bin ich dann tapfer wieder zum Gym, dieses Mal nur a bisserl an der Ausdauer arbeiten, bzw. überhaupt erstmal wiederfinden :)
Donnerstag war volles Programm, schnell Essen kaufen und vorbereiten, facetimen tja und dann.. Modenshow zu Hause spielen.
Dazu muss ich mal wieder eeeeeeeetwas ausholen... *räusper* Also, jeder von Euch dürfte den "DressCode" für einen normalen Bürojob in Deutschland kennen.. Sprich für die Herren: Lederschuhe (dazu bitteschön passende Socken, keine Comics drauf oder so), Jeans reicht in den meisten
Fällen vollkommen aus. Ausschließlich Langarm Hemden, die man im Sommer hochkrempeln darf, immer ein weißes T-Shirt drunter. Ggf. Krawatte und Jaket. Fertig
Hier schaut die Realtität bei den lokalen Kollegen wie folgt aus: es ist vollkommen ok, in einer Jogginghose zur Arbeit zu kommen, auch im Sommer sind Bermudas keine Ausnahme.. Sandalen im Büro?! Na klar..
Und die Mädels sind auch nicht besser *g*
In Deutschland: Jeans ist ok, wenn Rock oder Kleid wird auf die Länge geachtet (Handbreit übern Knie oder länger). Keine nackten Beine im Büro (Stichwort Strumpfhose), schulterfrei ist auch ein NoGo
Und hier.. Hotpants und MiniRöcke sind das a und o! Auch die Mädels hab ich schon im Jogginghose gesehen... gern auch Plüschpullis mit Kapauze die dann so drollige Tierohren dran haben.. geht natürlich auch in die andere Richtung, dann wird sich aufgebrezelt bis zum geht nicht mehr
Ich für meinen Teil fange erst gar nicht an, mich mit den chin. Mädels hier anzulegen (sprich, wer trägt den kürzesten Rock?) und bleibe meinem deutschen Dresscode treu.
Und bevor ich hier einen Aufschrei höre, nein.. das ist nicht nur bei meiner Firma so. Auch beim Kunden scheint es da keine eindeutigen Richtlinien zu geben, genauso wenig wie bei anderen Firmen.
Nun soll es dann aber doch dem Management von EDAG zu bunt geworden sein und ein Dresscode wurde ausgeschrieben.
Nur, wo fängt man da an?!
Wenn es nach unserer HR gehen soll, sollen mit einem Schlag alle Anzüge tragen und noch nicht mal die Jeans wäre erlaubt. Das bringt - aus meiner Sicht - aber gleich mehrere Probleme. Zum einen verdienen die Kollegen hier zwar im Vergleich zum Wettbewerb zwar recht anständig, aber dass man sich davon mal eben ne komplett neue Gardrobe leisten kann halte ich für fragwürdig. Zum anderen.. die werden hier im Winter in ihren neuen Anzügen zwar gut aussehen, aber jämmerlich erfrieren. Es ist nämlich nicht selten
im Winter, dass man es rascheln hört. Das kann zum einen die Klimaanlage sein, die als Heizung herhält und deswegen auf Hochtouren läuft, zum anderen aber auch ein Kollege, der in Thermohose durch die Gegend läuft...
Also hab ich eine Hausaufgabe bekommen und sollte ein paar Fotos von mir machen in versch. Business Outfits. Mein Mann hatte jedenfalls seinen Spaß.
(Heute:Montag, ist dann nochmal großes Fotoshooting bei EDAG)
Ich bin gespannt, wie das endet und halte Euch gern auf dem Laufenden :)
Am Freitag Mittag wars dann endlich so weit, der Womens Day Lunch stand an. Geschenke gabs ja schon in der letzten Woche.
Ein Shuttlebus voll Mädels wurde zum Restaurant gekarrt. Dieses Mal waren wir in einem - Überraschung - chin. Restaurant direkt ggü der Anting Metro.
Die Einrichtung sah schonmal recht viel versprechend aus... Kann los gehen :) Das läßt man sich hier nicht 2x sagen... und zack war unser Tisch voll mit leckeren Sachen: Sashimi, Shimps, mein geliebter Krempelfisch, Fleisch, Gemüse, auch eine Schildkröte war dabei (nein, nicht als Deko, die war zum Essen gedacht... *g*) Das hörte und hörte nicht auf.
Für die Jungs unter unseren Lesern....: Wir Mädels benehmen uns nur immer in Eurer Gegenwart und knabbern an Salatblättern.. Sind wir aber unter uns gibts da kein Halten mehr :)
Das mußte auch unser Finanzchef feststellen, der mit einem weiteren Kollegen, das Management vertreten hat. Sehr mutig, zwei Kerle unter locker 30 Frauen :)
Danach gabs noch das Gruppenfoto und ab zurück zur Arbeit. So vollgefuttert war das glatt ne Herausforderung...
Am Abend ist Stefan ab zu seinem Spiele Abend mit Freunden und ich bin in Anting geblieben.
Ein italienscher Kollege verläßt das Land und hat zur Farewell Party geladen. Na sehr gerne doch :)
Passenderweise in einem italienischen Restaurant. Ja, das gibts tatsächlich im überschaubaren Anting (ist das Wolfsburg von Shanghai, Focus auf Automobilindustrie, dafür aber ebenfalls schlappe 5Mio Einwohner oder so.. und wird trotzdem als "Dorf" bezeichnet.. muss man sich auch erstmal dran gewöhnen)
Weiter im Text.... das Essen war BOMBASTISCH.. als Starter gabs Salat und richtig guten Aufschnitt samt Brot.. dann gings natürlich mit Pizza weiter gefolgt von Fleisch ohne Ende. Standesgemäß zum Abschluss dann Tiramisu..
In diesem Sinne: byebye Laowei :)
Mit einem Kollegen hab ich mir dann ein Taxi geteilt und ab gings nach Hause.
Samstag wars dann endlich soweit... Zusammen mit Sadi und Seven sind wir wieder zur Painterstreet. Seven hab ich um Unterstützung gebeten, da wir uns in ein Bild verliebt hatten, aber den Ausländer Preis dafür beim besten
Willen nicht zahlen wollten.. also haben wir ihr vor Ort erklärt, welcher Laden und welches Bild gemeint ist und sie ist dann allein in den Laden marschiert, ohne Langnasen.
Der Startpreis war - wie bei uns - 1.500RMB (aktuell: 230Euro). Nach ca. 10minten verhandeln hatte sie ihn bereits auf den Preis runtergehandelt den ich mit ihr vorher abgesprochen hatte... und sie kam mit dem fertig verpackten und gerahmten Meisterstück raus marschiert.. tja, manchmal nützt es eben alles nix, und man muss zu solchen Tricks greifen :)
Dann sind wir zu dem Shop marschiert, wo wir unser Hochzeitsbild am Valentinstag in Auftrag gegeben haben... und es hat schon auf uns gewartet... ich war überwältigt.. ich war - um ehrlich zu sein - auf das
schlimmste vorbereitet. Aber, dass es so genial wird, damit hatte ich nicht gerechnet. Nun haben wir uns noch flux einen Rahmen ausgesucht und können es dann nächstes Wochenende endgültig in Empfang nehmen.
Zur Feier des Tages - es war nämlich auch noch Sevens Geburtstag - sind wir dann noch Sushi Essen gegangen, gefolgt von einem leckeres Eis bei Hägen Dasz.
Stefan ist dann heim und ich bin mit den Mädels noch kurz shoppen gegangen.
Am Sonntag gabs dann den zweiten Kochkurs. Stefan wollte eigentlich nur zum zugucken mitkommen. Schließlich sollte es heute selbstgemachte Nudeln geben. Allerdings kam nur noch ein weiteres Pärchen (aus den USA) zu dieser öffentlichen Klasse... als wurde Stefan kurzerhand mit eingespannt :)
Erst ging es wieder zum Wetmarket. Dieses Mal hatten wir jeder kleine Aufgaben die wir meistern sollten. Ich sollte um Fenchel verhandeln. Nur die Gemüsefrau hat das nicht so ganz eingesehen... (ja, auch beim Wetmarket gibts Ausländerpreise)
Egal. Mit der Beute gings dann in die Kochschule. Erstmal mit Tee stärken und schon wurde geschnippelt. Dann kam auch unser Nudelmeister der uns den Teig zwar hat zubereiten lassen, aber die endgültige Verarbeitung mußten wir dann ihm überlassen. Um den Teig "richtig fühlen zu können" würde es mehrere Jahre Erfahrung brauchen. Ahja.
Dann hat er uns gezeigt, wie man den so schön durch die Luft wirbelt und sollten es ihm gleich tun. So der Plan. Hat natürlich NICHT funktioniert :)
Dann hat er uns noch drei ver. Arten von Nudeln gezeigt.. und nun sollten wir doch selber ran und die Nudeln "ziehen" Die Chinesen brauchen dafür nämlich keine Teigmaschine, das ist hier "hand made"
Bei Stefan hat das hervorragend funktioniert. Ab ins Nudelwasser damit und dann futtern. Dann waren wir anderen dran.. nun gut, einen eigenen Nudelladen in Deutschland eröffnen und damit reich werden kann ich dann wohl von meiner Liste streichen. Ich würde pleite gehen :)
Geschmeckt hats trotzdem
Dann gabs noch unsere Baozi (gefüllte Klöße) und schon war der Unterricht auch wieder vorbei
Hat echt Spaß gemacht :)
Beim nächsten Mal nehm ich dann privat Unterricht.. es gibt noch immer so viele Rezepte die ich gern lernen möchte :)
Den Rest vom Sonntag haben wir bei einer DVD ausklingen lassen.
So Ihr Lieben, wir stecken hier schon mitten in der Regensaison
Euch wünschen wir einen zauberhaften Frühling :)
Take care
Stefan und Kathrin
Sonntag, 22. März 2015
Cook in Shanghai: DimSum
Hallo Ihr Lieben,
und schon gehts weiter... wie angedroht
Ich hab keine Ahnung, warum ich da jetzt erst drauf komme... aber besser spät als nie :)
Ein Kollege hat mir schon vor langer Zeit eine homepage gezeigt:
www.cookinshanghai.com
Dort kann man private und öffentliche Klassen für chin. Kochkurse buchen. Und nach jede Menge andere Aktivitäten (Tee Zeremonie, Papercutting, Caligraphie und so weiter)
Ich hab mich jetzt endlich mal angemeldet und wollte mein Glück mit einer öffentlichen Stunde versuchen.
Los gings mit DimSum. Vorab sollte sich jeder 2 Rezepte aussuchen, drei werden dann im Unterricht gekocht.
Ich war - typisch deutsch - natürlich viel zu früh dran und hab auf die anderen gewartet.. Nach und nach kamen sie: eine ältere polnische Dame, ein Pärchen aus den UK, ein Pärchen aus New Zealand und ein junges Mädel aus San Franisco, interessanterweise arbeitet sie für Apple.. wie praktisch...
Lustigerweise waren alle Teilnehmer nur kurzfristig in Shanghai... ups, und ich schaffs erst nach drei Jahren zu nem Kochkurs. Nun gut.
Da standen wir nun.. 13.50h war Treffpunkt, um 14.15h rief dann einer bei der Firma an.. Sorry Sorry... sie kommt... und dem war auch so... 2min später, völlig aus der Puste. Später sollten wir erfahren, dass sie
eingesprungen ist. Unsere eigentliche Dolmetscherin hätte spontan gekündigt. Ahja.
Nun aber ab zum "Wet Market" (Nass Markt), das sind "Frische Märkte" die es an jeder Ecke in unterschiedlichen Variationen gibt. Eins haben alle gemein: sie werden abends mit nem Wasserschlauch ausgespült. Daher der Name. Dieser war RIESIG, über zwei Ebenen. Unten alles, was mal gelebt hat
oder noch immer lebt (sprich Fleisch und Fisch und alles dazwischen...)
Oben dann Gemüse, Eier, Tofu, Nudeln
Helen - unser charmanter Ersatz - hat vieles erklärt und endlich hatte ich mal Gelegenheit meine 1.000 Fragen los zu werden.
So hab ich rausgefunden, dass diese schlammbedeckten Eier, einfach nur damit gesalzen werden und man sie auch schon "sauber" kaufen kann, dann ist die Schale allerdings mint grün.
Auch die 1.000 jährigen Eier gabs dort. Dazu später mehr :) Sie hat auch erklärt, dass weiße Lebensmittel (z.B. Linsen) für die Lunge gut sind, während rote Lebensmittel (z.B. Datteln) gut fürs Blut sind..
Nebenbei haben wir alles für unseren Kurs eingekauft.
Da wir sozusagen als Touris unterwegs waren, und die Händler von diesem Markt das Schauspiel schon gewohnt sind, hab ich endlich mal die Chance gehabt, genügend Fotos machen zu können :)
In unserem Wet Market am Compound gehts deutlich ruhiger zu und da man uns ja dann doch kennt, ist meine Hemmschwelle dort Fotos zu machen, etwas höher...
Dann gings in die Wohnung, die als Kochschule für kleine Gruppen herhalten muss.
Der Chefkoch war schon da und hat bereits mit den Vorbereitungen (alles klein schnippeln) angefangen
Wir durften uns - für alle war es ja der erste Besuch eines Wet Markets - erstmal erholen, und haben eine Tee Zeremonie vorgeführt bekommen. Noch eine Premiere für mich. Nach drei Jahren.. jaja.. Asche auf mein Haupt!
Dann hat sie uns Snacks angeboten... Nein, keine Erdnussflips. Sondern rohen Lotus (hat eher was von ner rohen Kartoffel... vom Grill mag ich die eindeutig lieber!), besagte 1.000 jährige Eier... siehe Foto.. die werden für bis zu 2Monate eingebuddelt und ändern dann die Farbe.. optisch ist es eine reine Überwindung... aber der Mensch ist ein Herdentier und so hab ich es endlich - mit reichlich Soja - hinter mich gebracht. Ich muss sagen.. gar nicht so schlimm wie es aussieht. Dagegen war das andere Ei - diese gesalzene Version - eine Zumutung... alsob man nen Löffel Salz in der Gusche hat.. Pfui.. nein Danke, wir werden keine Freunde..
Dann gabs noch getrockneten Ingwer.. zum aufwärmen.. danach wußte ich auch, was damit gemeint war.. meine Herrn! War das SCHARF!!!!
Endlich gings los.. vorher noch Schürze um und Kochmütze auf.. gröööööööhl.. jetzt aber..
Erst haben wir uns die herkömlichen "chinese dumplings" gemacht... Teig kneten, Füllung (Schnittlauch und Ei) rein und dann... tja, zu bekommen.. damit hatte so jeder seine eigenen Probleme... Kann ja eigentlich nicht schwer sein, beim Chefkoch sieht es soooo einfach aus.. haha..
Danach haben wir dann die "si xi jiao" Dumpglings gemacht.. Füllung um Schweinehack, Wasserkastanie und gehackte Shrimps ergänzt, dann wurds knifflig, man mußte den Teig so zu machen, dass man vier Öffnungen hatte.
Da kommen dann "vier unterschiedliche Farben" rein. Wir hatten: 1x Eiweiß, 1x Eigelb, 1x Möhrchen, 1x schwarze Pilze. Auch wenn es schwieriger aussah, bin ich mit der Technik viel besser klar gekommen.
Dann haben wir noch zwei Varianten von Frühlingsrollen gemacht: einmal mit Shrimps und Wasserkastanie (entsprechend deftig) und einmal mit schwarzen Sesam (mega süß, aber sau lecker!).. Das werd ich definitiv nochmal machen!
Dann gabs noch die Dumplings mit nem ganzen Shrimp drin. LECKER!
Die Rezepte bekommen wir noch per eMail zugeschickt... dann werd ich mich mal dran versuchen :)
Zwischendurch wurde viel gefuttert, und getratscht.. herrlich
Hinterher haben wir uns dann wieder im "Wohnzimmer" eingefunden und einfach nochmal nen Stündchen erzählt. Dann mußten wir aber los..
Ich habs grad noch zur Maniküre geschafft.. dann war ich aber auch hinüber.. war ja immerhin seit 11h unterwegs und auf dem Sofa erst so gegen 22h
Hui..
Am nächsten Sonntag steht dann "Nudeln ziehen" auf dem Plan. Stefan wird als Zuschauer dabei sein, dann gibts auch mehr Fotos...
Damit ist dann aber noch lang nicht Schluss, es gibt noch so viele Rezepte die ich lernen möchte, damit ich Euch dann zu Hause damit beglücken kann... :)
In diesem Sinne..
Paßt gut auf Euch auf
Kathrin und Stefan
und schon gehts weiter... wie angedroht
Ich hab keine Ahnung, warum ich da jetzt erst drauf komme... aber besser spät als nie :)
Ein Kollege hat mir schon vor langer Zeit eine homepage gezeigt:
www.cookinshanghai.com
Dort kann man private und öffentliche Klassen für chin. Kochkurse buchen. Und nach jede Menge andere Aktivitäten (Tee Zeremonie, Papercutting, Caligraphie und so weiter)
Ich hab mich jetzt endlich mal angemeldet und wollte mein Glück mit einer öffentlichen Stunde versuchen.
Los gings mit DimSum. Vorab sollte sich jeder 2 Rezepte aussuchen, drei werden dann im Unterricht gekocht.
Ich war - typisch deutsch - natürlich viel zu früh dran und hab auf die anderen gewartet.. Nach und nach kamen sie: eine ältere polnische Dame, ein Pärchen aus den UK, ein Pärchen aus New Zealand und ein junges Mädel aus San Franisco, interessanterweise arbeitet sie für Apple.. wie praktisch...
Lustigerweise waren alle Teilnehmer nur kurzfristig in Shanghai... ups, und ich schaffs erst nach drei Jahren zu nem Kochkurs. Nun gut.
Da standen wir nun.. 13.50h war Treffpunkt, um 14.15h rief dann einer bei der Firma an.. Sorry Sorry... sie kommt... und dem war auch so... 2min später, völlig aus der Puste. Später sollten wir erfahren, dass sie
eingesprungen ist. Unsere eigentliche Dolmetscherin hätte spontan gekündigt. Ahja.
Nun aber ab zum "Wet Market" (Nass Markt), das sind "Frische Märkte" die es an jeder Ecke in unterschiedlichen Variationen gibt. Eins haben alle gemein: sie werden abends mit nem Wasserschlauch ausgespült. Daher der Name. Dieser war RIESIG, über zwei Ebenen. Unten alles, was mal gelebt hat
oder noch immer lebt (sprich Fleisch und Fisch und alles dazwischen...)
Oben dann Gemüse, Eier, Tofu, Nudeln
Helen - unser charmanter Ersatz - hat vieles erklärt und endlich hatte ich mal Gelegenheit meine 1.000 Fragen los zu werden.
So hab ich rausgefunden, dass diese schlammbedeckten Eier, einfach nur damit gesalzen werden und man sie auch schon "sauber" kaufen kann, dann ist die Schale allerdings mint grün.
Auch die 1.000 jährigen Eier gabs dort. Dazu später mehr :) Sie hat auch erklärt, dass weiße Lebensmittel (z.B. Linsen) für die Lunge gut sind, während rote Lebensmittel (z.B. Datteln) gut fürs Blut sind..
Nebenbei haben wir alles für unseren Kurs eingekauft.
Da wir sozusagen als Touris unterwegs waren, und die Händler von diesem Markt das Schauspiel schon gewohnt sind, hab ich endlich mal die Chance gehabt, genügend Fotos machen zu können :)
In unserem Wet Market am Compound gehts deutlich ruhiger zu und da man uns ja dann doch kennt, ist meine Hemmschwelle dort Fotos zu machen, etwas höher...
Dann gings in die Wohnung, die als Kochschule für kleine Gruppen herhalten muss.
Der Chefkoch war schon da und hat bereits mit den Vorbereitungen (alles klein schnippeln) angefangen
Wir durften uns - für alle war es ja der erste Besuch eines Wet Markets - erstmal erholen, und haben eine Tee Zeremonie vorgeführt bekommen. Noch eine Premiere für mich. Nach drei Jahren.. jaja.. Asche auf mein Haupt!
Dann hat sie uns Snacks angeboten... Nein, keine Erdnussflips. Sondern rohen Lotus (hat eher was von ner rohen Kartoffel... vom Grill mag ich die eindeutig lieber!), besagte 1.000 jährige Eier... siehe Foto.. die werden für bis zu 2Monate eingebuddelt und ändern dann die Farbe.. optisch ist es eine reine Überwindung... aber der Mensch ist ein Herdentier und so hab ich es endlich - mit reichlich Soja - hinter mich gebracht. Ich muss sagen.. gar nicht so schlimm wie es aussieht. Dagegen war das andere Ei - diese gesalzene Version - eine Zumutung... alsob man nen Löffel Salz in der Gusche hat.. Pfui.. nein Danke, wir werden keine Freunde..
Dann gabs noch getrockneten Ingwer.. zum aufwärmen.. danach wußte ich auch, was damit gemeint war.. meine Herrn! War das SCHARF!!!!
Endlich gings los.. vorher noch Schürze um und Kochmütze auf.. gröööööööhl.. jetzt aber..
Erst haben wir uns die herkömlichen "chinese dumplings" gemacht... Teig kneten, Füllung (Schnittlauch und Ei) rein und dann... tja, zu bekommen.. damit hatte so jeder seine eigenen Probleme... Kann ja eigentlich nicht schwer sein, beim Chefkoch sieht es soooo einfach aus.. haha..
Danach haben wir dann die "si xi jiao" Dumpglings gemacht.. Füllung um Schweinehack, Wasserkastanie und gehackte Shrimps ergänzt, dann wurds knifflig, man mußte den Teig so zu machen, dass man vier Öffnungen hatte.
Da kommen dann "vier unterschiedliche Farben" rein. Wir hatten: 1x Eiweiß, 1x Eigelb, 1x Möhrchen, 1x schwarze Pilze. Auch wenn es schwieriger aussah, bin ich mit der Technik viel besser klar gekommen.
Dann haben wir noch zwei Varianten von Frühlingsrollen gemacht: einmal mit Shrimps und Wasserkastanie (entsprechend deftig) und einmal mit schwarzen Sesam (mega süß, aber sau lecker!).. Das werd ich definitiv nochmal machen!
Dann gabs noch die Dumplings mit nem ganzen Shrimp drin. LECKER!
Die Rezepte bekommen wir noch per eMail zugeschickt... dann werd ich mich mal dran versuchen :)
Zwischendurch wurde viel gefuttert, und getratscht.. herrlich
Hinterher haben wir uns dann wieder im "Wohnzimmer" eingefunden und einfach nochmal nen Stündchen erzählt. Dann mußten wir aber los..
Ich habs grad noch zur Maniküre geschafft.. dann war ich aber auch hinüber.. war ja immerhin seit 11h unterwegs und auf dem Sofa erst so gegen 22h
Hui..
Am nächsten Sonntag steht dann "Nudeln ziehen" auf dem Plan. Stefan wird als Zuschauer dabei sein, dann gibts auch mehr Fotos...
Damit ist dann aber noch lang nicht Schluss, es gibt noch so viele Rezepte die ich lernen möchte, damit ich Euch dann zu Hause damit beglücken kann... :)
In diesem Sinne..
Paßt gut auf Euch auf
Kathrin und Stefan
internationale Woche
Hallo Ihr Lieben,
diese Woche stand bei mir ganz im Zeichen von internationalen Bekanntschaften.
Aber von vorn:
Eigentlich hatten wir gedacht, dass wir uns gut von dem Jetlag am WE erholt hätten.
HA! Schlimmer Fehler! Wir lagen beide in der Nacht von Sonntag zu Montag um 2h hellwach im Bett. Wie überflüssig! Also waren wir an unserem ersten Arbeitstag eher im Zombi Modus unterwegs...
Sport viel - trotz all der guten Vorsätze - so erstmal aus...
Am Dienstag hatte Stefan seine erste facetime Zeit mit seinen Eltern. Da skype uns hier auch nach Monaten noch immer im Stich läßt, hat er sein iPad in Deutschland gelassen und kann so nun endlich störungsfrei mit seinen Eltern chatten. Es lebe Apple :)
Danach haben wir es uns gemütlich gemacht.
Mittwoch war ich mit Seven zur Massage verabredet, das war auch dringend notwendig.. man war ich danach tiefenentspannt :)
Tja.. auch nach drei Jahren ist man noch immer nicht so ganz in der chin. Kultur zu Hause.
So hab ich Trottelkind glatt vergessen, dass am Donnerstag "LaternFestival" ist und somit das chinese new year offziell zu Ende ist.
Tja.. als ich dann zu carrefour wollte, fiel es mir wie Schuppen von den Augen, als ich all die Herrscharen in der Food Abteilung sah. Traditionell isst man nämlich an diesem Tag "yuan xiao" (süße Klebereis Dumplings) mit seiner Familie.
Und halb Shanghai schien das auch just in diesem Moment eingefallen zu sein. Oh man... Quasi wie an Feiertagen bei Real, nur dass das alle Feiertage auf einmal gewesen sein müssen. HILFE!
Und überall diese Promoter mit ihren quitschigen Megaphonen.. und nein, einen Mindestabstand haben die nicht, die stehen Reih an Reih und scheinen sich einen Wettkampf zu liefern, wer wen in welcher Tonlage überbieten kann... da haben auch keine Kopfhörer geholfen.
Nützte aber nix, Essen brauchte ich trotzdem, sonst hätte ich am Freitag Mittag hungern müssen.. Und das kommt nicht infrage! :D
Endlich alles beisammen, jetzt "nur noch" anstellen.. Ah, da ist die andere Hälfte aus Shanghai, an der Kasse... Alle Schlangen gingen bis tieeeeeeeeeeeef in die Regalgänge.. nur eine nicht.. da waren höchstens 5 Leute.. merksam. Egal.. zack, dort angestellt, und schnell bin ich dahinter gekommen, warum dem so war. Als letzter in der Schlange stand ein hübscher junger Mann, so Mitte 20. Allerdings - wie auch immer die korrekte politische Bezeichnung derzeit lauten mag - Farbig.
Wer Chinesen kennt, weiß, dass es ihnen nie weiß genug sein kann... Handcreme, Zähne, Achselhöhlen.. alles muss mit Weissmachern behandelt werden... da sind denen natürlich schwarze Menschen sehr suspekt. Warum auch immer...
Mit dem jungen Mann bin ich schnell ins Gespräch gekommen. Aus New York sei er, und seit 6Monaten in Shanghai.
Meine Begeisterung, mal eben einen waschechten NewYorker kennenzulernen konnte er allerdings nicht so ganz verstehen.. aber hey, wie oft wäre mir das wohl in WOB passiert?! :)
Grinsend heim, das Rezept ausprobieren (Notiz an mich selbst: das nächste Mal erst einmal ausprobieren, bevor einem nix anders übrig bleibt als das Ergebnis mit zur Arbeit zu nehmen.. bääääääh...)
Dann stand noch facetimen mit meiner Familie auf dem Zettel.. Feierabend...
Und am Freitag war ich dann endlich mal wieder beim Boxen und Stefan seinen Kumpels zum zocken. Somit würd ich sagen, sind wir hier endlich wieder angekommen und im unserem "Shanghai Modus"
Samstag hab ich mich dann mit einer deutschen Freundin verabredet.
Sie ist relativ neu in Shanghai und so hab ich ihr versprochen, dass sie meine Stammdealer erben wird :)
Los gings erstmal mit nem lecker Spätstück bei einem belgischen Cafe in der Ausländer Gasse.. gut gestärkt sind wir dann rüber zum PearlMarkt.. erstmal bei meiner Schal Tante vorstellen und stöbern, weiter zu meiner SchmuckFee.. dort hatte ich etliches, was ich in Auftrag geben mußte (für meine Patenkinder, meine Schwiegermama und ich hatte auch das ein oder andere Stück, was repariert werden mußte...) Susanne mußte dann weiter zu ihrem ersten Yoga Kurs und ich bin wollte eigentlich nur kurz heim, frisch machen.
Da hab ich aber die Rechnung ohne diese vermaledeiten Shanghai Taxifahrer gemacht.. Ich stand ca. 20min an der Straße und hab gewartet und gewunken.
Etliche freie Taxifahrer fuhren vorbei. Einer hat mich gesehen, und prombt sein Taxometer umgeklappt, dass er besetzt sei, kaum an mir vorbei, hat er es wieder hochgeklappt! Grrrrrrrrrr.. ein anderer wollte mich nur nach Pudong fahren (also gen Flughafen..) nein danke, einfach heim wäre grad toll.. nix zu machen. Entnervt hab ich UBER genutzt... Ich LIEBE es.. ich kann auf englisch (ein RIESEN Pluspunkt bei der APP) einen Fahrer bestellen. Der ruft dann meist an, wo ich denn genau wäre.. einziger
Haken.. immer schön gucken, dass jmd greibar ist.. dieses Mal hats nen Parkplatzwächter erwischt.. kurz warten, evoila.. hat man einen "privaten" Fahrer.. also nix Taxiunternehmen.
Ein paar mal haben wir das schon so gemacht. Aber dieser hat den Vogel abgeschossen.. privates Auto, blitzesauber (und nicht so .. ähm klebrig wie manche der Shanghai Taxen die wir schon erwischt haben), die Fahrweise: ein Traum, man übersteht die Fahrt ohne sich den Halswirbel auszurenken) und man kann nicht "beschissen" werden, da man die Fahrroute danach per eMail erhält. Zudem haben wir bislang IMMER weniger gezahlt als mit nem offiziellen Taxi.
Dieser Fahrer war ganze 7 Jahre in den USA, was unschwer an seinem Akzent zu erkennen war. Und so hatten wir eine höchst unterhaltsame Rückfahrt :)
Geht doch.
Kurz frisch gemacht. Weiter gings zum Essen.
Wieder mit Uber.. dieses Mal mußten wir allerdings ganz schön warten.. der Fahrer rief dann 2x an um sich zu entschuldigen, auch auf englisch samt SMS, dass er im Stau steht.. bringt uns nicht schneller zum Essen, war aber sehr nett. Der Fahrer selbst war ein junger Bengel, der anscheinend Erfahrung hatte.. Tür auf halten, Wasser (Evian) für jeden. Im Auto dann:
kostenloses W-Lan (!), Ladestation fürs Handy.. wahnsinn... Entsprechend zu spät, aber mega entspannt, kamen wir zum Essen
Lecker Sushi (Restaurant wurde von Sadi ausgewählt, danke nochmal dafür) und Gesellschaft.. so mag ich das. Weiter gings dann zum Barbarossa (eine Bar nebst Restaurant, oder andersrum) im PeoplesPark. Sehr orientalisch angehaucht.. Kurzum: ein rundum perfekter Abend :)
Sonntag wollten wir eigentlich zu einem franz. Crepe Restaurant, frühstücken... natürlich waren wir etwas spät dran und haben es dann auf die schnelle nicht gefunden. Aber verhungert ist ja in Shanghai noch
keiner, also einfach eine Alternative gefunden...
Stefan ist danach heim, und ich weiter zu meinem ersten chin. Kochkurs bei "Cook in Shanghai"
Damit ich hier nicht den Rahmen sprenge, schreibe ich dazu einen separaten Eintrag...
Holt Euch schnell nen Kaffee.. dann könnt ihr in Ruhe weiterschmökern :)
Wir wünschen Euch einen schönen Tag
Take care
Stefan und Kathrin
diese Woche stand bei mir ganz im Zeichen von internationalen Bekanntschaften.
Aber von vorn:
Eigentlich hatten wir gedacht, dass wir uns gut von dem Jetlag am WE erholt hätten.
HA! Schlimmer Fehler! Wir lagen beide in der Nacht von Sonntag zu Montag um 2h hellwach im Bett. Wie überflüssig! Also waren wir an unserem ersten Arbeitstag eher im Zombi Modus unterwegs...
Sport viel - trotz all der guten Vorsätze - so erstmal aus...
Am Dienstag hatte Stefan seine erste facetime Zeit mit seinen Eltern. Da skype uns hier auch nach Monaten noch immer im Stich läßt, hat er sein iPad in Deutschland gelassen und kann so nun endlich störungsfrei mit seinen Eltern chatten. Es lebe Apple :)
Danach haben wir es uns gemütlich gemacht.
Mittwoch war ich mit Seven zur Massage verabredet, das war auch dringend notwendig.. man war ich danach tiefenentspannt :)
Tja.. auch nach drei Jahren ist man noch immer nicht so ganz in der chin. Kultur zu Hause.
So hab ich Trottelkind glatt vergessen, dass am Donnerstag "LaternFestival" ist und somit das chinese new year offziell zu Ende ist.
Tja.. als ich dann zu carrefour wollte, fiel es mir wie Schuppen von den Augen, als ich all die Herrscharen in der Food Abteilung sah. Traditionell isst man nämlich an diesem Tag "yuan xiao" (süße Klebereis Dumplings) mit seiner Familie.
Und halb Shanghai schien das auch just in diesem Moment eingefallen zu sein. Oh man... Quasi wie an Feiertagen bei Real, nur dass das alle Feiertage auf einmal gewesen sein müssen. HILFE!
Und überall diese Promoter mit ihren quitschigen Megaphonen.. und nein, einen Mindestabstand haben die nicht, die stehen Reih an Reih und scheinen sich einen Wettkampf zu liefern, wer wen in welcher Tonlage überbieten kann... da haben auch keine Kopfhörer geholfen.
Nützte aber nix, Essen brauchte ich trotzdem, sonst hätte ich am Freitag Mittag hungern müssen.. Und das kommt nicht infrage! :D
Endlich alles beisammen, jetzt "nur noch" anstellen.. Ah, da ist die andere Hälfte aus Shanghai, an der Kasse... Alle Schlangen gingen bis tieeeeeeeeeeeef in die Regalgänge.. nur eine nicht.. da waren höchstens 5 Leute.. merksam. Egal.. zack, dort angestellt, und schnell bin ich dahinter gekommen, warum dem so war. Als letzter in der Schlange stand ein hübscher junger Mann, so Mitte 20. Allerdings - wie auch immer die korrekte politische Bezeichnung derzeit lauten mag - Farbig.
Wer Chinesen kennt, weiß, dass es ihnen nie weiß genug sein kann... Handcreme, Zähne, Achselhöhlen.. alles muss mit Weissmachern behandelt werden... da sind denen natürlich schwarze Menschen sehr suspekt. Warum auch immer...
Mit dem jungen Mann bin ich schnell ins Gespräch gekommen. Aus New York sei er, und seit 6Monaten in Shanghai.
Meine Begeisterung, mal eben einen waschechten NewYorker kennenzulernen konnte er allerdings nicht so ganz verstehen.. aber hey, wie oft wäre mir das wohl in WOB passiert?! :)
Grinsend heim, das Rezept ausprobieren (Notiz an mich selbst: das nächste Mal erst einmal ausprobieren, bevor einem nix anders übrig bleibt als das Ergebnis mit zur Arbeit zu nehmen.. bääääääh...)
Dann stand noch facetimen mit meiner Familie auf dem Zettel.. Feierabend...
Und am Freitag war ich dann endlich mal wieder beim Boxen und Stefan seinen Kumpels zum zocken. Somit würd ich sagen, sind wir hier endlich wieder angekommen und im unserem "Shanghai Modus"
Samstag hab ich mich dann mit einer deutschen Freundin verabredet.
Sie ist relativ neu in Shanghai und so hab ich ihr versprochen, dass sie meine Stammdealer erben wird :)
Los gings erstmal mit nem lecker Spätstück bei einem belgischen Cafe in der Ausländer Gasse.. gut gestärkt sind wir dann rüber zum PearlMarkt.. erstmal bei meiner Schal Tante vorstellen und stöbern, weiter zu meiner SchmuckFee.. dort hatte ich etliches, was ich in Auftrag geben mußte (für meine Patenkinder, meine Schwiegermama und ich hatte auch das ein oder andere Stück, was repariert werden mußte...) Susanne mußte dann weiter zu ihrem ersten Yoga Kurs und ich bin wollte eigentlich nur kurz heim, frisch machen.
Da hab ich aber die Rechnung ohne diese vermaledeiten Shanghai Taxifahrer gemacht.. Ich stand ca. 20min an der Straße und hab gewartet und gewunken.
Etliche freie Taxifahrer fuhren vorbei. Einer hat mich gesehen, und prombt sein Taxometer umgeklappt, dass er besetzt sei, kaum an mir vorbei, hat er es wieder hochgeklappt! Grrrrrrrrrr.. ein anderer wollte mich nur nach Pudong fahren (also gen Flughafen..) nein danke, einfach heim wäre grad toll.. nix zu machen. Entnervt hab ich UBER genutzt... Ich LIEBE es.. ich kann auf englisch (ein RIESEN Pluspunkt bei der APP) einen Fahrer bestellen. Der ruft dann meist an, wo ich denn genau wäre.. einziger
Haken.. immer schön gucken, dass jmd greibar ist.. dieses Mal hats nen Parkplatzwächter erwischt.. kurz warten, evoila.. hat man einen "privaten" Fahrer.. also nix Taxiunternehmen.
Ein paar mal haben wir das schon so gemacht. Aber dieser hat den Vogel abgeschossen.. privates Auto, blitzesauber (und nicht so .. ähm klebrig wie manche der Shanghai Taxen die wir schon erwischt haben), die Fahrweise: ein Traum, man übersteht die Fahrt ohne sich den Halswirbel auszurenken) und man kann nicht "beschissen" werden, da man die Fahrroute danach per eMail erhält. Zudem haben wir bislang IMMER weniger gezahlt als mit nem offiziellen Taxi.
Dieser Fahrer war ganze 7 Jahre in den USA, was unschwer an seinem Akzent zu erkennen war. Und so hatten wir eine höchst unterhaltsame Rückfahrt :)
Geht doch.
Kurz frisch gemacht. Weiter gings zum Essen.
Wieder mit Uber.. dieses Mal mußten wir allerdings ganz schön warten.. der Fahrer rief dann 2x an um sich zu entschuldigen, auch auf englisch samt SMS, dass er im Stau steht.. bringt uns nicht schneller zum Essen, war aber sehr nett. Der Fahrer selbst war ein junger Bengel, der anscheinend Erfahrung hatte.. Tür auf halten, Wasser (Evian) für jeden. Im Auto dann:
kostenloses W-Lan (!), Ladestation fürs Handy.. wahnsinn... Entsprechend zu spät, aber mega entspannt, kamen wir zum Essen
Lecker Sushi (Restaurant wurde von Sadi ausgewählt, danke nochmal dafür) und Gesellschaft.. so mag ich das. Weiter gings dann zum Barbarossa (eine Bar nebst Restaurant, oder andersrum) im PeoplesPark. Sehr orientalisch angehaucht.. Kurzum: ein rundum perfekter Abend :)
Sonntag wollten wir eigentlich zu einem franz. Crepe Restaurant, frühstücken... natürlich waren wir etwas spät dran und haben es dann auf die schnelle nicht gefunden. Aber verhungert ist ja in Shanghai noch
keiner, also einfach eine Alternative gefunden...
Stefan ist danach heim, und ich weiter zu meinem ersten chin. Kochkurs bei "Cook in Shanghai"
Damit ich hier nicht den Rahmen sprenge, schreibe ich dazu einen separaten Eintrag...
Holt Euch schnell nen Kaffee.. dann könnt ihr in Ruhe weiterschmökern :)
Wir wünschen Euch einen schönen Tag
Take care
Stefan und Kathrin
home sweet home
Liebe Leser,
an dieser Stelle erstmal Asche auf unser Haupt, der Blog hat ja schon Staub angesetzt..
Darum wollen wir hier mal wieder etwas Schwung in die Bude bringen.
Jedes Jahr steht uns, unseren Arbeitgebern sei gedankt, ein Heimflug zu.
2014 waren aber einfach keine Urlaubstage mehr übrig um für eine angemessene Zeit nach Deutschland zu kommen.
So dass wir unseren letzten Heimflug (vor der endgültigen Rückkehr) über das chinesische Neujahrsfest (Es steht der Wechsel an vom Jahr des Pferdes in das des Schafes) antreten wollen.
Natürlich mit dem Hintergedanken, nicht zu viele Urlaubstage dafür zu opfern. Wir wollen ja dieses Jahr so viel Urlaubstage wie möglich sammeln, damit wir um entsprechend früher die Rückkehr antreten können. Da hier das chinesische Neujahrsfest ganze 7 Tage gesetzlich frei sind kam uns das sehr entgegen.
Aber von vorn.
Die Zeit vor dem Heimat "Urlaub" (jeder, der einen Heimflug antritt, weiß an dieser Stelle, was ich meine *g*) ging dieses Mal recht turbulent zu.
Zum einen, weil mein kleiner Pfirsich Doreen uns besucht hat. Wir haben Doreen hier in Shanghai kennengelernt. Leider waren bei unserer Ankunft in Shanghai ihre Tage schon gezählt...
Aber die Welt ist klein und heutzutage verliert man sich ja nicht mehr so schnell aus den Augen. Die 11 Tage ihres Besuchs vergingen wie im Flug.
Tagsüber mußten Stefan und ich leider ackern, aber abends hat es dann aber doch noch für Maniküre, Massage und Essen gehen gereicht. Nicht unbedingt in der Reihenfolge. Auch ein Besuch in unserem Lieblings Tattoo-Studio war zeitlich drin und so kam es wie es kommen mußte, nun hab ich endlich meine
letzten (?) zwei Tattoos und Doreen und ich sind jetzt offiziell Tattoo-Sisters. :)
Dazu kam noch, dass ich einen Kollegen beim Kunden vor Ort vertreten mußte.
Der Gute hatte nämlich noch Resturlaub aus 2014 und in Verbindung mit dem Neujahrsfest war er im Ganzen für EINEN MONAT, ich wiederhole: EINEN MONAT! in Australien unterwegs. Sowas sieht der Kunde, ohne Vertretung, dann doch nicht gern.
Ich hoffe jetzt einfach mal, dass ich an dieser Stelle nicht zu viel Chaos angerichtet hab :D
Montag waren wir noch schnell beim Taobao Markt um Laserpointer zu ergattern. Schreck lass nach, war das da leer.. Schon alle ausgeflogen.
Der Laserpointer Mann war allerdings noch da, witterte seine Chance und wollte uns die Dinger (2 an der Zahl) für insgesamt 38 Euro verkaufen.
HAHAHAHA.. Netter Versuch!
Mit Trick 17 (sich über ihn bei meiner Taschentante beschweren, die macht ihn dann lautstark zur Sau) haben wir sie dann doch zum üblichen Preis erhalten. Geht doch :D
Dienstag war unser letzter Arbeitstag, und da das quasi so war, als würde man am 31.12. in Deutschland arbeiten, durften wir - zur Feier des Tages - schon um 14 Uhr nach Hause :) YIPIEH!
Die freie Zeit haben Stefan und ich genutzt und sind in aller Seelenruhe in unser Lieblingsviertel: Tianzifang. Stefan wollte T-Shirts in seinem Lieblingsladen ergattern um diese dann schon mal in Deutschland zu lagern.
Hätten wir das geahnt! Dank des "Jahreswechsels" gab es ein Angebot: kaufe 3 Shirts, bekomme zusätzlich 4 geschenkt (nein, ich hab mich nicht verschrieben!)
Und so kam es, dass wir insgesamt 6 Shirts gekauft haben, und dann nochmal 8 geschenkt bekommen haben!
Der Haken an der Sache war, daß je 4 Shirts in einer blickdichten Tüte verpackt waren. Man durfte sich nur die Tüten aussuchen. Entsprechend wußten wir also nicht, was drin ist. Aber ich z.B. hab so immerhin zwei Shirts und einen Pulli in meiner Größe ergattert :)
Stefan fand nur ein Shirt in seiner Größe. Danach hieß es noch eine neue Pizzeria ausprobieren und dann Heim.
Am nächsten Tag, dem ersten offiziellen Feiertag in China, stand dann erst mal Großreinemachen auf dem Zettel. Olli und Serena sind noch auf Kaffee und Kuchen vorbei gekommen und danach ging es ans Koffer packen.
Doof nur, dass 30 kg so unfassbar schnell voll sind. So war leider noch verdächtig viel nicht im Koffer, was eigentlich mit sollte... Verflixxt
Auf dem Weg zu Fuß zur Metro bekamen wir es kurz mit der Angst zu tun, da alle Geschäfte bereits geschlossen waren. Wir hatten arge Bedenken, ob die Metro überhaupt noch fährt.
Was sich aber, zum Glück, als unbegründet rausstellte... Puh.. In der Metro wurde Stefan dann von einem chinesischen Rentner angesprochen, der ihn fragte wo er denn her komme. Erst auf Englisch, da Stefan ein
T-Shirt aus Hong Kong anhatte. Als er ihm aber sagte, dass wir Deutsche sind hatten wir auf einmal die ganze Fahrt (immerhin fast 70 Min) eine angenehme Unterhaltung, der gute Herr konnte nämlich auch hervorragend Deutsch. Was mich auch jetzt noch beeindruckt! Auch die anderen Passagiere waren sehr angetan und neugierig.
Das Einchecken und auch die Ausreise (Visa Kontrolle) sowie das Boarding verliefen problemlos.
Da wir quasi Silvesternacht geflogen sind, war unser Flieger auch so gut wie leer... Herrlich
Wir hatten - gegen Aufpreis natürlich - die Plätze am Notausgang gewählt um mehr Beinfreiheit geniessen zu können. Dumm nur, dass es genau die Sitze gewesen sind, wo auch der Einstieg war..
Meine Herren war das kalt... Wir waren unter den Ersten, die ins Flugzeug rein durften und so boten wir allen uns folgenden Fluggästen ein interessantes Bild: Eingemümmelt in den Borddecken von KLM (quietsche blau), was den ein oder anderen zum schmunzeln brachte. Gern geschehen :)
Platz nach vorne hatten wir genügend. Nur leider waren die Sitze (durch das Tablett und dem Monitor in der Armlehne) noch schmaler als normal. So konnte Stefan keine 12h fliegen!
Einmal mehr Glück gehabt, dass der Flieger so leer war, so haben wir eine Reihe für uns bekommen. Leider direkt an der Bordküche, wo ja immer was los ist... Egal..
Kurz nen Film geguckt und aufs Essen gewartet und dann wurde - zumindest meinereiner - geschlafen...
Um 4 Uhr Ankunft in Amsterdam, 9 Uhr Anschlussflug nach Hannover..
gääääääääähn.
Erstmal frühstücken (BROT! MIT KÄSE!) und (duty free) shoppen... Yeah... dann noch ein paar deutsche Zeitschriften ergattert und auf den Weiterflug gewartet.
Der Pilot wußte wohl, dass wir es - nach 14 Monaten - kaum erwarten konnten, nach Hause zu kommen.. So waren wir 15 Minuten vor der Zeit in Hannover! Hui...
Meine Schwiegereltern haben uns in Empfang genommen und erstmal aufs herzlichste begrüßt.
Schnell Koffer abladen, frisch machen.. weiter gings zum jährlichen Jeans-Shoppen *juhu* und weiter zu Oma und Opa Nachmittags wurden dann doch die Augen schwer, nützt aber nix. Um den Jetlag zu erfolgreich zu bekämpfen heißt es bis abends: Durchhalten.
Punkt 20.15 Uhr (Start Germany Next Topmodel *fg*) sind uns die Augen dann zugefallen.
Freitag ging es zu meinem Cousin und seiner Familie ins neuen Heim, samt Begrüßung des neuesten Familienmitglieds Paul, den wir bis dato noch nicht persönlich kennenlernen konnten. Beim Abendessen wurde ich doch glatt noch gefragt, ob ich Patentante werden möchte. :-D
Samstag haben wir uns dann noch mit Stefans Schwester nebst Simone zum gemeinsamen Essen getroffen und dann gings ab zu meinen Eltern.
Erstmal den Hund veräppeln. Hat aber nicht geklappt. Wir hatten mit meiner Schwester abgemacht, dass wir uns nicht bei meinen Eltern treffen, sondern den Beiden beim Gassigehen, entgegen kommen.
Wir haben uns wie normale Fremde verhalten: also uns unterhalten und den Hund ignoriert. Was auch erst gut klappte, da sie an uns vorbei gelaufen ist. Doch dann bremste sie ab und schoß auf uns zu.
Selbst nach 14 Monaten hat sie uns sofort wieder erkannt! Unfassbar!
Abends gings ins Kino. Ich bin mit Kiki in "50 shades of grey" was schön war, also zumindest mit meiner Schwester endlich mal wieder ins Kino zu gehen. Der Film war auf so vielen Ebenen schlecht, da weiß ich nicht, wo ich anfangen oder aufhören sollte.
Stefan hat sich in der Zwischenzeit einen anderen Film besucht, hatte aber auch wenig Glück. Nun gut, immerhin gab`s lecker Popcorn aus dem Delphin Kino :)
Sonntag haben wir uns noch ne Wohnung angesehen. Die Rückkehr kommt in großen Schritten auf uns zu. Leider war sie zu klein. Im Anschluß haben wir auf die Irmi gewartet. Die ist nämlich extra aus Bayern gekommen um uns zu besuchen. Zur Begrüßung gabs dann erstmal lecker gefüllte Knödel zu Mittag.
Stefan ist dann zurück zu seinen Eltern. Ich bin in Wolfsburg geblieben und hatte den Rest der Woche volles Programm: Arzttermine, Essen mit Kunden/Freunden, Treffen mit meinen Mädels (auch hier gab es Zuwachs, den ich erst noch kennenlernen mußte :) dann natürlich bei meiner Firma nach dem Rechten schauen... und so weiter und so fort.. Am Donnerstag kam dann Stefan mich auch schon wieder einsammeln und Freitag ging es dann wieder zurück...
Wahnsinn, wie schnell eine Woche vergehen kann!
Für unseren Rückflug hab ich ein Upgrade in die Economy Comfort Class bei KLM ergattern können, da wir ja die Plätze beim Notausgang beim besten Willen nicht nutzen konnten/wollten. Also, wenn ihr mal ne Airline sucht, ich kann Euch da nur die fliegenden Holländer empfehlen: super freundlich und hilfsbereit, lecker Essen, 1a Entertainment und bisher immer pünktlich :)
Kaum in Shanghai angekommen, ging es munter weiter. Am Abend unserer Rückkehr stand nämlich noch ein Abendessen mit einem Kollegen von mir auf dem Programm, dann waren wir hinüber. Sonntag nur dies und das und schon mußten wir wieder arbeiten...
So Ihr Lieben, hoffentlich haben wir uns gesehen, wenn nicht: bald sind wir wieder da :)
Take care and watch out
Stefan und Kathrin
an dieser Stelle erstmal Asche auf unser Haupt, der Blog hat ja schon Staub angesetzt..
Darum wollen wir hier mal wieder etwas Schwung in die Bude bringen.
Jedes Jahr steht uns, unseren Arbeitgebern sei gedankt, ein Heimflug zu.
2014 waren aber einfach keine Urlaubstage mehr übrig um für eine angemessene Zeit nach Deutschland zu kommen.
So dass wir unseren letzten Heimflug (vor der endgültigen Rückkehr) über das chinesische Neujahrsfest (Es steht der Wechsel an vom Jahr des Pferdes in das des Schafes) antreten wollen.
Natürlich mit dem Hintergedanken, nicht zu viele Urlaubstage dafür zu opfern. Wir wollen ja dieses Jahr so viel Urlaubstage wie möglich sammeln, damit wir um entsprechend früher die Rückkehr antreten können. Da hier das chinesische Neujahrsfest ganze 7 Tage gesetzlich frei sind kam uns das sehr entgegen.
Aber von vorn.
Die Zeit vor dem Heimat "Urlaub" (jeder, der einen Heimflug antritt, weiß an dieser Stelle, was ich meine *g*) ging dieses Mal recht turbulent zu.
Zum einen, weil mein kleiner Pfirsich Doreen uns besucht hat. Wir haben Doreen hier in Shanghai kennengelernt. Leider waren bei unserer Ankunft in Shanghai ihre Tage schon gezählt...
Aber die Welt ist klein und heutzutage verliert man sich ja nicht mehr so schnell aus den Augen. Die 11 Tage ihres Besuchs vergingen wie im Flug.
Tagsüber mußten Stefan und ich leider ackern, aber abends hat es dann aber doch noch für Maniküre, Massage und Essen gehen gereicht. Nicht unbedingt in der Reihenfolge. Auch ein Besuch in unserem Lieblings Tattoo-Studio war zeitlich drin und so kam es wie es kommen mußte, nun hab ich endlich meine
letzten (?) zwei Tattoos und Doreen und ich sind jetzt offiziell Tattoo-Sisters. :)
Dazu kam noch, dass ich einen Kollegen beim Kunden vor Ort vertreten mußte.
Der Gute hatte nämlich noch Resturlaub aus 2014 und in Verbindung mit dem Neujahrsfest war er im Ganzen für EINEN MONAT, ich wiederhole: EINEN MONAT! in Australien unterwegs. Sowas sieht der Kunde, ohne Vertretung, dann doch nicht gern.
Ich hoffe jetzt einfach mal, dass ich an dieser Stelle nicht zu viel Chaos angerichtet hab :D
Montag waren wir noch schnell beim Taobao Markt um Laserpointer zu ergattern. Schreck lass nach, war das da leer.. Schon alle ausgeflogen.
Der Laserpointer Mann war allerdings noch da, witterte seine Chance und wollte uns die Dinger (2 an der Zahl) für insgesamt 38 Euro verkaufen.
HAHAHAHA.. Netter Versuch!
Mit Trick 17 (sich über ihn bei meiner Taschentante beschweren, die macht ihn dann lautstark zur Sau) haben wir sie dann doch zum üblichen Preis erhalten. Geht doch :D
Dienstag war unser letzter Arbeitstag, und da das quasi so war, als würde man am 31.12. in Deutschland arbeiten, durften wir - zur Feier des Tages - schon um 14 Uhr nach Hause :) YIPIEH!
Die freie Zeit haben Stefan und ich genutzt und sind in aller Seelenruhe in unser Lieblingsviertel: Tianzifang. Stefan wollte T-Shirts in seinem Lieblingsladen ergattern um diese dann schon mal in Deutschland zu lagern.
Hätten wir das geahnt! Dank des "Jahreswechsels" gab es ein Angebot: kaufe 3 Shirts, bekomme zusätzlich 4 geschenkt (nein, ich hab mich nicht verschrieben!)
Und so kam es, dass wir insgesamt 6 Shirts gekauft haben, und dann nochmal 8 geschenkt bekommen haben!
Der Haken an der Sache war, daß je 4 Shirts in einer blickdichten Tüte verpackt waren. Man durfte sich nur die Tüten aussuchen. Entsprechend wußten wir also nicht, was drin ist. Aber ich z.B. hab so immerhin zwei Shirts und einen Pulli in meiner Größe ergattert :)
Stefan fand nur ein Shirt in seiner Größe. Danach hieß es noch eine neue Pizzeria ausprobieren und dann Heim.
Am nächsten Tag, dem ersten offiziellen Feiertag in China, stand dann erst mal Großreinemachen auf dem Zettel. Olli und Serena sind noch auf Kaffee und Kuchen vorbei gekommen und danach ging es ans Koffer packen.
Doof nur, dass 30 kg so unfassbar schnell voll sind. So war leider noch verdächtig viel nicht im Koffer, was eigentlich mit sollte... Verflixxt
Auf dem Weg zu Fuß zur Metro bekamen wir es kurz mit der Angst zu tun, da alle Geschäfte bereits geschlossen waren. Wir hatten arge Bedenken, ob die Metro überhaupt noch fährt.
Was sich aber, zum Glück, als unbegründet rausstellte... Puh.. In der Metro wurde Stefan dann von einem chinesischen Rentner angesprochen, der ihn fragte wo er denn her komme. Erst auf Englisch, da Stefan ein
T-Shirt aus Hong Kong anhatte. Als er ihm aber sagte, dass wir Deutsche sind hatten wir auf einmal die ganze Fahrt (immerhin fast 70 Min) eine angenehme Unterhaltung, der gute Herr konnte nämlich auch hervorragend Deutsch. Was mich auch jetzt noch beeindruckt! Auch die anderen Passagiere waren sehr angetan und neugierig.
Das Einchecken und auch die Ausreise (Visa Kontrolle) sowie das Boarding verliefen problemlos.
Da wir quasi Silvesternacht geflogen sind, war unser Flieger auch so gut wie leer... Herrlich
Wir hatten - gegen Aufpreis natürlich - die Plätze am Notausgang gewählt um mehr Beinfreiheit geniessen zu können. Dumm nur, dass es genau die Sitze gewesen sind, wo auch der Einstieg war..
Meine Herren war das kalt... Wir waren unter den Ersten, die ins Flugzeug rein durften und so boten wir allen uns folgenden Fluggästen ein interessantes Bild: Eingemümmelt in den Borddecken von KLM (quietsche blau), was den ein oder anderen zum schmunzeln brachte. Gern geschehen :)
Platz nach vorne hatten wir genügend. Nur leider waren die Sitze (durch das Tablett und dem Monitor in der Armlehne) noch schmaler als normal. So konnte Stefan keine 12h fliegen!
Einmal mehr Glück gehabt, dass der Flieger so leer war, so haben wir eine Reihe für uns bekommen. Leider direkt an der Bordküche, wo ja immer was los ist... Egal..
Kurz nen Film geguckt und aufs Essen gewartet und dann wurde - zumindest meinereiner - geschlafen...
Um 4 Uhr Ankunft in Amsterdam, 9 Uhr Anschlussflug nach Hannover..
gääääääääähn.
Erstmal frühstücken (BROT! MIT KÄSE!) und (duty free) shoppen... Yeah... dann noch ein paar deutsche Zeitschriften ergattert und auf den Weiterflug gewartet.
Der Pilot wußte wohl, dass wir es - nach 14 Monaten - kaum erwarten konnten, nach Hause zu kommen.. So waren wir 15 Minuten vor der Zeit in Hannover! Hui...
Meine Schwiegereltern haben uns in Empfang genommen und erstmal aufs herzlichste begrüßt.
Schnell Koffer abladen, frisch machen.. weiter gings zum jährlichen Jeans-Shoppen *juhu* und weiter zu Oma und Opa Nachmittags wurden dann doch die Augen schwer, nützt aber nix. Um den Jetlag zu erfolgreich zu bekämpfen heißt es bis abends: Durchhalten.
Punkt 20.15 Uhr (Start Germany Next Topmodel *fg*) sind uns die Augen dann zugefallen.
Freitag ging es zu meinem Cousin und seiner Familie ins neuen Heim, samt Begrüßung des neuesten Familienmitglieds Paul, den wir bis dato noch nicht persönlich kennenlernen konnten. Beim Abendessen wurde ich doch glatt noch gefragt, ob ich Patentante werden möchte. :-D
Samstag haben wir uns dann noch mit Stefans Schwester nebst Simone zum gemeinsamen Essen getroffen und dann gings ab zu meinen Eltern.
Erstmal den Hund veräppeln. Hat aber nicht geklappt. Wir hatten mit meiner Schwester abgemacht, dass wir uns nicht bei meinen Eltern treffen, sondern den Beiden beim Gassigehen, entgegen kommen.
Wir haben uns wie normale Fremde verhalten: also uns unterhalten und den Hund ignoriert. Was auch erst gut klappte, da sie an uns vorbei gelaufen ist. Doch dann bremste sie ab und schoß auf uns zu.
Selbst nach 14 Monaten hat sie uns sofort wieder erkannt! Unfassbar!
Abends gings ins Kino. Ich bin mit Kiki in "50 shades of grey" was schön war, also zumindest mit meiner Schwester endlich mal wieder ins Kino zu gehen. Der Film war auf so vielen Ebenen schlecht, da weiß ich nicht, wo ich anfangen oder aufhören sollte.
Stefan hat sich in der Zwischenzeit einen anderen Film besucht, hatte aber auch wenig Glück. Nun gut, immerhin gab`s lecker Popcorn aus dem Delphin Kino :)
Sonntag haben wir uns noch ne Wohnung angesehen. Die Rückkehr kommt in großen Schritten auf uns zu. Leider war sie zu klein. Im Anschluß haben wir auf die Irmi gewartet. Die ist nämlich extra aus Bayern gekommen um uns zu besuchen. Zur Begrüßung gabs dann erstmal lecker gefüllte Knödel zu Mittag.
Stefan ist dann zurück zu seinen Eltern. Ich bin in Wolfsburg geblieben und hatte den Rest der Woche volles Programm: Arzttermine, Essen mit Kunden/Freunden, Treffen mit meinen Mädels (auch hier gab es Zuwachs, den ich erst noch kennenlernen mußte :) dann natürlich bei meiner Firma nach dem Rechten schauen... und so weiter und so fort.. Am Donnerstag kam dann Stefan mich auch schon wieder einsammeln und Freitag ging es dann wieder zurück...
Wahnsinn, wie schnell eine Woche vergehen kann!
Für unseren Rückflug hab ich ein Upgrade in die Economy Comfort Class bei KLM ergattern können, da wir ja die Plätze beim Notausgang beim besten Willen nicht nutzen konnten/wollten. Also, wenn ihr mal ne Airline sucht, ich kann Euch da nur die fliegenden Holländer empfehlen: super freundlich und hilfsbereit, lecker Essen, 1a Entertainment und bisher immer pünktlich :)
Kaum in Shanghai angekommen, ging es munter weiter. Am Abend unserer Rückkehr stand nämlich noch ein Abendessen mit einem Kollegen von mir auf dem Programm, dann waren wir hinüber. Sonntag nur dies und das und schon mußten wir wieder arbeiten...
So Ihr Lieben, hoffentlich haben wir uns gesehen, wenn nicht: bald sind wir wieder da :)
Take care and watch out
Stefan und Kathrin
Silvester in Shanghai... wenn schon, denn schon
Hallo Ihr Lieben,
weiter geht es mit den Berichten aus Shanghai:
Normalerweise haben wir unseres Jahresurlaub dafür verwendet unseren jährlichen Heimflug anzutreten und so Weihnachten und auch Silvester in der Heimat verbringen zu können. Das war dieses Jahr etwas anders :)
Und so haben wir uns gedacht, wenn wir schon 1x Silvester in Shanghai sind, dann auch richtig :)
Also hab ich mich auf die Suche nach einer würdigen Location gemacht... und gefunden! Ich Fuchs hab sogar für uns "early bird" Tickets (mit Frühbucher Rabatt) ergattern können... und so haben wir zwar immer noch locker 100Euro pro Karte zahlen müssen, aber immer noch besser als die an der Abendkasse für schlappe 180Euro!
Ein befreundetes Pärchen hat sich noch dazu gesellt und so haben wir beschlossen, den Tag mit einem lecker Essen zu starten und dann rüber zur Party.
Damit wir stressfrei starten können, hab ich nach einem Restaurant in der Nähe der Partylocation gesucht. So konnten wir staufrei und günstig mit der Metro "anreisen" und dann direkt in die IFC Mall. Die Herren haben sich natürlich für ein Steakhaus entschieden Stefan und ich waren an dem Abend als Erste dort und haben schon mal unseren Tisch belegt und sofort Getränke bestellt. GROSSER! FEHLER! Kleiner Tipp: immer erst in die Karte schaun... das haben wir uns für die Zukunft schon mal fett hinter die Ohren geschrieben.
Es stellte sich raus, dass wir in einem upper-class Restaurant gelandet sind. Das günstigste Steak (!) kam knapp unter 100Euro, Sauce extra (für
5Euro) sowie Beilagen. Dazu dann noch eine Service Charge. UPS
Also auf Anne und Nils gewartet.. und beschlossen, dass wir mal lieber fluchs unsere sündhaft teure Cola bezahlen (insgesamt 12Euro für zwei 0,33l Gläser!) und raus da!
In jeder Mall gibt es im Untergeschoss eine sogenannte Food Hall.. mit eher Fast Food Restaurant (Nudel Restaurants, Bäckereien, Cafes etc.) also erstmal dahin.. nix zu machen.. alle voll.
Weiter zu meiner Lieblingspizza Kette: Pizza Express (auch in der Mall) "Sorry.. Crazy Night.. nichts mehr da.. keine Pizza, keine Pasta.." bitte?!
Ratet, wo wir zu Guter letzt gelandet sind: bei Mc Donalds :P
Immer noch besser, als pro Person schlanke 200Euro fürs Abendessen auszugeben!
Von da aus konnten wir dann zu Fuss zur Party. ARGH! Natürlich mußte ich für den Anlass ein Kleidchen wählen... boaaah war das kalt!
Aber... wir wurden mehr als entschädigt! Die Party war im sogenannten "Flaschenöffner" (Shanghai World Financial Tower) im 91. OG und wurde vom Hyatt durchgeführt!
Es war nie zu überfüllt, hatte man sich sein Champagner Glas gesichert, bekam man sogar auf der Tanzfläche Nachschub. Natürlich Dom Perignon.. lecker lecker..
Für die Herren gabs Vodka mit mehren Zubereitungsvarianten.
Wir hatten erst Bedenken, was die Versorgung angeht... es war ja ein all-inclusive Ticket... aber.. diese Sorge war unberechtigt.. die ganze Nacht über war der Champagner-Strom nicht einmal ins Stocken geraten... und... noch viel besser.. nach dem Anne und ich rausgefunden hatten, dass man nicht nur auf der Tanzfläche mit Champus versorgt wird, sondern auch die Kellner mit den
Häppchen aus der Küche direkt dort lang huschen... waren wir natürlich im Paradies... Champagner in der einen; Schoko Erdbeeren in der anderen Hand.. PARADIES!
Um Schlag 23.35h haben wir uns einen Platz am Fenster gesichert. Da das Internet an diesem Abend weitesgehend zusammen gebrochen war, ahnten wir zu diesem Zeitpunkt nicht, was sich genau an diesem Moment auf der anderen Seite - dem BUND - für schreckliche Szenen abspielten. Im Nachhinein bekomm ich allein bei dem Gedanken noch immer Gänsehaut.
Also haben wir - wie alle anderen auch - auf das Feuerwerk gewartet und waren dann doch verwundert, dass nichts passiert ist.. Nur der Pearltower und der Shanghai Tower (Chinas, wenn nicht Asiens, höchstes Gebäude) haben einen Countdown angezeigt.. und.. das wars... Egal.. weitertanzen, futtern, trinken :)
Zu der Party gab es auch einen kostenlosen Shuttleservice zur Bar Rouge, direkt am Bund. Allerdings war der ständig ausgebucht, so dass wir erst um 4 Uhr Plätze ergattern konnten.
Um 3.30 Uhr haben meine Füße gequalmt und so sind wir zur Garderobe und dann von dannen..
Gott sei Dank hat das Hyatt - natürlich - mitgedacht.. und genügend Lobby Guys an Ort und Stelle gehabt, so dass die Herren uns Taxen bestellen konnten. Und so waren wir - mit einer kurzen Wartezeit - ratzfatz zu Hause..
Also.. wer Silvester in Shanghai sein sollte: diese Party kann ich nur empfehlen.. TOP!
Wir wünschen Euch an dieser Stelle ein frohes, neues, gesundes und erfolgreiches neues Jahr! Xin nian kuai le!Stefan und Kathrin
weiter geht es mit den Berichten aus Shanghai:
Normalerweise haben wir unseres Jahresurlaub dafür verwendet unseren jährlichen Heimflug anzutreten und so Weihnachten und auch Silvester in der Heimat verbringen zu können. Das war dieses Jahr etwas anders :)
Und so haben wir uns gedacht, wenn wir schon 1x Silvester in Shanghai sind, dann auch richtig :)
Also hab ich mich auf die Suche nach einer würdigen Location gemacht... und gefunden! Ich Fuchs hab sogar für uns "early bird" Tickets (mit Frühbucher Rabatt) ergattern können... und so haben wir zwar immer noch locker 100Euro pro Karte zahlen müssen, aber immer noch besser als die an der Abendkasse für schlappe 180Euro!
Ein befreundetes Pärchen hat sich noch dazu gesellt und so haben wir beschlossen, den Tag mit einem lecker Essen zu starten und dann rüber zur Party.
Damit wir stressfrei starten können, hab ich nach einem Restaurant in der Nähe der Partylocation gesucht. So konnten wir staufrei und günstig mit der Metro "anreisen" und dann direkt in die IFC Mall. Die Herren haben sich natürlich für ein Steakhaus entschieden Stefan und ich waren an dem Abend als Erste dort und haben schon mal unseren Tisch belegt und sofort Getränke bestellt. GROSSER! FEHLER! Kleiner Tipp: immer erst in die Karte schaun... das haben wir uns für die Zukunft schon mal fett hinter die Ohren geschrieben.
Es stellte sich raus, dass wir in einem upper-class Restaurant gelandet sind. Das günstigste Steak (!) kam knapp unter 100Euro, Sauce extra (für
5Euro) sowie Beilagen. Dazu dann noch eine Service Charge. UPS
Also auf Anne und Nils gewartet.. und beschlossen, dass wir mal lieber fluchs unsere sündhaft teure Cola bezahlen (insgesamt 12Euro für zwei 0,33l Gläser!) und raus da!
In jeder Mall gibt es im Untergeschoss eine sogenannte Food Hall.. mit eher Fast Food Restaurant (Nudel Restaurants, Bäckereien, Cafes etc.) also erstmal dahin.. nix zu machen.. alle voll.
Weiter zu meiner Lieblingspizza Kette: Pizza Express (auch in der Mall) "Sorry.. Crazy Night.. nichts mehr da.. keine Pizza, keine Pasta.." bitte?!
Ratet, wo wir zu Guter letzt gelandet sind: bei Mc Donalds :P
Immer noch besser, als pro Person schlanke 200Euro fürs Abendessen auszugeben!
Von da aus konnten wir dann zu Fuss zur Party. ARGH! Natürlich mußte ich für den Anlass ein Kleidchen wählen... boaaah war das kalt!
Aber... wir wurden mehr als entschädigt! Die Party war im sogenannten "Flaschenöffner" (Shanghai World Financial Tower) im 91. OG und wurde vom Hyatt durchgeführt!
Es war nie zu überfüllt, hatte man sich sein Champagner Glas gesichert, bekam man sogar auf der Tanzfläche Nachschub. Natürlich Dom Perignon.. lecker lecker..
Für die Herren gabs Vodka mit mehren Zubereitungsvarianten.
Wir hatten erst Bedenken, was die Versorgung angeht... es war ja ein all-inclusive Ticket... aber.. diese Sorge war unberechtigt.. die ganze Nacht über war der Champagner-Strom nicht einmal ins Stocken geraten... und... noch viel besser.. nach dem Anne und ich rausgefunden hatten, dass man nicht nur auf der Tanzfläche mit Champus versorgt wird, sondern auch die Kellner mit den
Häppchen aus der Küche direkt dort lang huschen... waren wir natürlich im Paradies... Champagner in der einen; Schoko Erdbeeren in der anderen Hand.. PARADIES!
Um Schlag 23.35h haben wir uns einen Platz am Fenster gesichert. Da das Internet an diesem Abend weitesgehend zusammen gebrochen war, ahnten wir zu diesem Zeitpunkt nicht, was sich genau an diesem Moment auf der anderen Seite - dem BUND - für schreckliche Szenen abspielten. Im Nachhinein bekomm ich allein bei dem Gedanken noch immer Gänsehaut.
Also haben wir - wie alle anderen auch - auf das Feuerwerk gewartet und waren dann doch verwundert, dass nichts passiert ist.. Nur der Pearltower und der Shanghai Tower (Chinas, wenn nicht Asiens, höchstes Gebäude) haben einen Countdown angezeigt.. und.. das wars... Egal.. weitertanzen, futtern, trinken :)
Zu der Party gab es auch einen kostenlosen Shuttleservice zur Bar Rouge, direkt am Bund. Allerdings war der ständig ausgebucht, so dass wir erst um 4 Uhr Plätze ergattern konnten.
Um 3.30 Uhr haben meine Füße gequalmt und so sind wir zur Garderobe und dann von dannen..
Gott sei Dank hat das Hyatt - natürlich - mitgedacht.. und genügend Lobby Guys an Ort und Stelle gehabt, so dass die Herren uns Taxen bestellen konnten. Und so waren wir - mit einer kurzen Wartezeit - ratzfatz zu Hause..
Also.. wer Silvester in Shanghai sein sollte: diese Party kann ich nur empfehlen.. TOP!
Wir wünschen Euch an dieser Stelle ein frohes, neues, gesundes und erfolgreiches neues Jahr! Xin nian kuai le!Stefan und Kathrin
Weihnachten in der Fremde... ein Fazit
Liebe Leserschaft,
um unsere "Weihnachtsgeschichte in Shanghai" zu einem würdigen Abschluss zu bringen, hier noch der Bericht über Heiligabend...
Stefan mußte leider komplett am Jahresende arbeiten, ich hab es mit Müh und Not geschafft, zumindest die Weihnachtswoche Urlaub nehmen zu können.
Jeder der mich kennt, weiß, dass ich ein Weihnachtsfan bin, arbeiten an Weihnachten geht für mich so rein gaaaaaaaar nicht! :P
Ich hab mir dann also alleine noch 1-2 Weihnachtsmärkte angesehen... Die zu der Shoppingmall-Gruppe "Kerry" (wie Citygalerie, nur halt XXXXXL) gehörenden Märkte waren vom Prinzip her alle ähnlich: Im Außenbereich des Kerry Centers ein RIESEN Weihnachtsbaum, drum herum Holzhütten und Weihnachtsmusik Beschallung.
Natürlich mit viel Essen aber auch einigen schönen Ständen, wie man sie auf einem Weihnachtsmarkt vermutet.. und trotzdem fehlte etwas...
An einem Wochenende haben wir gemeinsam mit der Shanghai WALK Gruppe von InterNations noch den "deutschen Weihnachtsmarkt" in Shanghai besucht. Das war auch gut, alleine hätten wir den nie gefunden. Relativ außerhalb.. aber was die Größe angeht, haben sie ihr Versprechen, der größte Weihnachtsmarkt
in ganz China zu sein, gehalten: das war ein RIESEN Gelände!
Auch hier viele Holzbuden, viele davon mit internationalen Leckerlis (Frankreich, Mexico, Deutschland (natürlich)..und und und... ) waren vertreten.. aber auch viele merkwürdige Stände, von denen wir nicht so
recht wußten, was die dort zu suchen hatten.. Leider war es dort an dem Tag recht kalt und stürmisch, weshalb wir brav eine Runde gedreht haben und dann schnell wieder nach Hause sind...
Für Heiligabend hab ich für uns, sowie ein befreundetes Pärchen, einen Tisch im GLO London reserviert, wie der Name schon sagt: ein britisches Restaurant.
Dort wurden versch. Weihnachtsmenüs angeboten mit jeweils verschiedenen Auswahl Möglichkeiten.. perfekt! Hinzu kam, dass es am 24.12. herrlich leer dort war.. die Briten und Amerikaner feiern ja erst am 25.12. :)
Das Essen war ein Traum... 5 Gänge... Zur Begrüßung einen Sekt, Vorspeise (ich hatte mich für den Fisch samt Champagner Sauce entschieden). Zum Hauptgang gabs ein Buffet, mit dreierlei Fleisch und leckeren Beilagen..
mein Teller war RANDVOLL :) Zum Nachtisch noch traditionelle britische Weihnachtsdesserts, danach noch Kaffee und Gebäck... (wer zählen kann.. ja, ich hab mich auch gewundert, sind mit Müh und Not 4 Gänge.. ich vermute, dass entweder der Sekt ein Gang sein sollte,und das Geschenk (ein Keks...) wer weiß das schon..) Lecker wars trotzdem und eine schöne Zeit hatten wir auch... who cares :)
Am nächsten Tag war allerdings Arbeitstag für Stefan und auch für Oli, also sind wir brav bei Zeiten wieder heim..
Und Zack, das wars auch mit Weihnachten... fühlt sich komisch an :)
Mein persönliches Fazit also.. Weihnachten in Shanghai kann man überleben, es fühlt sich nur nicht wie Weihnachten an... Ein RIESEN DANK an unsere Familie und Freunde, die uns mit allerei Weihnachtsleckerlis verwöhnt haben... und so hatte ich trotzdem selbstgebackene Kekse und Weihnachtsgeschenke. Und trotzdem bin ich froh, dass wir ab Weihnachten 2015 wieder in
Deutschland verbringen werden.. einmal reicht mir vollkommen :)
Wir hoffen an dieser Stelle, dass Ihr alle ein besinnliches Weihnachtsfest mit Eurer Familie und Freunden verbringen konntet.
Wir sehen uns 2015 :)
HoHoHo
Stefan und Kathrin
um unsere "Weihnachtsgeschichte in Shanghai" zu einem würdigen Abschluss zu bringen, hier noch der Bericht über Heiligabend...
Stefan mußte leider komplett am Jahresende arbeiten, ich hab es mit Müh und Not geschafft, zumindest die Weihnachtswoche Urlaub nehmen zu können.
Jeder der mich kennt, weiß, dass ich ein Weihnachtsfan bin, arbeiten an Weihnachten geht für mich so rein gaaaaaaaar nicht! :P
Ich hab mir dann also alleine noch 1-2 Weihnachtsmärkte angesehen... Die zu der Shoppingmall-Gruppe "Kerry" (wie Citygalerie, nur halt XXXXXL) gehörenden Märkte waren vom Prinzip her alle ähnlich: Im Außenbereich des Kerry Centers ein RIESEN Weihnachtsbaum, drum herum Holzhütten und Weihnachtsmusik Beschallung.
Natürlich mit viel Essen aber auch einigen schönen Ständen, wie man sie auf einem Weihnachtsmarkt vermutet.. und trotzdem fehlte etwas...
An einem Wochenende haben wir gemeinsam mit der Shanghai WALK Gruppe von InterNations noch den "deutschen Weihnachtsmarkt" in Shanghai besucht. Das war auch gut, alleine hätten wir den nie gefunden. Relativ außerhalb.. aber was die Größe angeht, haben sie ihr Versprechen, der größte Weihnachtsmarkt
in ganz China zu sein, gehalten: das war ein RIESEN Gelände!
Auch hier viele Holzbuden, viele davon mit internationalen Leckerlis (Frankreich, Mexico, Deutschland (natürlich)..und und und... ) waren vertreten.. aber auch viele merkwürdige Stände, von denen wir nicht so
recht wußten, was die dort zu suchen hatten.. Leider war es dort an dem Tag recht kalt und stürmisch, weshalb wir brav eine Runde gedreht haben und dann schnell wieder nach Hause sind...
Für Heiligabend hab ich für uns, sowie ein befreundetes Pärchen, einen Tisch im GLO London reserviert, wie der Name schon sagt: ein britisches Restaurant.
Dort wurden versch. Weihnachtsmenüs angeboten mit jeweils verschiedenen Auswahl Möglichkeiten.. perfekt! Hinzu kam, dass es am 24.12. herrlich leer dort war.. die Briten und Amerikaner feiern ja erst am 25.12. :)
Das Essen war ein Traum... 5 Gänge... Zur Begrüßung einen Sekt, Vorspeise (ich hatte mich für den Fisch samt Champagner Sauce entschieden). Zum Hauptgang gabs ein Buffet, mit dreierlei Fleisch und leckeren Beilagen..
mein Teller war RANDVOLL :) Zum Nachtisch noch traditionelle britische Weihnachtsdesserts, danach noch Kaffee und Gebäck... (wer zählen kann.. ja, ich hab mich auch gewundert, sind mit Müh und Not 4 Gänge.. ich vermute, dass entweder der Sekt ein Gang sein sollte,und das Geschenk (ein Keks...) wer weiß das schon..) Lecker wars trotzdem und eine schöne Zeit hatten wir auch... who cares :)
Am nächsten Tag war allerdings Arbeitstag für Stefan und auch für Oli, also sind wir brav bei Zeiten wieder heim..
Und Zack, das wars auch mit Weihnachten... fühlt sich komisch an :)
Mein persönliches Fazit also.. Weihnachten in Shanghai kann man überleben, es fühlt sich nur nicht wie Weihnachten an... Ein RIESEN DANK an unsere Familie und Freunde, die uns mit allerei Weihnachtsleckerlis verwöhnt haben... und so hatte ich trotzdem selbstgebackene Kekse und Weihnachtsgeschenke. Und trotzdem bin ich froh, dass wir ab Weihnachten 2015 wieder in
Deutschland verbringen werden.. einmal reicht mir vollkommen :)
Wir hoffen an dieser Stelle, dass Ihr alle ein besinnliches Weihnachtsfest mit Eurer Familie und Freunden verbringen konntet.
Wir sehen uns 2015 :)
HoHoHo
Stefan und Kathrin
EDAG Company Trip 2014 (ups... noch ein Nachtrag)
Hallo liebe Leser,
heute möchte ich Euch von unserem diesjährigen EDAG Companytrip berichten.
Bereits im Vorfeld haben wir von unserer Sekretärin eine kurze Präsentation bekommen, wo es hingehen soll und welche Hotels ausgewählt wurden.
Desweiteren hat mein Teamleiter mich auch dieses Jahr dazu verdonnert, als "Volunteer" für meine Abteilung (ingesamt 5 Personen und somit schön übersichtlich) zur Verfügung zu stehen.
Im Vorfeld bedeutet das, alle Auskünfte von den Kollegen einzusammlen (Teilnahme: ja/nein, Kontaktdaten etc.) und an Amy, gesammelt, weiterzugeben.
Während der Reise war ich dann dafür verantwortlich, dass alle pünktlich zu den genannten Treffpunkten erschienen etc. pp... also so eine Art Kindermädchen. :)
Los ging es in diesem Jahr bereits am Freitag Mittag.
Alle rein in die zwei Reisebusse und dann wurde auch schon Reiseproviant verteilt. Sehr aufmerksam.
Zuerst sind wir nach Wuzhen gefahren und haben uns die westliche Seite angesehen... herrlich.. ich liebe diese kleinen Wasserstädte (wir haben ja schon Zhujiajiao zusammen mit meinen Schwiegereltern besichtigt). Es gab wieder viel zu sehen und zu entdecken und natürlich MUSSTEN wir die örtlichen Köstlichkeiten probieren.
Das war u.a. eine Frühlingsrolle, die per Bügeleisen platt gedrückt wurde... warum nicht? War jedenfalls seeeeeeehr lecker!
Abends gings dann ins Hotel und erstmal ab zum Dinner.
Ich hab schon zu diesem Zeitpunkt geahnt, dass sich bei mir irgendwas anbahnt.. und bin dann direkt ins Zimmer und wollte so viel wie möglich schlafen.
Schade, dass mein Zimmer anscheinend direkt neben nem ausgewachsenen Schiffsmotor gelegen hat.. ein Gebrumme die ganze Nacht... so ein Käse.
Samstag früh wurde, nach dem Frühstück, gleich ausgecheckt und wieder rein in den Bus. Wir blieben noch ein bißchen in Wuzhen und haben uns auch die andere Seite angeguckt.. auch schön :) Da der Kaffee im Hotel nun wirklich den Namen nicht verdient hat, haben wir uns zu Dritt auf die Suche begeben und haben tatsächlich einen Fake-Starbucks-Shop gefunden.
Erst standen wir vor einer leeren Theke. Wie gemein.. da stand sie,die schöne Kaffeemaschine.. aber kein Personal. MIST.. Gott sei Dank hat der Flurfunk wohl funktioniert und ratzfatz kam die Besitzerin angedüst und hat uns mit Koffein versorgt.. KÖSTLICH!
Der Kaffee war so gut, dass wir auf dem Rückweg nochmal vorbei sind um uns eine zweite Ladung einzuverleiben.. :)
Wieder rein in den Bus und weiter gings.. Dieses Mal zum MoGan Berg...
leider war das Wetter sehr schlecht, so dass wir unseren Aufenthalt dort auf ein Minimum begrenzten und uns lediglich zwei Häuser angesehen haben, wo auch Mao für kurze Zeit residiert hat (das war jetzt für uns Ausländer nicht soooooo spannend..: ah, ein Tisch.. ui, ein Bett... *g*) dann gabs noch nen Wasserfall zu besichtigen... und wieder rein in den Bus, ab zum nächsten Hotel
Während alle auf ihre Zimmer durften, mußten die Volunteers die Spiele vorbereiten...
Kaum waren wir damit fertig, kam auch schon die hungrige Meute :) Nachdem der größte Hunger gestillt war, gings auch schon los mit dem Spielen....
Beim ersten Spiel mußte man von einer Schale mit Wasser gefüllt Glasmurmeln, natürlich stilecht mit Stäbchen rausfischen (das war schon nicht einfach) und dann eine kurze Strecke rennen um die Murmeln in eine andere Schale zu deponieren. Anfassen streng verboten.. Für dieses Spiel haben sich dann auch nur chin. Kollegen gemeldet... Hihi
Weiter gings mit einem Spiel, wo man paarweise mit Luftballons aneinander geknotet wurde. Ziel war, von den anderen die Ballons zu zerstören und die eigenen möglichst zu schützen...
Weiter gings mit "finding things"... ab auf die Bühne, dann wurden Begriffe genannt (Handys, Geldscheine, Ringe), die die Kandidaten vom Publikum einkassieren mußten und wieder zurück auf die Bühne bringen mußten... außer Rand und Band waren sie alle... erschreckend :) Und ja, es hatte was von nem Kindergeburtstag :)
Das naechste und letzte Spiel hat hingegen schon Tradition :) Das EDAG Bier exen Dieses Mal wollte ich auch mein Glück versuchen und hab mich freiwillig gemeldet. Was tut Frau nicht alles für die kulturelle Integration?!
wir wurden in 5er Gruppen aufgeteilt und mußten gegen 4 weitere Kandidaten antreten.. wir Mädels hatten in der ersten Runde einen Zeitvorsprung von 10 Sekunden.
Hehe... Bis die Männer in meiner Gruppe zum Zug kamen, war mein HALBER LITER (!) Bier so gut wie weg... ätsch.
Damit hab ich mir direkt den Einzug ins Finale gesichert... 10min Pause (Gott sei Dank, ich war nämlich in der letzten Gruppe und zwei halbe Liter hintereinander hätten mich dann doch überfordert) und weiter gings.
Im Finale waren drei deutsche Kollegen (wer hätte das gedacht?) und eine chinesische Kollegin (Smoki, keine Sorge, dass ist nur ihr sehr zutreffender Spitzname)!
Dieses Mal haben wir Mädels nur 5 Sekunden Vorsprung bekommen (Smoki hat lauthals protestiert: Ich bin ein chinesisches Mädchen und muss gegen Deutsche im Bier trinken antreten! Ich brauch 15 Sekunden!) Hat aber alles nix genützt... Dieses Mal hat der Vorsprung, bei mir, leider nur für Platz 2 gereicht.. gegen unseren Bier-König vom letzten Jahr mußte ich mich geschlagen geben... als kleine Revanche hat er dafür den zweiten Entsafter (auf den ich eigentlich scharf war *hehe*) gewonnen. Ich hab ein Haarset bestehend aus Föhn und Glätteisen von Phillips ergattert...
Gott sei Dank war das Essen so gut wie vorbei... ein Liter Bier auf ex (und dann auch noch warmes!) war dann doch ganz schön viel und so bin ich wieder direkt in die Koje... dieses Mal ohne brummen. :)
Am nächsten Morgen hab ich erstmal das reichhaltige Buffet geplündert.. am liebsten wären wir zum Brunchen gleich dort geblieben. Wurde aber abgelehnt, also rein in den Bus und ab zum letzten Punkt auf der Agenda:
Xia Zhu River, wo wir erst eine Bootstour gemacht haben und dann durch die schöne Gegend gewandert sind... wirklich schön.
Danach gabs dann noch ein lokales Mittagessen... und wieder rein in den Bus und ab nach Hause...
Spätestens da war mir klar, dass mich irgendwas böses erwischt hat.. ein gehuste und geröchel... Sorry an die Kollegen die ich damit vom Schlafen abgehalten hab :/
Zum Abschluss nochmal ein RIESEN Dank an die Organisatoren, es war wirklich ein gelungener Ausflug... und natürlich an mein Team, das komplett zum Company Travel angetreten ist :)
Wir wünschen Euch eine schöne Woche
Kathrin und Stefan
heute möchte ich Euch von unserem diesjährigen EDAG Companytrip berichten.
Bereits im Vorfeld haben wir von unserer Sekretärin eine kurze Präsentation bekommen, wo es hingehen soll und welche Hotels ausgewählt wurden.
Desweiteren hat mein Teamleiter mich auch dieses Jahr dazu verdonnert, als "Volunteer" für meine Abteilung (ingesamt 5 Personen und somit schön übersichtlich) zur Verfügung zu stehen.
Im Vorfeld bedeutet das, alle Auskünfte von den Kollegen einzusammlen (Teilnahme: ja/nein, Kontaktdaten etc.) und an Amy, gesammelt, weiterzugeben.
Während der Reise war ich dann dafür verantwortlich, dass alle pünktlich zu den genannten Treffpunkten erschienen etc. pp... also so eine Art Kindermädchen. :)
Los ging es in diesem Jahr bereits am Freitag Mittag.
Alle rein in die zwei Reisebusse und dann wurde auch schon Reiseproviant verteilt. Sehr aufmerksam.
Zuerst sind wir nach Wuzhen gefahren und haben uns die westliche Seite angesehen... herrlich.. ich liebe diese kleinen Wasserstädte (wir haben ja schon Zhujiajiao zusammen mit meinen Schwiegereltern besichtigt). Es gab wieder viel zu sehen und zu entdecken und natürlich MUSSTEN wir die örtlichen Köstlichkeiten probieren.
Das war u.a. eine Frühlingsrolle, die per Bügeleisen platt gedrückt wurde... warum nicht? War jedenfalls seeeeeeehr lecker!
Abends gings dann ins Hotel und erstmal ab zum Dinner.
Ich hab schon zu diesem Zeitpunkt geahnt, dass sich bei mir irgendwas anbahnt.. und bin dann direkt ins Zimmer und wollte so viel wie möglich schlafen.
Schade, dass mein Zimmer anscheinend direkt neben nem ausgewachsenen Schiffsmotor gelegen hat.. ein Gebrumme die ganze Nacht... so ein Käse.
Samstag früh wurde, nach dem Frühstück, gleich ausgecheckt und wieder rein in den Bus. Wir blieben noch ein bißchen in Wuzhen und haben uns auch die andere Seite angeguckt.. auch schön :) Da der Kaffee im Hotel nun wirklich den Namen nicht verdient hat, haben wir uns zu Dritt auf die Suche begeben und haben tatsächlich einen Fake-Starbucks-Shop gefunden.
Erst standen wir vor einer leeren Theke. Wie gemein.. da stand sie,die schöne Kaffeemaschine.. aber kein Personal. MIST.. Gott sei Dank hat der Flurfunk wohl funktioniert und ratzfatz kam die Besitzerin angedüst und hat uns mit Koffein versorgt.. KÖSTLICH!
Der Kaffee war so gut, dass wir auf dem Rückweg nochmal vorbei sind um uns eine zweite Ladung einzuverleiben.. :)
Wieder rein in den Bus und weiter gings.. Dieses Mal zum MoGan Berg...
leider war das Wetter sehr schlecht, so dass wir unseren Aufenthalt dort auf ein Minimum begrenzten und uns lediglich zwei Häuser angesehen haben, wo auch Mao für kurze Zeit residiert hat (das war jetzt für uns Ausländer nicht soooooo spannend..: ah, ein Tisch.. ui, ein Bett... *g*) dann gabs noch nen Wasserfall zu besichtigen... und wieder rein in den Bus, ab zum nächsten Hotel
Während alle auf ihre Zimmer durften, mußten die Volunteers die Spiele vorbereiten...
Kaum waren wir damit fertig, kam auch schon die hungrige Meute :) Nachdem der größte Hunger gestillt war, gings auch schon los mit dem Spielen....
Beim ersten Spiel mußte man von einer Schale mit Wasser gefüllt Glasmurmeln, natürlich stilecht mit Stäbchen rausfischen (das war schon nicht einfach) und dann eine kurze Strecke rennen um die Murmeln in eine andere Schale zu deponieren. Anfassen streng verboten.. Für dieses Spiel haben sich dann auch nur chin. Kollegen gemeldet... Hihi
Weiter gings mit einem Spiel, wo man paarweise mit Luftballons aneinander geknotet wurde. Ziel war, von den anderen die Ballons zu zerstören und die eigenen möglichst zu schützen...
Weiter gings mit "finding things"... ab auf die Bühne, dann wurden Begriffe genannt (Handys, Geldscheine, Ringe), die die Kandidaten vom Publikum einkassieren mußten und wieder zurück auf die Bühne bringen mußten... außer Rand und Band waren sie alle... erschreckend :) Und ja, es hatte was von nem Kindergeburtstag :)
Das naechste und letzte Spiel hat hingegen schon Tradition :) Das EDAG Bier exen Dieses Mal wollte ich auch mein Glück versuchen und hab mich freiwillig gemeldet. Was tut Frau nicht alles für die kulturelle Integration?!
wir wurden in 5er Gruppen aufgeteilt und mußten gegen 4 weitere Kandidaten antreten.. wir Mädels hatten in der ersten Runde einen Zeitvorsprung von 10 Sekunden.
Hehe... Bis die Männer in meiner Gruppe zum Zug kamen, war mein HALBER LITER (!) Bier so gut wie weg... ätsch.
Damit hab ich mir direkt den Einzug ins Finale gesichert... 10min Pause (Gott sei Dank, ich war nämlich in der letzten Gruppe und zwei halbe Liter hintereinander hätten mich dann doch überfordert) und weiter gings.
Im Finale waren drei deutsche Kollegen (wer hätte das gedacht?) und eine chinesische Kollegin (Smoki, keine Sorge, dass ist nur ihr sehr zutreffender Spitzname)!
Dieses Mal haben wir Mädels nur 5 Sekunden Vorsprung bekommen (Smoki hat lauthals protestiert: Ich bin ein chinesisches Mädchen und muss gegen Deutsche im Bier trinken antreten! Ich brauch 15 Sekunden!) Hat aber alles nix genützt... Dieses Mal hat der Vorsprung, bei mir, leider nur für Platz 2 gereicht.. gegen unseren Bier-König vom letzten Jahr mußte ich mich geschlagen geben... als kleine Revanche hat er dafür den zweiten Entsafter (auf den ich eigentlich scharf war *hehe*) gewonnen. Ich hab ein Haarset bestehend aus Föhn und Glätteisen von Phillips ergattert...
Gott sei Dank war das Essen so gut wie vorbei... ein Liter Bier auf ex (und dann auch noch warmes!) war dann doch ganz schön viel und so bin ich wieder direkt in die Koje... dieses Mal ohne brummen. :)
Am nächsten Morgen hab ich erstmal das reichhaltige Buffet geplündert.. am liebsten wären wir zum Brunchen gleich dort geblieben. Wurde aber abgelehnt, also rein in den Bus und ab zum letzten Punkt auf der Agenda:
Xia Zhu River, wo wir erst eine Bootstour gemacht haben und dann durch die schöne Gegend gewandert sind... wirklich schön.
Danach gabs dann noch ein lokales Mittagessen... und wieder rein in den Bus und ab nach Hause...
Spätestens da war mir klar, dass mich irgendwas böses erwischt hat.. ein gehuste und geröchel... Sorry an die Kollegen die ich damit vom Schlafen abgehalten hab :/
Zum Abschluss nochmal ein RIESEN Dank an die Organisatoren, es war wirklich ein gelungener Ausflug... und natürlich an mein Team, das komplett zum Company Travel angetreten ist :)
Wir wünschen Euch eine schöne Woche
Kathrin und Stefan
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