Ihr Lieben,
kaum zu glauben, aber wahr... am
Donnerstag geht unser Flieger gen Deutschland!
Doch kommen wir erst zu
unserem Wochenrückblick :)
Hohoho
Letzte Woche hatte ich meine erste Probestunde
mit der neuen Lehrerin.
Also habe ich mich nach der Arbeit aufgemacht gen
Peoples Square. 19 Uhr sollte ich am Exit 11 sein.
Kein Problem, dachte
ich... aber wieder einmal hab ich die Größe hier unterschätzt.
Der Peoples
Square ist einer der größten Metrostationen in Shanghai und hat natürlich auch
ein riesiges Shoppingwonderland unterirdisch zu bieten. Der Fokus liegt hier
allerdings auf dem Brautkleidermarkt. Wahnsinn sag ich Euch...
Nach dem ich
mehrere Richtungen und Etagen ausprobiert habe, hab ich dann auch endlich den
Exit 11 gefunden. Puh.
Zusammen sind wir dann in ein gemütliches kleines Café
in dem unser Unterricht stattfinden sollte.
War fast gar nicht peinlich, die
chinesische Sprache zu üben, wenn man lauter andere Chinesen um sich hat, die
sich ein grinsen kaum verkneifen können.
Mal wieder etwas zum Schmunzeln für
Euch:
Wie macht der Hahn, wollte sie zwischendurch von mir wissen....
Ratloses Gesicht meinerseits.
"Na: o o o o o o o."
Ich konnte
mich kaum auf dem Sofa halten vor lachen.. wie macht der deutsche Hahn? Kikeriki
:)
Soviel dazu.
2 Stunden und unzählige Knoten in der Zunge später konnte
ich dann endlich heim...
oh man, ich hab so dass Gefühl, dass die
chinesische. Sprache und ich nie so recht miteinander auskommen
werden.
Am Mittwoch war wieder Knotenkurs angesagt. Dieses Mal nicht für
die Zunge, sondern für Arme und Beine.
So langsam fühl ich mich wie ein
alter Hase in diesem Kurs. Das liegt aber nur daran, dass er jede Woche genau
das gleiche Programm abzieht mit haargenau der gleichen Musik :) Das hat für
mich natürlich nur Vorteile: ich kann mich endlich auf die Übungen konzentrieren
und auf die Sprache.
Dieses Mal wurde ich für meine Mühen noch mehr
belohnt... ihr werdet es nicht glauben, aber dieses Mal hab ich tatsächlich das
Beinchen nach oben bekommen. WOW! Nach diesem Erfolgserlebnis gings dann noch
aufs Laufband, es lag bestimmt an den zahlreichen Lockerungsübungen, dass ich
sogar auf dem Laufband meinen Rekord knacken konnte.
Noch kurz geduscht und
glücklich heim, so muss das sein :)
Am Donnerstag war wieder Skypetime
mit meiner Family.
Nachdem ich Stefan genötigt hatte mir eBooks online zu
bestellen war der Tag auch ratzfatz gelaufen und ich bin drei Bücher reicher
:)
Freitag war bei EDAG ein Sportevent angesetzt.
Geplant war, dass
wir alle um 11 Uhr zu Mittag essen und dann um 12 Uhr zur Sporthalle
wechseln.
Sadi hatte sich als einziger Ausländer zu einem der
Wettkampfmöglichkeiten angemeldet und sich für PingPang (ja richtig, PingPang
nicht PingPong) entschieden.
Es standen sonst noch Fußball (nein danke)
Basketball (ist das nicht eigentlich unfair bei der Körpergröße?) und Badminton
zur Wahl.
Ich hab mich fürs Zuschauen entschieden :) Leider muss ich derzeit
einen kranken Kollegen vertreten, so dass ich nicht pünktlich mit konnte. So hab
ich leider Sadis Spiel verpasst... den natürlich hat man als Ausländer nicht den
Hauch einer Chance gegen einen Chinesen im PingPang :( Nach dem alle Aktivitäten
durch waren ging es ans Tauziehen.
Man gut, dass wir den Fahrer von Thomas
(einer unserer Chefs) dabei hatten, der gute hat die Show eigentlich im
Alleingang geschafft.
Danach wieder flux zur Firma, nochmal in die Tasten
gehauen und dann war auch schon Wochenende.
Um das würdig zu feiern,
haben wir uns eine Runde Sushi entschieden.
Erst waren wir a bisserl traurig,
dass wir "nur" einen Platz an dem Sushi Laufband bekommen haben... aber das
sollte sich noch als Volltreffer rausstellen.
Eigentlich waren wir schon fast
fertig, als auf einmal einer der Sushimacher eine Glocke schnappte und laut
damit läutete. Dann gesellte sich eine der Bedienungen mit Mikro versehen in den
Innenbereich, also direkt hinter dem Laufband, wo man beim Sushi herstellen
zuschauen kann. Es gab ein paar einleitendene Worte, es wurde geklatscht, warum auch immer, wir haben einfach mal mitgemacht :)
Jetzt wurde wohl nach nem Meister gerufen, der sich dann auch dazu
stellte und erst jetzt merkten wir das Küchentuch auf einem
Riesen-Schneidebrett, das etwas bisher verborgen hatte. Nach kurzem TamTam wurde
der "Vorhang" gelüftet. Zutage kam ein stattlicher Thunfischtorso mit Kopf.
Während dann der Meister das Tier filetierte moderierte die Bedienung weiter. Es
wurde geklatscht und plötzlich hoben viele Gäste die Arme. Wir natürlich erst
einmal nicht.
Jetzt fing die Moderatorin an mit
jeder Person, welche eben noch den Arm hob Schere, Stein, Papier zu spielen.
Wenn der Gast gewonnen hat bekam er einen blauen Chip und manchmal sogar einen
Trostpreis. Auch mit uns wollte sie spielen aber da wir nicht wussten was es zu
gewinnen gab haben wir dankend abgelehnt. Nicht, dass der Gewinner den Kopf des
Fisches bekommt. Das ist ja hier eine Delikatesse und wenn dann alle Gäste ihre
Augen auf uns richten während wir den Kopf nur anstarren, nein danke. Also
abwarten und zuschauen.
Nachdem dann alle Chips
gewonnen wurden, nahm sich der Chef dann einen Block Fisch und schnitt kleine
Streifen ab um dann mit Reis jedem der Gewinner einem Sushi zu
überreichen.
Schade, davon hätten wir auch gern
probiert. Na ja, beim nächsten Mal.
Kathrin
wollte noch ein Foto von der Dame nebenan machen, bekam den Teller zu sich
gestellt, machte das Foto und danach sollte sie den Sushi behalten. Chinatypisch
musste Kathrin 3mal dankend ablehnen damit die Nachbarin ihren Teller wieder
zurücknahm.
Das passierte zu meiner rechten
Seite als jemand an meiner linken Schulter klopfte. Ich drehte meinen Kopf und
erblickte die Moderatorin, die mir zu verstehen gab, ich sollte doch warten...
"Häh? Wieso warten, auf was?" doch dann hatten wir schon jeder auch ein Stück
des Thunfisches vor der Nase. :-) Das war sehr nett und sehr lecker.
Glücklich haben dann bezahlt und sind raus.
Danach sind
wir noch ein bißchen bummeln gegangen und dann ab heim.
Am Samstag war
dann erstmal wieder ein neuer Haarschnitt mich, Stefan, fällig. Dieses Mal hab
ich aber den Fehler gemacht gleich die Visitenkarte des Stylisten vom letzten
Mal zu zeigen anstatt erst einmal auf die Preisliste... Denn ich habe lediglich
eine Kopf und Schultermassage während des Haarewaschen bekommen... Selbst meine
Ohren musste ich mir dann selbst sauber machen...
Am Ende wollten sie auch noch mehr Geld von mir haben... Menno. Erst
jetzt haben wir auch rausbekommen, dass mein Friseur englisch konnte denn er
begleitete mich zur Kasse und fragte ob ich denn eine VIP-Karte habe. Nein, hab
ich nicht. Möchten sie eine? Was wird dafür geboten? Einmal 1.000 RMB einzahlen
und dann werden alle meine Besuche von dem Geld abgezogen und sogar noch stark
preisreduziert. :-)
So musste ich jetzt nur die
Hälfte zahlen. Auch nicht schlecht. Also gemacht getan, jetzt hab ich eine
VIP-Karte.
Noch schnell zur Bank: Geld
tauschen und flux heim.
Da wir so gut in der Zeit waren haben wir sogar noch
unseren Wocheneinkauf geschafft.
Dann sind wir zum Pearlmarkt. Kurz noch bei
unserem Schmuckfreund einen Stop eingelegt (eine von meinen (LinLins) Ketten war gerissen,
Kaufbelege gibt es nicht, trotzdem wurde meine Kette ratzfatz repariert) Gut,
zufällig ist mir auch gleich ein neuer Ring an den Finger gewandert... was soll
man da machen?
Jetzt aber ab zur Schneiderin, siehe da.. mein grauer Mantel
ist ENDLICH fertig. Dafür hab ich ihr den roten dagelassen, damit nochmal ein
Knopf dran kann.
Der Rest ist leider nicht fertig und muss nochmal geändert
werden.
Dann rüber zum Tepanyaki. Wir waren aber zu früh, so dass wir - wie
versprochen Schwesterherz - tatsächlich noch etwas für den Hund von meiner
Schwester gefunden haben.
Dann gings aber ab zum Essen.. wir waren insgesamt
zu zwölft und hatten einen RIESEN Tisch für uns... nach stundenlangem Gefutter
haben wir uns nach Hause gekugelt :)
Am Sonntag ging es erst wieder zur
Bank. Mach aus RMB Euro... was draus geworden ist erzähl ich Euch lieber
persönlich, dass würde den Rahmen sprengen. Ende vom Lied: ich hab meine Euronen
bekommen.
Dann sind wir (Irmi, Stefan und ich) weiter zum Brillenmarkt...
nur gucken und für andere Leute Brillen kaufen... jaja.. schwupp hab ich ne neue
Brille auf der Nase... Dummdidumm...
Dann bin ich noch zur Massage (mit
Abstand die Beste bislang) und bin dann glücklich nach Hause.
Wir haben dann
das Wochenende mit einer DVD ausklingen lassen..
Da ich nicht weiß, ob
ich vor dem Abflug noch einen Eintrag schaffe, hier noch schnell der Ausblick:
Montag: Cityshop (Brot kaufen) nach Hause: Aufräumen. (Sport fällt aus wegen
Knieaua)
Dienstag: Pearlmarkt (hoffentlich meine weiße Bluse für das
Schwestershooting ergattern), Maniküre, Skypen
Mittwoch: KOFFER
PACKEN!
Donnerstag: 10 Uhr Chinazeit gehts los mit FinnAir gen Helsinki, 2
Stunden Aufenthalt weiter nach Frankfurt (Ankunft lt. Plan: 18:30 Uhr Dt. Zeit)
um 20:30 Uhr mit dem Zug gen Hannover. PUH
Wir freuen uns auf
Euch
Take care
LinLin & Stefan
Montag, 10. Dezember 2012
Dienstag, 4. Dezember 2012
Weekend Report
Hallo Ihr Lieben,
ich hoffe, Ihr hattet einen schönen ersten Advent?!
Hier - wie versprochen - noch unser Wochenendbericht.
Am Freitag sind wir wieder in Anting geblieben. Den zweiten Abend hintereinander. Sowas.
Ich bin von SVW aus zu Stefans Büro marschiert und hab ihn und einen chin. Kollegen von Stefan (David) eingesammelt.
David war so lieb und hat uns dann zu Tanja gefahren.
Sie ist nämlich der Grund, weshalb wir in good old Anting geblieben sind. Da sie nun endlich eine Wohnung in Anting gefunden hat, sollte das Grund genug sein um feierlich zusammen zu kommen. Und so saßen wir: Tanja und Andy (ihr Mann), David und Seven (eine chin. Freundin von uns) sowie Stefan und ich bei lecker belegten Baguette und viel zu viel weiteren Leckereien zusammen.
Eigentlich hatten wir geplant, die U-Bahn gen Heimat zunehmen. Aber dann hätten wir schon um 21h aufbrechen müssen.
Da David aber erneut angeboten hat uns fahren zu können, konnten wir noch etwas länger verweilen.
Und so blieben wir noch ein paar Stunden dort und haben einfach nur gequatscht. Um 1h waren wir dann doch zu Hause :)
Am Samstag sind Stefan und ich los, gen ShoppingMall. Dort gibt es nämlich in der obersten Etage einen OutletStore.
Von meinen letzten Besuchen wußte ich, dass man dort auch Koffer kaufen kann. Also erstmal vorsichtig die Ware und Preise gecheckt.
Sogar einen Stand von Samsonite gibt es dort... ich hab mich natürlich prombt in ein Kofferset verliebt :)
Aber... wir wollten eigentlich noch weiter zu dem dritten Fakemarkt, den Stefan noch nicht kennt...
Allerdings standen wir am Samstag etwas unter Zeitdruck, so das wir doch wieder zurück gen Outlet sind und dort unsere Koffer erstanden haben.
Stefan hat jetzt einen RIESEN Koffer und einen neuen Handgepäckskoffer... seine Koffer sind nämlich auch schon gut 20 Jahre alt und nicht ganz so einfach zu handlen, wie ich aus Erfahrung weiß :P
Ich hab ebenfalls einen RIESEN Koffer erstanden, sowie einen Handgepäckskoffer und einen Kulturbeutel passend dazu, den man auf den
Trolley stecken kann.
Ja, das geht heutzutage nimmer, ich weiß... aber ich werd das gute Stück einfach als Handtasche nutzen :P
Mit meinen *räusper* zarten 18 Jahren (ihr glaubt doch nicht, dass ich Euch mein wahres Alter verrate?!) ist dies nämlich mein erstes Kofferset, was ich je besessen habe!
Jawohl. Bis dato war ich nämlich "Campingkind", da braucht man sowas nicht :P
Stolz wie Oskar sind wir erstmal heim, Beute in Sicherheit bringen.
Dann weiter, mit dem Taxi in unseren LieblingsDVD Laden... zwei DVD umtauschen, das geht hier ohne Bon oder Quittung! Und.. wo wir schon mal da waren.. ihr ahnt vlt. wie das ausgegangen ist?
Richtig, mit nem Stapel neuer DVDs.. :)
Dann huschhusch wieder heim, und fertig machen für unsere erste Weihnachtsparty in Shanghai. Aber nicht irgendeine Party... nein.. eine
karibische Party sollte es werden :)
Also rein in die schicken Klamotten und los.. erstmal das Buffet plündern :)
Überall Rum dran: Fleisch, Fisch, Gemüse... Kuchen, Obst und natürlich in den Cocktails.. dazu Reggae Musik.. perfekt.
War ein lustiger - lauter - Abend... bis mir die Füße geblutet haben, im wahrsten Sinne.. ich mußte ja unbedingt "Mädchen spielen" und hab zu meinem Kleidchen das erste Mal seit laaaaaanger, laaaaaaaanger Zeit Highheels dazu gewählt (darauf verzichte ich hier gerne. A) Bin ich viel zu groß für die Chinesen, die bekommen sonst Genickstarre und B) sind hier viel zu viele Stolpersteine...)
Tja, nix gewöhnt bin ich mehr... also - wie man das so macht auf guten Partys.. raus aus den Schuhen... und rein in die Scherbe. Super.
So schlimm wars dann aber doch nicht, zumindest ist mir der Zeh noch nicht abgefallen...
Zu später Stunde waren wir dann im Bettchen und haben erstmal ausgeschlafen
Am Sonntag ist Stefan dann los zum Einkaufen, während ich mir eine Maniküre gegönnt hab. Weiter gings dann zur Massage.. dieses Mal ein anderer Folterknecht. Wieder ein zartes Persönchen, von dem man nix Schlimmes ahnt.. bis sie zupackt.. Jaul... Aber dieses Mal wußte ich ja in etwa, was mir blüht :)
Danach bin ich nochmal zurück zum Outletstore und hab mir auch einen "normalen" Koffer für Kurzurlaube passend zu den restlichen von gestern
geholt. Wenn schon Kofferset, dann richtig :)
Ab damit nach Hause und kurz ausgeruht... das ist aber auch anstrengend :)
Dann sind wir zum Abendessen zurück in die Mall... Etwas Neues ausprobieren..
Hier kann man nämlich nicht nur sein eigenes Süppchen kochen (siehe letzter Blog: HotPot), nein, auch sein eigener Grillmaster kann man hier sein.
Rein ins Restaurant, kurz der Bedienung klar gemacht, dass man NICHT die chin. Speisekarte lesen kann :) und dann munter auf die Bildchen getippt.
Zack, war unser Tisch voll mit Fleisch, Fleisch, Fleisch, Pilzen, Mais, Kürbis und Kartoffelscheiben.
Rauf damit auf den Grill, der im Tisch integriert ist (samt Abzugshaube) und los gehts.. mmmmh, war das lecker!
Vollgefuttert sind wir dann heim marschiert und haben sogar noch eine von den neuen DVDs geschafft...
Zack, war das WE auch schon leider um... Sowas :(
Hier die Planung für die Woche:
Dienstag: meine erste Unterrichtsstunde mit der neuen Lehrerin
Mittwoch: Knotenkurs
Donnerstag: Skypetermin mit meiner Family
Freitag: EDAG vs. DÜRR Sportevent (schon wieder in Anting.. was ist da los?!)
Samstag: Pearlmarkt (hoffentlich ENDLICH meinen heißersehnten Mantel abholen?!) und abends lecker Tepanyaki Schlacht
Sonntag: letzte Besorgungen und Einkäufe
Bald mehr an dieser Stelle..
Ich wünsche Euch eine schöne Woche... sollte Schnee fallen: bitte unbedingt bis zu unserem Heimaturlaub aufheben!
Take care
LinLin
ich hoffe, Ihr hattet einen schönen ersten Advent?!
Hier - wie versprochen - noch unser Wochenendbericht.
Am Freitag sind wir wieder in Anting geblieben. Den zweiten Abend hintereinander. Sowas.
Ich bin von SVW aus zu Stefans Büro marschiert und hab ihn und einen chin. Kollegen von Stefan (David) eingesammelt.
David war so lieb und hat uns dann zu Tanja gefahren.
Sie ist nämlich der Grund, weshalb wir in good old Anting geblieben sind. Da sie nun endlich eine Wohnung in Anting gefunden hat, sollte das Grund genug sein um feierlich zusammen zu kommen. Und so saßen wir: Tanja und Andy (ihr Mann), David und Seven (eine chin. Freundin von uns) sowie Stefan und ich bei lecker belegten Baguette und viel zu viel weiteren Leckereien zusammen.
Eigentlich hatten wir geplant, die U-Bahn gen Heimat zunehmen. Aber dann hätten wir schon um 21h aufbrechen müssen.
Da David aber erneut angeboten hat uns fahren zu können, konnten wir noch etwas länger verweilen.
Und so blieben wir noch ein paar Stunden dort und haben einfach nur gequatscht. Um 1h waren wir dann doch zu Hause :)
Am Samstag sind Stefan und ich los, gen ShoppingMall. Dort gibt es nämlich in der obersten Etage einen OutletStore.
Von meinen letzten Besuchen wußte ich, dass man dort auch Koffer kaufen kann. Also erstmal vorsichtig die Ware und Preise gecheckt.
Sogar einen Stand von Samsonite gibt es dort... ich hab mich natürlich prombt in ein Kofferset verliebt :)
Aber... wir wollten eigentlich noch weiter zu dem dritten Fakemarkt, den Stefan noch nicht kennt...
Allerdings standen wir am Samstag etwas unter Zeitdruck, so das wir doch wieder zurück gen Outlet sind und dort unsere Koffer erstanden haben.
Stefan hat jetzt einen RIESEN Koffer und einen neuen Handgepäckskoffer... seine Koffer sind nämlich auch schon gut 20 Jahre alt und nicht ganz so einfach zu handlen, wie ich aus Erfahrung weiß :P
Ich hab ebenfalls einen RIESEN Koffer erstanden, sowie einen Handgepäckskoffer und einen Kulturbeutel passend dazu, den man auf den
Trolley stecken kann.
Ja, das geht heutzutage nimmer, ich weiß... aber ich werd das gute Stück einfach als Handtasche nutzen :P
Mit meinen *räusper* zarten 18 Jahren (ihr glaubt doch nicht, dass ich Euch mein wahres Alter verrate?!) ist dies nämlich mein erstes Kofferset, was ich je besessen habe!
Jawohl. Bis dato war ich nämlich "Campingkind", da braucht man sowas nicht :P
Stolz wie Oskar sind wir erstmal heim, Beute in Sicherheit bringen.
Dann weiter, mit dem Taxi in unseren LieblingsDVD Laden... zwei DVD umtauschen, das geht hier ohne Bon oder Quittung! Und.. wo wir schon mal da waren.. ihr ahnt vlt. wie das ausgegangen ist?
Richtig, mit nem Stapel neuer DVDs.. :)
Dann huschhusch wieder heim, und fertig machen für unsere erste Weihnachtsparty in Shanghai. Aber nicht irgendeine Party... nein.. eine
karibische Party sollte es werden :)
Also rein in die schicken Klamotten und los.. erstmal das Buffet plündern :)
Überall Rum dran: Fleisch, Fisch, Gemüse... Kuchen, Obst und natürlich in den Cocktails.. dazu Reggae Musik.. perfekt.
War ein lustiger - lauter - Abend... bis mir die Füße geblutet haben, im wahrsten Sinne.. ich mußte ja unbedingt "Mädchen spielen" und hab zu meinem Kleidchen das erste Mal seit laaaaaanger, laaaaaaaanger Zeit Highheels dazu gewählt (darauf verzichte ich hier gerne. A) Bin ich viel zu groß für die Chinesen, die bekommen sonst Genickstarre und B) sind hier viel zu viele Stolpersteine...)
Tja, nix gewöhnt bin ich mehr... also - wie man das so macht auf guten Partys.. raus aus den Schuhen... und rein in die Scherbe. Super.
So schlimm wars dann aber doch nicht, zumindest ist mir der Zeh noch nicht abgefallen...
Zu später Stunde waren wir dann im Bettchen und haben erstmal ausgeschlafen
Am Sonntag ist Stefan dann los zum Einkaufen, während ich mir eine Maniküre gegönnt hab. Weiter gings dann zur Massage.. dieses Mal ein anderer Folterknecht. Wieder ein zartes Persönchen, von dem man nix Schlimmes ahnt.. bis sie zupackt.. Jaul... Aber dieses Mal wußte ich ja in etwa, was mir blüht :)
Danach bin ich nochmal zurück zum Outletstore und hab mir auch einen "normalen" Koffer für Kurzurlaube passend zu den restlichen von gestern
geholt. Wenn schon Kofferset, dann richtig :)
Ab damit nach Hause und kurz ausgeruht... das ist aber auch anstrengend :)
Dann sind wir zum Abendessen zurück in die Mall... Etwas Neues ausprobieren..
Hier kann man nämlich nicht nur sein eigenes Süppchen kochen (siehe letzter Blog: HotPot), nein, auch sein eigener Grillmaster kann man hier sein.
Rein ins Restaurant, kurz der Bedienung klar gemacht, dass man NICHT die chin. Speisekarte lesen kann :) und dann munter auf die Bildchen getippt.
Zack, war unser Tisch voll mit Fleisch, Fleisch, Fleisch, Pilzen, Mais, Kürbis und Kartoffelscheiben.
Rauf damit auf den Grill, der im Tisch integriert ist (samt Abzugshaube) und los gehts.. mmmmh, war das lecker!
Vollgefuttert sind wir dann heim marschiert und haben sogar noch eine von den neuen DVDs geschafft...
Zack, war das WE auch schon leider um... Sowas :(
Hier die Planung für die Woche:
Dienstag: meine erste Unterrichtsstunde mit der neuen Lehrerin
Mittwoch: Knotenkurs
Donnerstag: Skypetermin mit meiner Family
Freitag: EDAG vs. DÜRR Sportevent (schon wieder in Anting.. was ist da los?!)
Samstag: Pearlmarkt (hoffentlich ENDLICH meinen heißersehnten Mantel abholen?!) und abends lecker Tepanyaki Schlacht
Sonntag: letzte Besorgungen und Einkäufe
Bald mehr an dieser Stelle..
Ich wünsche Euch eine schöne Woche... sollte Schnee fallen: bitte unbedingt bis zu unserem Heimaturlaub aufheben!
Take care
LinLin
Freitag, 30. November 2012
Der Countdown läuft... noch 2 Wochen
Hallo liebe Leser,
noch 2 Wochen... dann sind wir zumindest über Weihnachten/Silvester wieder
zu Hause.
Auch wenn wir uns hier mittlerweile sehr gut eingelebt haben, ist die
Freude natürlich groß, das Weihnachtsfest und auch Silvester mit Familie
und Freunden verbringen zu können.
OK, mit den ganzen Leckereien - nach denen wir uns sehnen - fang ich jetzt
gar nicht erst an! ;-)
Am Montag bin ich allein an unserem Obststand vorbei und hab – mal wieder -
eine Pomelo ergattert.
Da spricht mich doch glatt der Verkäufer an. Ach Du Schreck... der weiß
doch, dass ich dummer Ausländer der Sprache nicht mächtig bin.
Konzentration...
Er: Ah, wo mein grosser Freund ist...
Ich: Mein Mann ist beim Essen.
Er: Warum ich nicht gehe?
Mmmh, wie sag ich es... ich möchte zum Sport.
Sagen kann ich das aber nicht.
Also hingestellt und die Armbewegungen eines Läufers imitiert. Ah, ich
glaub er hat verstanden.
Puh, schnell die Ware mitnehmen und weg... nicht, dass der noch mehr wissen
will, bzw. Was zu lachen haben möchte.
Schnell nach Hause und fertig gemacht, denn heute stand ja - wie schon
angedroht – mein erster „Step“ Kurs auf dem Programm.
Damit meine ich jetzt nicht, dass ich mir Step Schuhe zugelegt habe, nein.
Vielmehr einen der vielen (teilweise recht merkwürdigen) Kurse bei denen
man auf dem Step (verstellbarer Hocker/Brett) rumhopst in unserem Fitness
Studio.
Ok, vlt. hätte ich mir den Kursplan genauer ansehen sollen.
Dann wäre mir vielleicht aufgefallen, dass vorher ein „Latin“ Kurs
stattfindet, mit dem gleichen Trainer, der auch den Stepkurs gibt.
Aber gut, hinterher ist man (Frau in diesem Fall) immer schlauer.
Also.. tief durchgeatmet und rein.
Nach meinem tiefgründigen Gespräch mit dem Obstverkäufer dachte mein
Kleinhirn wohl, dass ich jetzt chinesisch kann.. jedenfalls hat es
gedauert, bis ich verstanden hab, dass der Trainer tatsächlich englische
Anweisungen gibt. Wow..
Dann gabs noch Jennifer Lopez auf die Ohren.. eigentlich perfekt.. wäre der
Step Kurs - bei dem es für mich in erster Linie um Ausdauer und
Fettverbrennung geht – nicht in einem Tanzkurs ausgeartet.. Mambo,
ChaChaCha, alles war dabei.
Um den Step herum und natürlich auch AUF dem Brett.... da hörte es für mich
dann auf. Wenn ich nach 30min noch nicht aus der Puste bin sondern mich
eher konzentrieren muss, nicht über meine Füße und/oder das Brett zu
stolpern ist es Zeit das Feld zu räumen.
Also – wie auch so manch anderer Chinese – das Brett einfach stehen
gelassen.... und raus..
Ab aufs Laufband... da muss ich ja zum Glück nur grade aus laufen... Das
geht auch ohne Füße verknoten..
Schade eigentlich, dass der Step Kurs und ich hier keine Freunde werden.
Am Dienstag war wieder skype Time für mich.
Dieses Mal in schwarz/weiß und mit viel Hund vor der Kamera... das so ein
großer Hund so kuschelig sein kann... :)
Gestern war dann wieder Knotenkurs angesagt.
Dieses Mal hat sich die Freundin von meinem Arbeitskollegen auch rein
gewagt.
Endlich mal etwas Unterstützung :)
Er hatte dann wohl Mitleid mit den zwei Langnase und hat sich die meiste
Zeit zwischen uns gestellt und die Übungen mit uns gemacht.
Schummeln unmöglich. Verdammt. Aber, ich muss sagen... es wird immer
besser... gut, das Beinchen will noch immer nicht in die Höhe... aber daran
arbeite ich.
Danach bin ich brav noch für 30min aufs Radel, damit die böse
Muskelkatermietzekatze erst gar keine Krallen zeigen kann.
Dann huschhusch heime.
Zum Abschluß stand nun SVW (Shanghai Volkswagen) auf seiner Liste, die in Anting ihre Zelte aufgeschlagen haben.
Nachdem er sich noch kurz im Hotel in Anting frisch gemacht hat sind wir gen Shoppingmall getrottet.
Zuerst sucht man sich die „Basis“ also die Brühe aus. Für mich gabs wieder Tomatenbrühe, für Sven ebenfalls. Stefan wählte die Currybrühe.
Dann bestellt man in der Riesen-Karte alles, was rein soll: Fisch, Fleisch, Fleischbällchen, Gemüse, Pilze, Nudeln....
Danach tobt man sich am Saucen Buffet aus: Olivenöl, Essig, Scharfes Zeug, Erdnuss Sauce... dann noch a bisserl Erdnüsse, Lauch, Knobi... fertig.
Und dann ist der Tisch auch schon relativ voll. Da jeder sein eigenes Süppchen kocht und somit sein eigenes Stövchen hat, plus die ganzen Saucen und natürlich das, was rein soll..
Sobald die Brühe blubbert, kann es dann auch schon los gehen.. alles rein, was nicht bei drei schon verschwunden ist... und warten, bis es gar ist.
Dann das Fleisch oder Salat in die gewählte Sauce tunken und genießen.
Herrlich.
Brav die Smileys angekreuzt und in deutsch hingeschrieben, dass es sehr lecker geschmeckt hat.
Kaum war das Buch verschwunden, wurde auch schon nachgeschaut, was die Langnasen damit wohl gemacht haben...
Kan bu dong (kann nicht lesen) kam dann ganz kleinlaut aus der Ecke.. Das habt ihr jetzt davon! Willkommen in unserer Welt. So. J
Angenehm gesättigt haben wir Sven dann noch die Spielewelt gezeigt und dann trennten sich unsere Wege auch schon wieder.
Wir sind dann mit der Metro heim und marschmarsch ins Bettchen..
Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende
Take care
LinLin
noch 2 Wochen... dann sind wir zumindest über Weihnachten/Silvester wieder
zu Hause.
Auch wenn wir uns hier mittlerweile sehr gut eingelebt haben, ist die
Freude natürlich groß, das Weihnachtsfest und auch Silvester mit Familie
und Freunden verbringen zu können.
OK, mit den ganzen Leckereien - nach denen wir uns sehnen - fang ich jetzt
gar nicht erst an! ;-)
Am Montag bin ich allein an unserem Obststand vorbei und hab – mal wieder -
eine Pomelo ergattert.
Da spricht mich doch glatt der Verkäufer an. Ach Du Schreck... der weiß
doch, dass ich dummer Ausländer der Sprache nicht mächtig bin.
Konzentration...
Er: Ah, wo mein grosser Freund ist...
Ich: Mein Mann ist beim Essen.
Er: Warum ich nicht gehe?
Mmmh, wie sag ich es... ich möchte zum Sport.
Sagen kann ich das aber nicht.
Also hingestellt und die Armbewegungen eines Läufers imitiert. Ah, ich
glaub er hat verstanden.
Puh, schnell die Ware mitnehmen und weg... nicht, dass der noch mehr wissen
will, bzw. Was zu lachen haben möchte.
Schnell nach Hause und fertig gemacht, denn heute stand ja - wie schon
angedroht – mein erster „Step“ Kurs auf dem Programm.
Damit meine ich jetzt nicht, dass ich mir Step Schuhe zugelegt habe, nein.
Vielmehr einen der vielen (teilweise recht merkwürdigen) Kurse bei denen
man auf dem Step (verstellbarer Hocker/Brett) rumhopst in unserem Fitness
Studio.
Ok, vlt. hätte ich mir den Kursplan genauer ansehen sollen.
Dann wäre mir vielleicht aufgefallen, dass vorher ein „Latin“ Kurs
stattfindet, mit dem gleichen Trainer, der auch den Stepkurs gibt.
Aber gut, hinterher ist man (Frau in diesem Fall) immer schlauer.
Also.. tief durchgeatmet und rein.
Nach meinem tiefgründigen Gespräch mit dem Obstverkäufer dachte mein
Kleinhirn wohl, dass ich jetzt chinesisch kann.. jedenfalls hat es
gedauert, bis ich verstanden hab, dass der Trainer tatsächlich englische
Anweisungen gibt. Wow..
Dann gabs noch Jennifer Lopez auf die Ohren.. eigentlich perfekt.. wäre der
Step Kurs - bei dem es für mich in erster Linie um Ausdauer und
Fettverbrennung geht – nicht in einem Tanzkurs ausgeartet.. Mambo,
ChaChaCha, alles war dabei.
Um den Step herum und natürlich auch AUF dem Brett.... da hörte es für mich
dann auf. Wenn ich nach 30min noch nicht aus der Puste bin sondern mich
eher konzentrieren muss, nicht über meine Füße und/oder das Brett zu
stolpern ist es Zeit das Feld zu räumen.
Also – wie auch so manch anderer Chinese – das Brett einfach stehen
gelassen.... und raus..
Ab aufs Laufband... da muss ich ja zum Glück nur grade aus laufen... Das
geht auch ohne Füße verknoten..
Schade eigentlich, dass der Step Kurs und ich hier keine Freunde werden.
Am Dienstag war wieder skype Time für mich.
Dieses Mal in schwarz/weiß und mit viel Hund vor der Kamera... das so ein
großer Hund so kuschelig sein kann... :)
Gestern war dann wieder Knotenkurs angesagt.
Dieses Mal hat sich die Freundin von meinem Arbeitskollegen auch rein
gewagt.
Endlich mal etwas Unterstützung :)
Er hatte dann wohl Mitleid mit den zwei Langnase und hat sich die meiste
Zeit zwischen uns gestellt und die Übungen mit uns gemacht.
Schummeln unmöglich. Verdammt. Aber, ich muss sagen... es wird immer
besser... gut, das Beinchen will noch immer nicht in die Höhe... aber daran
arbeite ich.
Danach bin ich brav noch für 30min aufs Radel, damit die böse
Muskelkatermietzekatze erst gar keine Krallen zeigen kann.
Dann huschhusch heime.
Am Donnerstag haben wir uns mit Sven – einem Bekannten von meiner Schwester
Kiki – in Anting getroffen.
Er war vorher schon in Beijing (Peking / VGC: Volkswagen Group China) und
Changchun, wo FAW VW (First Automotive Works) seinen Sitz hat. Zum Abschluß stand nun SVW (Shanghai Volkswagen) auf seiner Liste, die in Anting ihre Zelte aufgeschlagen haben.
Nachdem er sich noch kurz im Hotel in Anting frisch gemacht hat sind wir gen Shoppingmall getrottet.
Diese Mall ist noch recht neu, aber definitiv eine Aufwertung. Hier gibt es
fast alles: Starbucks, Mc Donalds, KFC, Bäcker... und natürlich Modegeschäfte.
Aber auch eine Bowlingbahn, Kino und ein riesen Kinderparadies mit zig
Computerspielen etc. (selbige sind allerdings eher fragwürdig, da es dort auch
„Ballerspiele“ gibt, die ich meinen Steppke nicht spielen lassen würde.. aber
gut...)
Wir haben uns für „DolarShop“ entschieden. Eine HotPot Restaurant Kette in
Shanghai.
Das Prinzip gleicht einem Fondue Abend. Zuerst sucht man sich die „Basis“ also die Brühe aus. Für mich gabs wieder Tomatenbrühe, für Sven ebenfalls. Stefan wählte die Currybrühe.
Dann bestellt man in der Riesen-Karte alles, was rein soll: Fisch, Fleisch, Fleischbällchen, Gemüse, Pilze, Nudeln....
Danach tobt man sich am Saucen Buffet aus: Olivenöl, Essig, Scharfes Zeug, Erdnuss Sauce... dann noch a bisserl Erdnüsse, Lauch, Knobi... fertig.
Und dann ist der Tisch auch schon relativ voll. Da jeder sein eigenes Süppchen kocht und somit sein eigenes Stövchen hat, plus die ganzen Saucen und natürlich das, was rein soll..
Sobald die Brühe blubbert, kann es dann auch schon los gehen.. alles rein, was nicht bei drei schon verschwunden ist... und warten, bis es gar ist.
Dann das Fleisch oder Salat in die gewählte Sauce tunken und genießen.
Herrlich.
Wir haben wieder ein paar Scherzkekse als Bedienung erwischt.
Gibt mir die doch tatsächlich ein Bewertungsformular. Smileys waren ja noch einfach.. aber der Rest stand natürlich nur in chinesisch da... haha.
Also: kan bu dong (kann nicht lesen). Gelächter (na wartet). Tja, dann
lesen wir dir halt vor. Super.... ting bu dong (kann nicht verstehen).. wieder
Gelächter.. ok, ihr habts nicht anders gewollt. Gibt mir die doch tatsächlich ein Bewertungsformular. Smileys waren ja noch einfach.. aber der Rest stand natürlich nur in chinesisch da... haha.
Brav die Smileys angekreuzt und in deutsch hingeschrieben, dass es sehr lecker geschmeckt hat.
Kaum war das Buch verschwunden, wurde auch schon nachgeschaut, was die Langnasen damit wohl gemacht haben...
Kan bu dong (kann nicht lesen) kam dann ganz kleinlaut aus der Ecke.. Das habt ihr jetzt davon! Willkommen in unserer Welt. So. J
Angenehm gesättigt haben wir Sven dann noch die Spielewelt gezeigt und dann trennten sich unsere Wege auch schon wieder.
Wir sind dann mit der Metro heim und marschmarsch ins Bettchen..
Ihr Lieben, das war ein kurzer Wochenrückblick
Der WE Report erfolgt separat. Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende
Take care
LinLin
Montag, 26. November 2012
JLo und so
Hallo liebe Leserschaft,
unterhalb der Woche gibt es derzeit keine spannenden Berichte, mit denen wir Euch unterhalten könnten.
Eine kleine Info in eigener Sache sei an dieser Stelle aber erwähnt:
Auch meinen zweiten „Knoten Kurs“ habe ich erfolgreich gemeistert.
Dieses Mal war Smoki (eine chin. Kollegin von mir, die hervorragend deutsch spricht) mit dabei...
Das war auf der einen Seite ganz praktisch: endlich mal jemand, der mir dieses Wirrwarr - was hier als Sprache bezeichnet wird – übersetzen kann.
Yoga ist nämlich gefährlich, wenn man es zu Hause allein praktiziert. Es ging wohl durch die chin. Presse, dass sich Leute verletzt haben, die versucht haben Yoga privat anzuwenden.
Ansonsten war es eher deprimierend... so ein schmales Persönchen neben mir zu haben ist definitiv nicht gut fürs Ego.
Die Übungen klappten beim zweiten Mal schon wesentlich besser... nur das Bein will partout nicht nach oben! Mal gucken wie es diese Woche läuft...
Dieses Mal war ich clever und bin hinterher noch für 30min aufs Fahrrad.. siehe da... kein Muskelkater. HA!
Kommen wir gleich zum interessanten Part... dem Wochenende J
Am Freitag sind wir zusammen zum Sport und damit hatte sich der Freitag auch schon erledigt.
Hinterher gings nämlich marsch marsch ins Bettchen.
Samstag haben wir uns mit Irmi und Sadi getroffen und sind gemeinsam gen Pearlmarkt.
Mein langersehnter graue Wintermantel ist noch nicht fertig... HMPF
Dafür mein beerenroter... Richtig schnieke und herrlich schlicht. Ich bin sehr gespannt, wie die Qualität so ist und wie lange ich etwas davon habe werde.
Ich hab dann gleich noch ein Schwung langärmliger Blusen bestellt und eine Weste zum kopieren abgegeben.
Stefan hat auch nochmal zugeschlagen und beide Mäntel in Empfang nehmen können. So müßte das eigentlich laufen... aber gut...
Noch flux ein paar Souvenirs ergattert, und somit habe ich – das erste Mal – bereits im NOVEMBER alle Geschenke zusammen. Wow.. das gabs defakto noch nie!
Es darf an dieser Stelle gern gelobt werden.
Zusammen mit unserem Praktikanten Max sind wir noch bei Mr. Pancake eingekehrt, zur Stärkung.
Und schon trennten sich unsere Wege wieder.
Irmi, Stefan und ich sind gen Wohnung gestartet.
Ich konnte grad noch meinen ersten Adventskranz basteln. Ihr erinnert Euch? Letztes WE waren wir auf dem Blumenmarkt wo ich alle Utensilien bekommen hab.
Jetzt alle Teile zusammenfügen... *tata*
Dann noch durch Zufall kurz mit der Maike geskypt. Unverhofft und kommt oft... und tut so gut J
Und schon wars Zeit, dass wir uns fertig machen...
Karten und Fernglas geschnappt und ab zum Jennifer Lopez Konzert
Dieses Mal planten wir für die Anreise genügend Zeit ein und saßen – wie es sich für Deutsche gehört – um 19.30h (also 30min VOR Konzertbeginn auf unseren Plätzen).
Fast alleine... mmmmh...
Bei Maroon5 waren wir recht spät dran, da das Konzert unter der Woche war....
Aber mit einem Mal war doch fast jeder Platz belegt und wie es sich für eine Diva gehört hat sie dann mit 30min Verspätung ihr ERSTES Konzert in China – Shanghai gegeben.
Unsere Plätzen waren zwar noch weiter oben, dafür konnten wir direkt auf die Bühne gucken.
Die Show war super... viele Kostümwechsel (eins funkelnder als das andere), die Choreo der Kracher und der Sound ganz hervorragend.
(am Vorabend gab Sir Elton John sich die Ehre, leider war der Sound wohl miserabel)
Danach sind wir noch weiter gen Xintiandi gezogen, in die Luna Bar wo auch eine Liveband spielt.
Bislang bin ich immer ganz gut drum rum gekommen... aber dieses Mal hat es mich erwischt... zum Gangnam Style hieß es: auf die Bühne mit Dir... super.. und das im – Achtung – Hello Kitty Pullover J
Was macht Frau nicht alles für 5min Ruhm? Ok, Irmi und Stefan hatten an meiner Show wesentlich mehr Spaß als ich.
Darauf erstmal 1-2 Cocktails J
Sonntag erstmal ausschlafen und dann bin ich zu meiner ersten Rückenmassage hier.
Wenn die Fussmassage gut ist, dacht ich mir, gehst Du halt in den gleichen Laden. Kurz versucht der Dame klar zu machen, dass ich Nackenschmerzen hab und deswegen eine einfache Rückenölmassage haben möchte, nix mit Bein und so..
Das hat die Gute dann auch sehr ernst genommen.
Kurz aus den Klamotten gepellt (ja, auch hier wirds langsam kalt) in so ne komische Büxe geschlüpft und *watsch* hatte ich auch schon zig sau heiße Handtücher auf dem Rücken.. damit nicht genug.. nein... damit wurde dann auch noch massiert, damits einem auch ja schön heiß wird... Hat funktioniert J
Danach kam dann das Geschmadder mit dem Öl... viel Öl... war ich froh, dass sie deren Sachen einsaut und nicht meine... meine Haare wurden vorsichtshalber unter einem Handtuch in Sicherheit gebracht. Und dann hat sie 45min alles gegeben... wie können so kleine zierliche Menschen so viel Kraft in den Fingern haben?!
Zwischendurch KNIETE sie sogar auf mir... und eine Pomassage hatte ich gestern auch das erste Mal... sehr merkwürdig..
Aber ich muss sagen, meinem Nacken geht es wesentlich besser als vorher... aber 1x wird da wohl nicht ausreichen.
Abends sind wir dann mit Irmi und Sadi in ein neues türkisches Restaurant. Auch wenn der Laden sehr viel schöner war als das Pascha, hat es mir da nicht halb so gut geschmeckt.
Voll gefuttert gings dann nach Hause, wo Stefan dann meinen Rücken begutachtet hat... wow.. ich dachte, es sei Muskelkater von der Massage.. nein, ein Fingerabdruck nach dem anderen sprengelt meine Rückseite.. sehr eindrucksvoll und farbenfroh... naja, passt fast farblich zu meinem neuen Tattoo J
Diese Woche ist schon wieder randvoll mit Terminen:
Montag: Sport (ich trau mich das erste Mal in einen Stepkurs... es bleibt spannend)
Dienstag: ab zum Pearlmarkt, hoffentlich endlich meinen Mantel in Empfang nehmen
Mittwoch: Sport (Knotenkurs die 3.)
Donnerstag: Treffen in Anting mit einem Bekannten von meinem Schwesterherz, der mir gaaaaanz viele schöne Sachen von zu Hause mitbringt J
Freitag: Einweihungsparty von Tanja
Samstag: Sport, Koffer kaufen und... als Wochenhighlight: eine karibische Weihnachtsparty!
Sonntag: wieder Massage *oha*
Und zack.. ist auch diese Woche rum J
Ihr Lieben, ich wünsch Euch eine besinnliche Vorweihnachtszeit! Esst ein paar Plätzchen für uns mit
Liebste Grüße
Eure LinLin
unterhalb der Woche gibt es derzeit keine spannenden Berichte, mit denen wir Euch unterhalten könnten.
Eine kleine Info in eigener Sache sei an dieser Stelle aber erwähnt:
Auch meinen zweiten „Knoten Kurs“ habe ich erfolgreich gemeistert.
Dieses Mal war Smoki (eine chin. Kollegin von mir, die hervorragend deutsch spricht) mit dabei...
Das war auf der einen Seite ganz praktisch: endlich mal jemand, der mir dieses Wirrwarr - was hier als Sprache bezeichnet wird – übersetzen kann.
Yoga ist nämlich gefährlich, wenn man es zu Hause allein praktiziert. Es ging wohl durch die chin. Presse, dass sich Leute verletzt haben, die versucht haben Yoga privat anzuwenden.
Ansonsten war es eher deprimierend... so ein schmales Persönchen neben mir zu haben ist definitiv nicht gut fürs Ego.
Die Übungen klappten beim zweiten Mal schon wesentlich besser... nur das Bein will partout nicht nach oben! Mal gucken wie es diese Woche läuft...
Dieses Mal war ich clever und bin hinterher noch für 30min aufs Fahrrad.. siehe da... kein Muskelkater. HA!
Kommen wir gleich zum interessanten Part... dem Wochenende J
Am Freitag sind wir zusammen zum Sport und damit hatte sich der Freitag auch schon erledigt.
Hinterher gings nämlich marsch marsch ins Bettchen.
Samstag haben wir uns mit Irmi und Sadi getroffen und sind gemeinsam gen Pearlmarkt.
Mein langersehnter graue Wintermantel ist noch nicht fertig... HMPF
Dafür mein beerenroter... Richtig schnieke und herrlich schlicht. Ich bin sehr gespannt, wie die Qualität so ist und wie lange ich etwas davon habe werde.
Ich hab dann gleich noch ein Schwung langärmliger Blusen bestellt und eine Weste zum kopieren abgegeben.
Stefan hat auch nochmal zugeschlagen und beide Mäntel in Empfang nehmen können. So müßte das eigentlich laufen... aber gut...
Noch flux ein paar Souvenirs ergattert, und somit habe ich – das erste Mal – bereits im NOVEMBER alle Geschenke zusammen. Wow.. das gabs defakto noch nie!
Es darf an dieser Stelle gern gelobt werden.
Zusammen mit unserem Praktikanten Max sind wir noch bei Mr. Pancake eingekehrt, zur Stärkung.
Und schon trennten sich unsere Wege wieder.
Irmi, Stefan und ich sind gen Wohnung gestartet.
Ich konnte grad noch meinen ersten Adventskranz basteln. Ihr erinnert Euch? Letztes WE waren wir auf dem Blumenmarkt wo ich alle Utensilien bekommen hab.
Jetzt alle Teile zusammenfügen... *tata*
Dann noch durch Zufall kurz mit der Maike geskypt. Unverhofft und kommt oft... und tut so gut J
Und schon wars Zeit, dass wir uns fertig machen...
Karten und Fernglas geschnappt und ab zum Jennifer Lopez Konzert
Dieses Mal planten wir für die Anreise genügend Zeit ein und saßen – wie es sich für Deutsche gehört – um 19.30h (also 30min VOR Konzertbeginn auf unseren Plätzen).
Fast alleine... mmmmh...
Bei Maroon5 waren wir recht spät dran, da das Konzert unter der Woche war....
Aber mit einem Mal war doch fast jeder Platz belegt und wie es sich für eine Diva gehört hat sie dann mit 30min Verspätung ihr ERSTES Konzert in China – Shanghai gegeben.
Unsere Plätzen waren zwar noch weiter oben, dafür konnten wir direkt auf die Bühne gucken.
Die Show war super... viele Kostümwechsel (eins funkelnder als das andere), die Choreo der Kracher und der Sound ganz hervorragend.
(am Vorabend gab Sir Elton John sich die Ehre, leider war der Sound wohl miserabel)
Danach sind wir noch weiter gen Xintiandi gezogen, in die Luna Bar wo auch eine Liveband spielt.
Bislang bin ich immer ganz gut drum rum gekommen... aber dieses Mal hat es mich erwischt... zum Gangnam Style hieß es: auf die Bühne mit Dir... super.. und das im – Achtung – Hello Kitty Pullover J
Was macht Frau nicht alles für 5min Ruhm? Ok, Irmi und Stefan hatten an meiner Show wesentlich mehr Spaß als ich.
Darauf erstmal 1-2 Cocktails J
Sonntag erstmal ausschlafen und dann bin ich zu meiner ersten Rückenmassage hier.
Wenn die Fussmassage gut ist, dacht ich mir, gehst Du halt in den gleichen Laden. Kurz versucht der Dame klar zu machen, dass ich Nackenschmerzen hab und deswegen eine einfache Rückenölmassage haben möchte, nix mit Bein und so..
Das hat die Gute dann auch sehr ernst genommen.
Kurz aus den Klamotten gepellt (ja, auch hier wirds langsam kalt) in so ne komische Büxe geschlüpft und *watsch* hatte ich auch schon zig sau heiße Handtücher auf dem Rücken.. damit nicht genug.. nein... damit wurde dann auch noch massiert, damits einem auch ja schön heiß wird... Hat funktioniert J
Danach kam dann das Geschmadder mit dem Öl... viel Öl... war ich froh, dass sie deren Sachen einsaut und nicht meine... meine Haare wurden vorsichtshalber unter einem Handtuch in Sicherheit gebracht. Und dann hat sie 45min alles gegeben... wie können so kleine zierliche Menschen so viel Kraft in den Fingern haben?!
Zwischendurch KNIETE sie sogar auf mir... und eine Pomassage hatte ich gestern auch das erste Mal... sehr merkwürdig..
Aber ich muss sagen, meinem Nacken geht es wesentlich besser als vorher... aber 1x wird da wohl nicht ausreichen.
Abends sind wir dann mit Irmi und Sadi in ein neues türkisches Restaurant. Auch wenn der Laden sehr viel schöner war als das Pascha, hat es mir da nicht halb so gut geschmeckt.
Voll gefuttert gings dann nach Hause, wo Stefan dann meinen Rücken begutachtet hat... wow.. ich dachte, es sei Muskelkater von der Massage.. nein, ein Fingerabdruck nach dem anderen sprengelt meine Rückseite.. sehr eindrucksvoll und farbenfroh... naja, passt fast farblich zu meinem neuen Tattoo J
Diese Woche ist schon wieder randvoll mit Terminen:
Montag: Sport (ich trau mich das erste Mal in einen Stepkurs... es bleibt spannend)
Dienstag: ab zum Pearlmarkt, hoffentlich endlich meinen Mantel in Empfang nehmen
Mittwoch: Sport (Knotenkurs die 3.)
Donnerstag: Treffen in Anting mit einem Bekannten von meinem Schwesterherz, der mir gaaaaanz viele schöne Sachen von zu Hause mitbringt J
Freitag: Einweihungsparty von Tanja
Samstag: Sport, Koffer kaufen und... als Wochenhighlight: eine karibische Weihnachtsparty!
Sonntag: wieder Massage *oha*
Und zack.. ist auch diese Woche rum J
Ihr Lieben, ich wünsch Euch eine besinnliche Vorweihnachtszeit! Esst ein paar Plätzchen für uns mit
Liebste Grüße
Eure LinLin
Freitag, 16. November 2012
Mindarts: Die Kunst KEINE Knoten in die Beine zu bekommen
Hallo Ihr Lieben,
Skypen mit Christa machte den Wochenstart.
Skypen mit Familie Böhnke folgte am Dienstag. Auch wenn mein Schwesterherz mich tatsächlich vergessen hat! Buhu... Zum Glück hat es mit leichter Verspätung doch noch geklappt.
Am Mittwoch war es dann endlich so weit... nach einem ¾ Jahr hab ich mich
endlich in einen der vielen Kurse in meinem Fitness Studio getraut, laut Plan
heißt dieser Kurs „Mindarts“.
Die Woche zuvor hab ich noch „spioniert“... denn Glasscheibe sei Dank weiß
jeder was im Kursraum vonstatten geht. „Schaut ja recht vertraut aus“, war das erste was mir in den Kopf kam... A bisserl stretchen... ein bißchen dehnen und dazwischen hab ich sogar Übungen aus einem BauchBeinePo (BBP) wiedererkannt.
Also frohen Mutes reinmarschiert, zwei Yoga Matten geschnappt einen Platz
in der Mitte des Raumes gewählt (nicht ganz nett bei meiner Körpergröße. Aber im
Gegensatz zu mir, verstehen die anderen ja, was der Trainer sagt...) und die
Matten in X Form platziert. Schuhe und Socken aus... und brav im Schneidersitz
Platz genommen.
Und das alles mit einer Selbstverständlichkeit, alsob ich wüßte was ich da
mache *hihi* Ich hab nämlich keine Ahnung, ob man sich vorher zum Kurs
anmelden muss, oder sogar zusätzlich etwas bezahlt... :-)
Also bis dahin lief alles ganz einwandfrei.
Irgendwann kam dann unser Kursleiter dazu und dann wurde erstmal rege
diskutiert... über was? KEINE AHNUNG... ehrlich.. Nun gut... warten wir mal ab..
Ah, los gehts...
Was von außen so einfach aussah, gestaltete sich dann doch recht schwierig
in der Umsetzung... Hände, Arme und Füße sollten eine bestimmte Schrittfolge
hinbekommen. Mmmh, zum Glück wurde das ein paar Mal wiederholt und als ich den
Dreh mit den Armen raus hatte, konnte ich mich auch auf die Füße
konzentrieren... Ab da hat das sogar – von der Reihenfolge her – Sinn gemacht.
Weiter gehts...
Kaum aufgewärmt war dann ein Spagatstand in Grätsche angesagt... HUI..
starker Tobak... nach fünf Minuten haben meine Oberschenkel gebrannt wie nix
Gutes und gezittert wie Esbenlaub... Herschaftszeiten.
Es ging munter weiter mit Baletteinheiten und Balanceakten auf einem Bein.
Wenigstens da konnte ich – sehr zum erstaunen des Kursleiters – mithalten..
Aber wie man jetzt das Bein, indem man mit der Hand den Fuß festhält, nach
oben befördert ist und bleibt ein Rätzel für mich. Meine großen Augen haben den
Trainer zur Einsicht gebracht und so wurde das Kunststück nur für das rechte
Bein praktiziert. PUH.
Leider hab ich wirklich so rein gar nix verstanden. Außer: da kai (öffnen)
Leider hab ich wirklich so rein gar nix verstanden. Außer: da kai (öffnen)
Eine chinesische Kollegin hatte mir diese Zauberworte verraten, damit ich
meine Pomelo (eine wassermelonengroße gelbe Zitrusfrucht) beim Obsthändler
meines Vertrauens „öffnen“ lassen kann... aaaaaaaah, ein Hinweis.. öffnen.. ja,
das hab ich verstanden.. immerhin...
Er konnte nur: „das ist gut“ und „atme“ auf englisch.. letzteres war ab und
an ein guter Hinweis, weil ich so darauf konzentriert war mich nicht zu
verknoten, oder schlimmer noch: der Länge nach hinzufallen, dass ich das Atmen
glatt vergessen hab... :-)
Nach einer Stunde inkl. schmerzhafter Dehnübungen hatte ich es tatsächlich
überlebt!
Eigentlich hatte ich mir fest vorgenommen danach noch für 30min aufs
Laufband zu gehen, da meine Oberschenkelmuskeln aber auch 5min nach Kursende
noch immer protestiert haben, habe ich mal fünfe grade sein lassen und bin stolz
wie Oskar nach Hause – naja gehen wars nicht – geschlichen :-)
Stefan war in der Zwischenzeit bei Decathlon (einem SportMEGAStore) und hat
die restliche Sportausrüstung nun beisammen.
Und – danke nochmal mein Herz – lieb wie er ist, hat er mir sogar mein
Essen für den nächsten Tag vorgekocht.... :-*
Ich hab mir fest vorgenommen diesen Kurs nun öfter zu besuchen... nach zwei
Jahren versteh ich wahrscheinlich immer noch nix, dafür dürfte ich dann biegsam
wie eine Bretzel sein :-)
Donnerstag waren wir in Ruhe einkaufen, damit wir dann heute gemeisam zum
Sport können.
Es gilt die böse Mietzekatze (auch bekannt als Muskelkater) zu bekämpfen.
Auch wenn ich nicht verstanden hab, was ich da gemacht hab, eine schmerzhafte
Erinnerung gabs trotzdem :-)
Wäre ja auch zu schön gewesen...
Morgen bin ich mit ein paar Mädels unterwegs und für Sonntag ist
ausnahmsweise noch so rein gaaaaaaaaaaaaaaaaaaar nix geplant! Herrlich
Ihr Lieben, dass soll es für heute auch schon gewesen sein...
Ich wünsch Euch und Euren Lieben mehr Sonnenstrahlen als wir sie momentan
haben..
Take care and stay tuned
LinLin
Mittwoch, 7. November 2012
Feuerübung
Hallo Daheimgebliebene, ;-)
da kommt man morgens in die Firma rein und stolpert als erstes über eine Mitteilung, die mitten an der Wand aufgehängt wurde. "Morgen ist grosse Feuerübung" von unserem Gebäude. Der Haken war nur, dass der Zettel von gestern war. :-)
Das Programm sah ab 13 Uhr einen Unterricht, in chinesischer Sprache, also nichts für uns Ausländer, für eine Stunde vor.
Dann sollte, angeblich, der Feueralarm ausgelöst werden und sämtliche Beschäftigte sollten auf dem Parkplatz gehen, wie in einem Ernstfall. Wir also alle auf 14 Uhr gewartet aber es kam kein Alarm. Ich hab dann von unten einen Anruf bekommen, wo wir denn doch bleiben. Alle Firmen stehen bereits unten...
Jetzt musste ich die Sirene spielen und alle Kollegen nach unten schicken. Im letzten Büro in dem ich Bescheid gegeben hab sagte man mir, das wäre alles Freiwillig und man bräuchte nicht runter. Ich also noch einmal rum um allen mitzuteilen dass sie nicht runter müssten.
Aber sowas lass ich mir ja nicht entgehen und wir sind, wie in einem Ernstfall, mit dem Fahrstuhl runter. ;-)
Unten waren dann auch schon viele Chinesen und standen zwischen einem großen Leiterwagen und einem Gerätewagen der Feuerwehr und einem Krankentransporter. Jetzt wurden einige Personen ausgewählt, die dann Feuerlöscher in die Hand gedrückt bekamen und sich, wie beim Schulsport in Zweier-Reihen aufstellten und auf das Signal warteten um dann zu je einer lichterloh brennenden Tonne zu rennen, den Sicherungsstift zu ziehen und das Feuer zu löschen. Wir waren die einzigen Ausländer und wurden auch beim Fotografieren der Szene selbst fotografiert... ;-) Ich hab dann gekontert mit Fotos von denen.
Warum auch immer, wurde auch ich ausgewählt das Feuer zu bekämpfen. Hab mich also brav hinten angestellt, aber nöh, die Organisation schob mich gleich nach vorn. Dann kam noch ein anderer deutscher Kollege um mit mir das Feuer zu bekämpfen. Erst jetzt realisierte ich die beiden Fernsehkameras und einem glatzköpfigen Reporter.... Bin ich jetzt im Fernsehen?
Wir wurden auch, als einzige richtig angefeuert von der Menge. Und nach erfolgreichem Löschen der Tonne wurde ich von einem meiner chinesischen Kollegen mitgeschliffen. Er nuschelte was von Interview...
Ohhkay, warum nicht.
Ich bekam ein grosses Mikrofon in die Hand gedrückt und mein Kollege hat dann den Übersetzter gespielt:
Wo komme ich her?
- Deutschland
Wie ist dort die Feuerwehr?
- sehr gut (was soll ich auch sonst antworten?)
Welche Nummer muss ich, bei Feuer, in Deutschland anrufen?
-112
Welche Nummer muss ich, bei Feuer, in China wählen?
-119 (Das hab ich irgendwo mal gelesen und es ist mir wirklich eingefallen! Da war der Reporter sichtlich begeistetr, dass ich das wusste)
Was mache ich wenn unser Büro brennt?
- Kollegen Bescheid geben, runter und raus.
Nehm ich die Treppe oder den Fahrstuhl?
- Die Treppe, natürlich.
Warum?
- Der Fahrstuhl, wenn er dann noch funktioniert, könnte runterfallen (wusste nicht wie ich es besser sagen sollte, aber ich hatte ja einen Dolmetscher)
Wenn ich unten angekommen bin, was mach ich dann?
- Warten auf die Feuerwehr
Ruf ich die Feuerwehr?
- Ich kann kein chinesisch also bitte ich einen Einheimischen dies zu tun
Und schon war`s vorbei.
Doch, wie ich erfahren habe ist der Reporter in Wirklichkeit ein ganz bekannter Comedian hier aus Shanghai. Also bin ich nochmal hin und hab ihn um ein Foto gebeten. Was dann auch gleich ein paar meiner Kollegen machen wollten.
Anschließend bekamen wir noch Eindrucksvoll mit wie "schnell" die Feuerwehr, allesamt mit Turnschuhen und ohne Handschuhe (!), einen Menschen von einem Dach runterholten... Ich hoffe die Geschwindigkeit heute war nur für Showzwecke und das sie im Ernstfall wesentlich schneller sind.... Erst wurde wohl noch ein wenig diskutiert wer denn rauf "darf" und als das dann feststand bewegte sich die Gondel gaaaanz langsam in Richtung des Verletzten.Umrahmt wurde das Bild von zwei menschlichen Wasserwerfern. Aber auch hier hoffe ich, dass die im Ernstfall Schläuche verwenden, die keine Löcher enthalten. :-D
Unten warteten schon zwei Sanitäter, fachgerecht mit Mundmasken auf den Verletzten. Dieser wurde auf eine Bahre gehievt und dann im Krankenwagen einmal um unseren Parkplatz kutschiert.
Dann war das Spektakulum auch schon vorbei und wir durften wieder ins Büro.
Mein Interview wird hier am 09.11. um 18 Uhr ausgestrahlt. Ich hoffe ja, dass ich einen Mitschnitt etc. bekomme. :-)
Schönen Tag noch!
Gruss Stefan
da kommt man morgens in die Firma rein und stolpert als erstes über eine Mitteilung, die mitten an der Wand aufgehängt wurde. "Morgen ist grosse Feuerübung" von unserem Gebäude. Der Haken war nur, dass der Zettel von gestern war. :-)
Das Programm sah ab 13 Uhr einen Unterricht, in chinesischer Sprache, also nichts für uns Ausländer, für eine Stunde vor.
Dann sollte, angeblich, der Feueralarm ausgelöst werden und sämtliche Beschäftigte sollten auf dem Parkplatz gehen, wie in einem Ernstfall. Wir also alle auf 14 Uhr gewartet aber es kam kein Alarm. Ich hab dann von unten einen Anruf bekommen, wo wir denn doch bleiben. Alle Firmen stehen bereits unten...
Jetzt musste ich die Sirene spielen und alle Kollegen nach unten schicken. Im letzten Büro in dem ich Bescheid gegeben hab sagte man mir, das wäre alles Freiwillig und man bräuchte nicht runter. Ich also noch einmal rum um allen mitzuteilen dass sie nicht runter müssten.
Aber sowas lass ich mir ja nicht entgehen und wir sind, wie in einem Ernstfall, mit dem Fahrstuhl runter. ;-)
Unten waren dann auch schon viele Chinesen und standen zwischen einem großen Leiterwagen und einem Gerätewagen der Feuerwehr und einem Krankentransporter. Jetzt wurden einige Personen ausgewählt, die dann Feuerlöscher in die Hand gedrückt bekamen und sich, wie beim Schulsport in Zweier-Reihen aufstellten und auf das Signal warteten um dann zu je einer lichterloh brennenden Tonne zu rennen, den Sicherungsstift zu ziehen und das Feuer zu löschen. Wir waren die einzigen Ausländer und wurden auch beim Fotografieren der Szene selbst fotografiert... ;-) Ich hab dann gekontert mit Fotos von denen.
Warum auch immer, wurde auch ich ausgewählt das Feuer zu bekämpfen. Hab mich also brav hinten angestellt, aber nöh, die Organisation schob mich gleich nach vorn. Dann kam noch ein anderer deutscher Kollege um mit mir das Feuer zu bekämpfen. Erst jetzt realisierte ich die beiden Fernsehkameras und einem glatzköpfigen Reporter.... Bin ich jetzt im Fernsehen?
Wir wurden auch, als einzige richtig angefeuert von der Menge. Und nach erfolgreichem Löschen der Tonne wurde ich von einem meiner chinesischen Kollegen mitgeschliffen. Er nuschelte was von Interview...
Ohhkay, warum nicht.
Ich bekam ein grosses Mikrofon in die Hand gedrückt und mein Kollege hat dann den Übersetzter gespielt:
Wo komme ich her?
- Deutschland
Wie ist dort die Feuerwehr?
- sehr gut (was soll ich auch sonst antworten?)
Welche Nummer muss ich, bei Feuer, in Deutschland anrufen?
-112
Welche Nummer muss ich, bei Feuer, in China wählen?
-119 (Das hab ich irgendwo mal gelesen und es ist mir wirklich eingefallen! Da war der Reporter sichtlich begeistetr, dass ich das wusste)
Was mache ich wenn unser Büro brennt?
- Kollegen Bescheid geben, runter und raus.
Nehm ich die Treppe oder den Fahrstuhl?
- Die Treppe, natürlich.
Warum?
- Der Fahrstuhl, wenn er dann noch funktioniert, könnte runterfallen (wusste nicht wie ich es besser sagen sollte, aber ich hatte ja einen Dolmetscher)
Wenn ich unten angekommen bin, was mach ich dann?
- Warten auf die Feuerwehr
Ruf ich die Feuerwehr?
- Ich kann kein chinesisch also bitte ich einen Einheimischen dies zu tun
Und schon war`s vorbei.
Doch, wie ich erfahren habe ist der Reporter in Wirklichkeit ein ganz bekannter Comedian hier aus Shanghai. Also bin ich nochmal hin und hab ihn um ein Foto gebeten. Was dann auch gleich ein paar meiner Kollegen machen wollten.
Anschließend bekamen wir noch Eindrucksvoll mit wie "schnell" die Feuerwehr, allesamt mit Turnschuhen und ohne Handschuhe (!), einen Menschen von einem Dach runterholten... Ich hoffe die Geschwindigkeit heute war nur für Showzwecke und das sie im Ernstfall wesentlich schneller sind.... Erst wurde wohl noch ein wenig diskutiert wer denn rauf "darf" und als das dann feststand bewegte sich die Gondel gaaaanz langsam in Richtung des Verletzten.Umrahmt wurde das Bild von zwei menschlichen Wasserwerfern. Aber auch hier hoffe ich, dass die im Ernstfall Schläuche verwenden, die keine Löcher enthalten. :-D
Unten warteten schon zwei Sanitäter, fachgerecht mit Mundmasken auf den Verletzten. Dieser wurde auf eine Bahre gehievt und dann im Krankenwagen einmal um unseren Parkplatz kutschiert.
Dann war das Spektakulum auch schon vorbei und wir durften wieder ins Büro.
Mein Interview wird hier am 09.11. um 18 Uhr ausgestrahlt. Ich hoffe ja, dass ich einen Mitschnitt etc. bekomme. :-)
Schönen Tag noch!
Gruss Stefan
Ausflugsbilder
Das war leider nicht unser Guide... Wir mussten nur einem roten Fähnchen folgen...
höher.... immer höher...
Schon total fertig und dann müssen wir noch bis gaaaanz da oben...
Do not water careful pummeling... Weisste Bescheid, Schätzelein... *gg*
Maximal 20 Personen steht da!!!!
Das sind definitiv mehr als 20...
Das sieht von oben gar nicht so schlimm aus.
"nicht klettern"... Ich hatte Angst den Ast zu berühren so morsch sah der aus...
Abfalleimer
einfach schön.
Leider war`s diesig...
Hat sich auch keiner dran gehalten.
Wähle 110 wenn Du DIESE Drogen findest... Ja, klar.
Das geht sie, meine Gruppe und meine Liebe (in pinker Jacke).
Ohne Worte
Ein romantisches Plätzchen mit Designermöbel... ;-)
Heute war schönes Wetter. :-)
Montag, 5. November 2012
Up and down
Hi liebe Leser,
wir sind gerade zurück vom Firmenausflug aus Lin An. Kurz umschrieben: es war sehr anstrengend, interessant und schön.
Doch, von Anfang an:
Es wurden 2 Busse organisiert die alle teilnehmenden Kollegen und deren Familien bzw Partner am Samstagmorgen, so gegen 7 Uhr, abholte. Einer startete in Shanghai und der andere direkt von unserem Büro in Anting aus. Erstes Ziel war ein Treffen der beiden Busse auf einem Rasthof an einer Autobahn in Richtung Hangzhou. Das war auch dringend notwendig, da sich sämtliche Getränke (auch Bier ;-) ) in genau dem anderen Bus befanden.
Nachdem die Erfrischungen dann ausgetauscht waren ging es dann auch gleich weiter zu unserem Hotel, dem Wonderland Hotel in Hangzhou. Der Plan war, dort einzuchecken und sich ein wenig frisch machen zu können um dann anschließend im hoteleigenen Restaurant zu speisen. Doch da sich das Treffen der beiden Busse ein wenig verzögerte kamen wir im Hotel direkt zum Mittag an. Um den Zeitplan dann einhalten zu können, es zumindest zu versuchen, sollten unsere Koffer ruhig noch in den Bussen bleiben.
Im Vorfeld unseres Firmenausfluges konnten wir aussuchen welche Touren wir an den beiden Tagen mitnehmen wollten. Ich habe das impulsiv, abhängig von den Bildern, entschieden, also die Touren mit den schöneren Bildern ausgesucht. Vielleicht hätte ich auch die Beschreibungen lesen sollen....
Bei der heutigen Tour stand etwas von climbing(klettern).... Aber selbst als ich das las hab ich mir nichts dabei gedacht.
Direkt nach dem Mittag sind wir also alle samt zurück in die beiden Busse und ab zu unserem heutigem Highlight, Daming Mountain, gefahren. An dem Eingang zu dem Gebirge trennten sich dann unsere Wege. Unsere Gruppe machte sich auf dem Weg den Berg per Fuß zu erklimmen, während die andere Gruppe direkt nach oben per Bus und Seilbahn gebracht wurde.
Auch wir wurden noch ein Stück mit kleinen Bussen transportiert (das war schon sehr abenteuerlich... kleiner Bus, viele Kurven, Affenzahn... oh man). Danach durften wir dann zu Fuß weiter. Die ersten paar Stufen waren auch noch okay, aber hinter jeder Biegung konnten wir weiter oben den Weg schon sehen und die Stufen nahmen kein Ende....
Es war eine schöne Gegend, und wir hatten auch Glück mit dem Wetter, nicht zu warm und nicht zu kalt. Die Fotos von den umwerfenden Ausblicken folgen natürlich noch.
Auf unserem Weg steil nach oben kamen uns viele Touristengruppen entgegen. Alle mit einem Lächeln im Gesicht, kein Wunder, sie wurden hochgebracht und laufen jetzt runter....
Nach ca. 3/4 des Weges bzw der Höhe kamen wir an eine Biegung, wo wir ungefähr 200 Meter über uns eine Hängebrücke, und um die Bergspitze einen Weg sahen. Ich wollte schon stehen bleiben oder direkt nach unten gebracht werden.... Es war Sau anstrengend, das kann ich Euch sagen.
Aber wir haben alle nicht aufgegeben und wurden oben mit einem wunderschönem Ausblick belohnt. Der, vorläufige, Endpunkt war dann ein kleiner Kiosk. Dumm nur, dass man dorthin über die, bereits erwähnte, Hängebrücke rüber musste...
Und die war seeehr hoch und schaukelte.. Ich hab kurz gezögert, aber Kathrin hat mir Mut zugesprochen und ich bin rauf. Mein Plan war es mit schnellen Schriften die andere Seite zu erreichen. Das klappte bis zur Mitte auch wunderbar. Dann bildete sich ein Stau. Vor mir waren 2 Chinesen, denen es genauso erging wie mir.. Und sie schlichen nur so vor sich hin. Erwähnte ich schon, dass sie schaukelte? Und als ich da so vor mir hin schlich kam auch noch ein kräftiger Wind auf. Das war dann zuviel für mich. Ich also die beiden ein wenig beiseite gedrängelt und mit großen Schritten den sicheren Berg erreicht.
Nach einer langen Pause - mit sehr leckeren selbstgebackenen Keksen - rief uns unser Guide zusammen, denn wir mussten uns langsam auf dem Heimweg machen. Endlich wieder runter denn das ist nicht so anstrengend. Doch zuerst mussten wir wieder auf der Hängebrücke zurück.... Na toll..... Ich will nicht....
Augen zu und durch hieß es dann für mich... Wieder sicher auf der anderen Seite angelangt hab ich dann auch das Schild zur Brücke gelesen: maximal 20 Personen gleichzeitig auf der Brücke... Tolle Wurst... Es waren bei beiden Wegen wesentlich mehr Menschen auf diesem schaukelndem Ding... Ich hab sogar Fotobeweise dafür. Schilder sind hier dazu da, ignoriert, oder von Ausländern fotografiert zu werden. Denn mit der Rechtschreibung haben sie es hier auch nicht so..
Wir also weiter auf dem Rundweg direkt an der Gipfelspitze. Super schöne Panoramen wollten fotografiert werden. Es wurde auch plötzlich fast totenstill, etwas was man hier nur sehr selten erlebt, denn die meisten Gruppen haben sich schon längst auf dem Rückweg gemacht. Lediglich eine koreanische Gruppe hab ich beim Gruppenfoto ein wenig gestört. Direkt nach einer Biegung bin ich fast über den knienden Fotografen gestolpert. Als ich dann der Gruppe ein Viktory Zeichen machte, wurde das auch von der Hälfte erwidert und alle lachten noch mehr. Als wir dann den Weg fortsetzten wurde ich auf Englisch gefragt wo ich denn herkomme. Ich antwortete "Deutschland" auf chinesisch (de guo). Erst lachten sie, dann meinte einer sie seien Koreaner. Als ich dann die Gruppe in China Willkommen hieße, lachte die ganze Gruppe und schon trennten sich wieder unsere Wege.
Mehrere Biegungen später mussten wir in einen Höhleneingang rein, und dort dem Weg folgen. Auch hier zeigte sich wieder, dass man nicht an große Ausländer denkt...am Eingang der Höhle stand maximal Höhe zwischen 1,70 m und 1,90 m. Ich bin 1,90 groß... Fast den ganzen Tunnel, er war 2 km lang, musste ich eine geduckte Haltung einnehmen...
Im Freien angekommen konnten wir gleich in die Seilbahn steigen, die uns dem Tal ein Stück näher brachte. Dann noch kurz zu Fuß und ein kleiner Bus brachte uns zu unseren eigentlichen Bussen.
Total kaputt, aber unendlich glücklich, dass wir das überlebt haben, fuhren wir dann in Richtung Hotel.
Mein Chef zeigte mir dann ein Bild von einem Schild an unserem Startpunkt, das wir ganze 1.000 Höhenmeter erklommen und dafür ca 2.000 Stufen betreten haben.
Angekommen im Hotel wurden wir alle zur Harmonie Halle geführt, wo wir dann unser Abendessen zu uns nahmen. Wohlgemerkt, eingecheckt hatten wir immer noch nicht.
Das essen war sehr chinesisch. Wir haben auch, unter fachmännischer Anleitung, einen Krebs geöffnet und dessen winziger Inhalt verspeist. Kann man essen, schmeckt leicht fischig, aber der Aufwand um dort ranzukommen ist enorm. Das war auch unser Highlight bei diesem Essen.
Anschließend wurden uns die Zimmerschlüssel übergeben. Wr wollten einfach nur noch ins Bett. Also ab nach oben, Karte in den Slot geschoben und versucht im Bad Licht zu machen.... Klappte natürlich nicht. Es waren keine robusten Kippschalter sondern Sensorfelder und wir probierten sämtliche Schalter aus. Dabei hab ich bei einem etwas fester gedrückt. Das Ergebnis war kein Licht, sondern eine zersplitterte Sensorplatte.... Wir also runter zur Lobby, dem freundlichen Herrn hinter dem Tresen um Hilfe gebeten. Er meinte, dass gleich jemand zu uns aufs Zimmer kommt. Also wir wieder hoch, wirklich kurz, gewartet dann kam auch eine Angestellte und prüfte unsere Notlage. Komischerweise klappte es dann mit den Lampen... Nur im Bad halt noch nicht, da ich genau das Feld erwischt hab...
Die Dame hat das auch gesehen und sofort nen Techniker angerufen, der dann so nach 20 Minuten erschien und erst feststellte was genau kaputt sei. Er also wieder aus dem Zimmer raus. Weitere 10 Minuten kam er wieder mit einem weiteren Techniker und zwei Managern. Während die beiden Techniker sich am Austausch der Platte machten, kam ein Manager auf mich zu und drückte mir sein Handy in die Hand. Auf der anderen Leitung war schon jemand dran, der englisch konnte. Erst erklärte er mir, in gebrochenem Englisch, das es sich um 2 Manager des Hotels handelte und das gleich Techniker vorbeikämen um den Schaden zu reparieren. Ich versuchte im klar zu machen, dass die beiden Techniker schon fleißig dabei sind aber ob er das verstanden hat.... Er wechselte dann das Thema, ich habe ja doch das Glas kaputt gemacht und müsste jetzt den Schaden bezahlen... Daraufhin hab ich vorsichtig gefragt wie teuer der Spaß mich denn kosten würde. 250 Rmb, ungefähr 31 Euro, ich könnte mir auch die Preisliste anschauen denn das passiert öfter, das ein Gast dieses Feld kaputt macht. Ach, so kann man auch sein Geld verdienen.... Er wollte auch, dass ich sofort bezahle. Ich fragte ihn ob es morgen auch ginge, nein, dann müsse er mit meinem Chef sprechen. Okay, dachte ich mir, bevor wir hier noch länger diskutieren geh ich nach unten und bezahl das Geld. Mittlerweile war es dann auch schon recht spät geworden. Die beiden Manager begleiteten mich nach unten zur Rezeption. Auf dem Weg kam ich noch an der Bar vorbei wo noch einige meiner Kollegen saßen. Ich hab brav das Geld auf den Tisch gelegt und wollte eine Rechnung haben, nicht, dass sie morgen noch einmal Geld haben wollen... Dafür sollte ich aber meinen Firmennamen aufschreiben. Und hier kam dann das Glück wieder zu mir zurück. Ich dachte auf chinesisch und hab noch die Freundin eines Arbeitskollegen in der Bar gesehen. Ich also dorthin und Fanny um Hilfe gebeten. Sie sprang förmlich auf und folgte mir zur Rezeption. Auf dem Weg dorthin schilderte ich ihr noch den Hergang und sie meinte dass ich nicht 100% Schuld hätte. Also wurde auf chinesisch diskutiert bzw. Fanny hat auf die Mitarbeiter eingeredet. Zu mir meinte sie kurz, geh zurück zu den anderen, ich bin auch gleich zurück. Ohhkay. Gesagt, getan. 5 Minuten später kam sie dann auch zurück und überreichte mir die Hälfte meiner Kosten samt einer Rechnung. Ich bedankte mich tausendmal bei ihr und bin überglücklich wieder rauf aufs Zimmer, wo ja jetzt alles fertig sein sollte. Doch unsere Zimmertür stand immer noch offen und 2 Angestellte standen im Gang davor... Oh nein, dachte ich, wann können wir denn endlich schlafen?
Beim demontieren ist den Jungs wohl eine kleine Schraube abhanden gekommen, die, auch nach langem suchen,sich nicht wieder anfand.... Also wurde ein Techniker geschickt um eine neue zu holen... Weitere 15 Minuten später wurde dann auch alles zusammen geschraubt und die Angestellten verabschiedeten sich von uns... Endlich schlafen...
Am nächsten morgen wurden wir um 6:30 Uhr geweckt denn für uns, die die zweite Route wählten, hieß es schon um 8 Uhr ausgecheckt am Bus zu stehen. Wir also wieder rein. Eine Stunde Fahrt war angesetzt, zwischendurch gab es einen kurzen Stopp und unser Guide rannte förmlich zu der Tanke, neben der wir standen, und kam mit 2 Riesenpaketen mit Wasserflaschen zurück. Damit wir bei der Wanderung nicht dehydrieren meinte er.... Er war wohl noch nie dort, denn an jeder Biegung gab es einen kleinen Verkaufsstand mit Getränken, warmen Speisen, Eis und Souvenirs...
In der Vorabinformation zu dieser heutigen Route stand etwas von einem Taihu See aber spätestens als der Guide uns einen Vortrag zu unserem Ziel gehalten hat stellten wir fest, dass heute wieder ein Berg, er war deutlich kleiner als gestern, bestiegen werden sollte.... "was, heute schon wieder hoch hinaus? Dann aber mit Gipfelbier". Also schnell ein paar Büchsen Dosenbier (Budweiser) in den Rucksack verstaut und schon waren wir auch am Eingang zum Berg angekommen.
Wir sind dann die ganze Zeit einem Bachlauf nach oben gefolgt. Wir schauten schon immer voraus, ob man oben in den Bergen etwas erkennen konnten wo das Ende hatte sein können aber wir fanden nichts. Affen wurden uns auch haufenweise versprochen, aber beim Aufstieg haben wir gerade mal einen gesehen, der dann auch für viele Fotos herhalten musste. Dann kamen wir noch einem kleinen Tempel vorbei bei dem man die traditionelle, rituelle, historische Glocke läuten lassen konnte. Man verlangte auch "nur" 3 RMB, weniger als 50 Cent. Aber das war schon ein starkes Stück...
Einen kurzen Fußmarsch hinter dem Tempel war dann auch urplötzlich der Weg zu Ende. Hier gab es einen Miniwasserfall bei dem wir unser Gipfelbier genossen. Ein paar Fotos wurden noch geschossen und dann nervte auch schon der Guide, dass wir nicht mehr soo viel Zeit hätten und ja auch noch den ganzen Weg zurück gehen mussten....
Wir hatten noch 1,5 Stunden Zeit.... Aber wenn man bisher nur chinesische Gruppen hatte kommt mal wohl schnell ins schwitzen.
Gebraucht haben wir dann, natürlich auch weniger und konnten so, an der Stelle wo wir vorhin einen Affen vorgefunden haben noch ein wenig verweilen. Denn mittlerweile hat sich dort eine ganz große Bande versammelt.
Zurück im Bus ging es dann zum Rendevous mit dem anderen Bus, der wirklich zu einem See gefahren war, in einem Restaurant. Wir waren die ersten und konnten auch gleich mit dem3 Essen anfangen. So richtig organisiert war den Laden nicht denn es wurden alle 8 Tische mit Essen vollgestellt obwohl unsere Gruppe nur 3 davon besetzte. Entsprechend kalt müssen die Speisen dann auch gewesen sein.
Egal, wir fingen an zu essen. Die Spezialitäten hier waren dieses mal Schildkrötensuppe, in jedem Topf war auch ein ganzes Tier drin, und Froschschenkel. Wir haben beides probiert aber auch bei der Schildkröte ist nicht so viel dran... Leider. War lecker.
Es war auch schlimmer als meine erste chinesische Hochzeit denn die Servicekräfte hörten nicht auf immer neue Teller und Schalen mit Speisen auf unseren Tischen zu stapeln. Dann, endlich, das erlösende Zeichen: Obst. Wir haben es überlebt!
Jetzt ging es denn auch wieder zurück nach Shanghai.
Wir werden morgen sowas von sicher einen tierischen Muskelkater haben... Aber schön war es.
Eine angenehme Woche, euch da draußen in der Welt.
Gruß Stefan
wir sind gerade zurück vom Firmenausflug aus Lin An. Kurz umschrieben: es war sehr anstrengend, interessant und schön.
Doch, von Anfang an:
Es wurden 2 Busse organisiert die alle teilnehmenden Kollegen und deren Familien bzw Partner am Samstagmorgen, so gegen 7 Uhr, abholte. Einer startete in Shanghai und der andere direkt von unserem Büro in Anting aus. Erstes Ziel war ein Treffen der beiden Busse auf einem Rasthof an einer Autobahn in Richtung Hangzhou. Das war auch dringend notwendig, da sich sämtliche Getränke (auch Bier ;-) ) in genau dem anderen Bus befanden.
Nachdem die Erfrischungen dann ausgetauscht waren ging es dann auch gleich weiter zu unserem Hotel, dem Wonderland Hotel in Hangzhou. Der Plan war, dort einzuchecken und sich ein wenig frisch machen zu können um dann anschließend im hoteleigenen Restaurant zu speisen. Doch da sich das Treffen der beiden Busse ein wenig verzögerte kamen wir im Hotel direkt zum Mittag an. Um den Zeitplan dann einhalten zu können, es zumindest zu versuchen, sollten unsere Koffer ruhig noch in den Bussen bleiben.
Im Vorfeld unseres Firmenausfluges konnten wir aussuchen welche Touren wir an den beiden Tagen mitnehmen wollten. Ich habe das impulsiv, abhängig von den Bildern, entschieden, also die Touren mit den schöneren Bildern ausgesucht. Vielleicht hätte ich auch die Beschreibungen lesen sollen....
Bei der heutigen Tour stand etwas von climbing(klettern).... Aber selbst als ich das las hab ich mir nichts dabei gedacht.
Direkt nach dem Mittag sind wir also alle samt zurück in die beiden Busse und ab zu unserem heutigem Highlight, Daming Mountain, gefahren. An dem Eingang zu dem Gebirge trennten sich dann unsere Wege. Unsere Gruppe machte sich auf dem Weg den Berg per Fuß zu erklimmen, während die andere Gruppe direkt nach oben per Bus und Seilbahn gebracht wurde.
Auch wir wurden noch ein Stück mit kleinen Bussen transportiert (das war schon sehr abenteuerlich... kleiner Bus, viele Kurven, Affenzahn... oh man). Danach durften wir dann zu Fuß weiter. Die ersten paar Stufen waren auch noch okay, aber hinter jeder Biegung konnten wir weiter oben den Weg schon sehen und die Stufen nahmen kein Ende....
Es war eine schöne Gegend, und wir hatten auch Glück mit dem Wetter, nicht zu warm und nicht zu kalt. Die Fotos von den umwerfenden Ausblicken folgen natürlich noch.
Auf unserem Weg steil nach oben kamen uns viele Touristengruppen entgegen. Alle mit einem Lächeln im Gesicht, kein Wunder, sie wurden hochgebracht und laufen jetzt runter....
Nach ca. 3/4 des Weges bzw der Höhe kamen wir an eine Biegung, wo wir ungefähr 200 Meter über uns eine Hängebrücke, und um die Bergspitze einen Weg sahen. Ich wollte schon stehen bleiben oder direkt nach unten gebracht werden.... Es war Sau anstrengend, das kann ich Euch sagen.
Aber wir haben alle nicht aufgegeben und wurden oben mit einem wunderschönem Ausblick belohnt. Der, vorläufige, Endpunkt war dann ein kleiner Kiosk. Dumm nur, dass man dorthin über die, bereits erwähnte, Hängebrücke rüber musste...
Und die war seeehr hoch und schaukelte.. Ich hab kurz gezögert, aber Kathrin hat mir Mut zugesprochen und ich bin rauf. Mein Plan war es mit schnellen Schriften die andere Seite zu erreichen. Das klappte bis zur Mitte auch wunderbar. Dann bildete sich ein Stau. Vor mir waren 2 Chinesen, denen es genauso erging wie mir.. Und sie schlichen nur so vor sich hin. Erwähnte ich schon, dass sie schaukelte? Und als ich da so vor mir hin schlich kam auch noch ein kräftiger Wind auf. Das war dann zuviel für mich. Ich also die beiden ein wenig beiseite gedrängelt und mit großen Schritten den sicheren Berg erreicht.
Nach einer langen Pause - mit sehr leckeren selbstgebackenen Keksen - rief uns unser Guide zusammen, denn wir mussten uns langsam auf dem Heimweg machen. Endlich wieder runter denn das ist nicht so anstrengend. Doch zuerst mussten wir wieder auf der Hängebrücke zurück.... Na toll..... Ich will nicht....
Augen zu und durch hieß es dann für mich... Wieder sicher auf der anderen Seite angelangt hab ich dann auch das Schild zur Brücke gelesen: maximal 20 Personen gleichzeitig auf der Brücke... Tolle Wurst... Es waren bei beiden Wegen wesentlich mehr Menschen auf diesem schaukelndem Ding... Ich hab sogar Fotobeweise dafür. Schilder sind hier dazu da, ignoriert, oder von Ausländern fotografiert zu werden. Denn mit der Rechtschreibung haben sie es hier auch nicht so..
Wir also weiter auf dem Rundweg direkt an der Gipfelspitze. Super schöne Panoramen wollten fotografiert werden. Es wurde auch plötzlich fast totenstill, etwas was man hier nur sehr selten erlebt, denn die meisten Gruppen haben sich schon längst auf dem Rückweg gemacht. Lediglich eine koreanische Gruppe hab ich beim Gruppenfoto ein wenig gestört. Direkt nach einer Biegung bin ich fast über den knienden Fotografen gestolpert. Als ich dann der Gruppe ein Viktory Zeichen machte, wurde das auch von der Hälfte erwidert und alle lachten noch mehr. Als wir dann den Weg fortsetzten wurde ich auf Englisch gefragt wo ich denn herkomme. Ich antwortete "Deutschland" auf chinesisch (de guo). Erst lachten sie, dann meinte einer sie seien Koreaner. Als ich dann die Gruppe in China Willkommen hieße, lachte die ganze Gruppe und schon trennten sich wieder unsere Wege.
Mehrere Biegungen später mussten wir in einen Höhleneingang rein, und dort dem Weg folgen. Auch hier zeigte sich wieder, dass man nicht an große Ausländer denkt...am Eingang der Höhle stand maximal Höhe zwischen 1,70 m und 1,90 m. Ich bin 1,90 groß... Fast den ganzen Tunnel, er war 2 km lang, musste ich eine geduckte Haltung einnehmen...
Im Freien angekommen konnten wir gleich in die Seilbahn steigen, die uns dem Tal ein Stück näher brachte. Dann noch kurz zu Fuß und ein kleiner Bus brachte uns zu unseren eigentlichen Bussen.
Total kaputt, aber unendlich glücklich, dass wir das überlebt haben, fuhren wir dann in Richtung Hotel.
Mein Chef zeigte mir dann ein Bild von einem Schild an unserem Startpunkt, das wir ganze 1.000 Höhenmeter erklommen und dafür ca 2.000 Stufen betreten haben.
Angekommen im Hotel wurden wir alle zur Harmonie Halle geführt, wo wir dann unser Abendessen zu uns nahmen. Wohlgemerkt, eingecheckt hatten wir immer noch nicht.
Das essen war sehr chinesisch. Wir haben auch, unter fachmännischer Anleitung, einen Krebs geöffnet und dessen winziger Inhalt verspeist. Kann man essen, schmeckt leicht fischig, aber der Aufwand um dort ranzukommen ist enorm. Das war auch unser Highlight bei diesem Essen.
Anschließend wurden uns die Zimmerschlüssel übergeben. Wr wollten einfach nur noch ins Bett. Also ab nach oben, Karte in den Slot geschoben und versucht im Bad Licht zu machen.... Klappte natürlich nicht. Es waren keine robusten Kippschalter sondern Sensorfelder und wir probierten sämtliche Schalter aus. Dabei hab ich bei einem etwas fester gedrückt. Das Ergebnis war kein Licht, sondern eine zersplitterte Sensorplatte.... Wir also runter zur Lobby, dem freundlichen Herrn hinter dem Tresen um Hilfe gebeten. Er meinte, dass gleich jemand zu uns aufs Zimmer kommt. Also wir wieder hoch, wirklich kurz, gewartet dann kam auch eine Angestellte und prüfte unsere Notlage. Komischerweise klappte es dann mit den Lampen... Nur im Bad halt noch nicht, da ich genau das Feld erwischt hab...
Die Dame hat das auch gesehen und sofort nen Techniker angerufen, der dann so nach 20 Minuten erschien und erst feststellte was genau kaputt sei. Er also wieder aus dem Zimmer raus. Weitere 10 Minuten kam er wieder mit einem weiteren Techniker und zwei Managern. Während die beiden Techniker sich am Austausch der Platte machten, kam ein Manager auf mich zu und drückte mir sein Handy in die Hand. Auf der anderen Leitung war schon jemand dran, der englisch konnte. Erst erklärte er mir, in gebrochenem Englisch, das es sich um 2 Manager des Hotels handelte und das gleich Techniker vorbeikämen um den Schaden zu reparieren. Ich versuchte im klar zu machen, dass die beiden Techniker schon fleißig dabei sind aber ob er das verstanden hat.... Er wechselte dann das Thema, ich habe ja doch das Glas kaputt gemacht und müsste jetzt den Schaden bezahlen... Daraufhin hab ich vorsichtig gefragt wie teuer der Spaß mich denn kosten würde. 250 Rmb, ungefähr 31 Euro, ich könnte mir auch die Preisliste anschauen denn das passiert öfter, das ein Gast dieses Feld kaputt macht. Ach, so kann man auch sein Geld verdienen.... Er wollte auch, dass ich sofort bezahle. Ich fragte ihn ob es morgen auch ginge, nein, dann müsse er mit meinem Chef sprechen. Okay, dachte ich mir, bevor wir hier noch länger diskutieren geh ich nach unten und bezahl das Geld. Mittlerweile war es dann auch schon recht spät geworden. Die beiden Manager begleiteten mich nach unten zur Rezeption. Auf dem Weg kam ich noch an der Bar vorbei wo noch einige meiner Kollegen saßen. Ich hab brav das Geld auf den Tisch gelegt und wollte eine Rechnung haben, nicht, dass sie morgen noch einmal Geld haben wollen... Dafür sollte ich aber meinen Firmennamen aufschreiben. Und hier kam dann das Glück wieder zu mir zurück. Ich dachte auf chinesisch und hab noch die Freundin eines Arbeitskollegen in der Bar gesehen. Ich also dorthin und Fanny um Hilfe gebeten. Sie sprang förmlich auf und folgte mir zur Rezeption. Auf dem Weg dorthin schilderte ich ihr noch den Hergang und sie meinte dass ich nicht 100% Schuld hätte. Also wurde auf chinesisch diskutiert bzw. Fanny hat auf die Mitarbeiter eingeredet. Zu mir meinte sie kurz, geh zurück zu den anderen, ich bin auch gleich zurück. Ohhkay. Gesagt, getan. 5 Minuten später kam sie dann auch zurück und überreichte mir die Hälfte meiner Kosten samt einer Rechnung. Ich bedankte mich tausendmal bei ihr und bin überglücklich wieder rauf aufs Zimmer, wo ja jetzt alles fertig sein sollte. Doch unsere Zimmertür stand immer noch offen und 2 Angestellte standen im Gang davor... Oh nein, dachte ich, wann können wir denn endlich schlafen?
Beim demontieren ist den Jungs wohl eine kleine Schraube abhanden gekommen, die, auch nach langem suchen,sich nicht wieder anfand.... Also wurde ein Techniker geschickt um eine neue zu holen... Weitere 15 Minuten später wurde dann auch alles zusammen geschraubt und die Angestellten verabschiedeten sich von uns... Endlich schlafen...
Am nächsten morgen wurden wir um 6:30 Uhr geweckt denn für uns, die die zweite Route wählten, hieß es schon um 8 Uhr ausgecheckt am Bus zu stehen. Wir also wieder rein. Eine Stunde Fahrt war angesetzt, zwischendurch gab es einen kurzen Stopp und unser Guide rannte förmlich zu der Tanke, neben der wir standen, und kam mit 2 Riesenpaketen mit Wasserflaschen zurück. Damit wir bei der Wanderung nicht dehydrieren meinte er.... Er war wohl noch nie dort, denn an jeder Biegung gab es einen kleinen Verkaufsstand mit Getränken, warmen Speisen, Eis und Souvenirs...
In der Vorabinformation zu dieser heutigen Route stand etwas von einem Taihu See aber spätestens als der Guide uns einen Vortrag zu unserem Ziel gehalten hat stellten wir fest, dass heute wieder ein Berg, er war deutlich kleiner als gestern, bestiegen werden sollte.... "was, heute schon wieder hoch hinaus? Dann aber mit Gipfelbier". Also schnell ein paar Büchsen Dosenbier (Budweiser) in den Rucksack verstaut und schon waren wir auch am Eingang zum Berg angekommen.
Wir sind dann die ganze Zeit einem Bachlauf nach oben gefolgt. Wir schauten schon immer voraus, ob man oben in den Bergen etwas erkennen konnten wo das Ende hatte sein können aber wir fanden nichts. Affen wurden uns auch haufenweise versprochen, aber beim Aufstieg haben wir gerade mal einen gesehen, der dann auch für viele Fotos herhalten musste. Dann kamen wir noch einem kleinen Tempel vorbei bei dem man die traditionelle, rituelle, historische Glocke läuten lassen konnte. Man verlangte auch "nur" 3 RMB, weniger als 50 Cent. Aber das war schon ein starkes Stück...
Einen kurzen Fußmarsch hinter dem Tempel war dann auch urplötzlich der Weg zu Ende. Hier gab es einen Miniwasserfall bei dem wir unser Gipfelbier genossen. Ein paar Fotos wurden noch geschossen und dann nervte auch schon der Guide, dass wir nicht mehr soo viel Zeit hätten und ja auch noch den ganzen Weg zurück gehen mussten....
Wir hatten noch 1,5 Stunden Zeit.... Aber wenn man bisher nur chinesische Gruppen hatte kommt mal wohl schnell ins schwitzen.
Gebraucht haben wir dann, natürlich auch weniger und konnten so, an der Stelle wo wir vorhin einen Affen vorgefunden haben noch ein wenig verweilen. Denn mittlerweile hat sich dort eine ganz große Bande versammelt.
Zurück im Bus ging es dann zum Rendevous mit dem anderen Bus, der wirklich zu einem See gefahren war, in einem Restaurant. Wir waren die ersten und konnten auch gleich mit dem3 Essen anfangen. So richtig organisiert war den Laden nicht denn es wurden alle 8 Tische mit Essen vollgestellt obwohl unsere Gruppe nur 3 davon besetzte. Entsprechend kalt müssen die Speisen dann auch gewesen sein.
Egal, wir fingen an zu essen. Die Spezialitäten hier waren dieses mal Schildkrötensuppe, in jedem Topf war auch ein ganzes Tier drin, und Froschschenkel. Wir haben beides probiert aber auch bei der Schildkröte ist nicht so viel dran... Leider. War lecker.
Es war auch schlimmer als meine erste chinesische Hochzeit denn die Servicekräfte hörten nicht auf immer neue Teller und Schalen mit Speisen auf unseren Tischen zu stapeln. Dann, endlich, das erlösende Zeichen: Obst. Wir haben es überlebt!
Jetzt ging es denn auch wieder zurück nach Shanghai.
Wir werden morgen sowas von sicher einen tierischen Muskelkater haben... Aber schön war es.
Eine angenehme Woche, euch da draußen in der Welt.
Gruß Stefan
Freitag, 2. November 2012
kleine Siege
Hallo Ihr
Lieben,
anbei ein kurzer Wochenrückblick:
Am Montag stand für Stefan skypen
mit seiner Mutsch auf dem Zettel.
Ich hab die
Zeit genutzt und hab mich beim Sport ausgetobt. Dieses Mal gabs ne
Laufbandeinheit, nach ner 1h hatte ich aber die faxen Dicke... bin halt
ein „Outdoor Läufer“... eine Stunde auf der Stelle laufen langweilt mich
zu tode.
Wie ich schon berichtet hab, hab ich
mich von meinem Traum / Ziel, hier einen Halbmarathon zu laufen, verabschiedet. Stattdessen werde ich mich auf einen wunderherrlichen Lauf für zu Hause
vorbereiten.
Als
Belohnung für die endlos vielen Laufbandeinheiten die ich dazu noch hinter mich
bringen müsste, hab ich mir den Fisherman Run
vorgenommen.
WerBeschäftigungs-, Lauftipps oder Motivationshilfen für mich hat: her damit!
Am
Dienstag wollten wir
eigentlich nach der Arbeit erstmal schön lecker Essen gehen und
dann um 20h, unserer Zeit, mit meiner Rasselbande
skypen.
Allerdings
hatte ich an dem Tag einen
Kundentermin und mein Outfit entsprechend gewählt: Hosenanzug. Fehler!
Was muss das denn den Tag auf einmal
so kalt werden?! Auch der IAV Bus – sorry Schatz – war saumäßig kalt (auch die Männer saßen allesamt im
Bus mit Jacke da...), so dass ich nach einer Stunde Busfahrt
nur noch Heim wollte... *bibber*
Wir haben
dann online Essen
bestellt... geliefert werden sollte um 19.45h, perfektes
Timing... so mein Gedanke.... schade, dass der Lieferjunge erst um
20.15h – also während meines Skype
Termins – auf der Matte
stand.
Hätte ja klappen können.
Naja, hat ja auch so geklappt und es gab
keine Verletzten (Kürbissuppe auf Laptop =
todesmutig!).
Mittwoch gabs
wieder
eine Sporteinheit für mich. Dieses Mal in Kombination mit Geräten. Erstmal ganz
sachte zum wieder kennenlernen J (Info am Rande.. heute =
Freitag hat mich der böse Muskelkater doch erwischt,
verdammt). Noch ein bißchen Laufband oben drauf und dann nach Hause gekrochen...
Warum ist denn der Rückweg immer
lääääääääänger als der Hinweg?!
Donnerstag war für mich die einzige
Chance an ein paar Schuhe zu kommen.
Von einem Kollegen hab ich eine
Adresse – irgendwo im Nirgendwo – bekommen. Also mit Stefan erstmal zu KFC *dummdidumm* zu Abend gegessen..
Schreck1:
ich konnte nicht nur die Pommes Größen LESEN (!) sondern auch entsprechend auf chin. bestellen! Wuuuuhuuuuu! Da war ich doch glatt ne Nummer
größer J
Schreck2: Stefan ist todesmutig
nochmal zur Kasse, nachdem uns klar wurde, dass sie seinen Burger vergessen
haben.. kurz mit Händen und Füssen diskutiert.. nein, er hat den
Burger
wirklich nicht bekommen... schwupp, war das dann auch
geklärt.
Man, und das alles ohne englisch! Yeah...
Nächste Herausforderung: Taxi
finden... das erste wollte uns schon mal nicht fahren... tz... der zweite Fahrer hatte dann Mitleid, auch wenn er erst einmal nicht wusste wo genau wir hin wollen... Macht nichts, er kannte wen, der sich da auskannte.
30min später war der Fahrer der
Meinung, dass wir da wären... wir also todesmutig raus... Schuhläden finden...
Visitenkarte von dem Kollegen im ersten Geschäft
vorgelegt, Antwort: shop closed, changed business (Laden geschlossen, ist was anderes drin). Ja super!Ob ich denn Herrenschuhe oder vlt. doch Turnschuhe haben möchte?! Nee, grad nicht. Aber danke.. ich kann mich aber auch anstellen :P
Das Mädel aus dem Laden, hat uns dann an "die Hand" genommen und, mitsamt ihrem ca. 5 jährigem Sohnemann über die Straße begleitet (die haben hier eher Autobahnbreite) und in einem anderen Laden abgegeben.
Da hab ich doch tatsächlich schwarze
(!) schlichte (!) Schuhe OHNE Absatz (!) in meiner Größe (!) gefunden...
da hörts dann aber auch auf mit der
Begeisterung, schön sind sie nämlich nicht, aber für die nächsten
fünf Wochen bis zum Heimaturlaub wirds reichen.
Noch
in ein
paar Läden reingelinst und
in einem Laden hab ich in der hintersten Ecke doch tatsächlich genau die Schuhe
gefunden, die ich gesucht hab (Frauenvariante
Budapester Style) Schade, Größe 36.
Als die Verkäuferin
dann mein
trauriges Gesicht gesehen hat, hat sie in nem Katalog nachgeschlagen: 39 (statt
der verlangten 40) hätte sie da... naja, Versuch macht klug.. nach Größen kann
man ja hier eh nicht gehen... also ist sie los geflitzt – hat uns (wie es hier so üblich
ist) in
ihrem Laden allein stehen lassen, samt Kasse wohlgemerkt – und kam mit nem verdächtig staubigen Karton zurück. Mit Müh und Not pass ich da rein und hoffe, dass sie einfach noch a bisserl nachgeben J
Zur Belohnung für Stefan sind wir dann noch zu MediaMarkt auf der anderen Straßenseite getappert. War fast wie zu Hause! Die großen Wegweiser Schilder waren auf englisch, den Rest konnte natürlich kein Mensch lesen...
Dort hab ich doch tatsächlich noch nen Laptop Rucksack gefunden! In der Schütte, in der er lag sollte er 142RMB (15Euro) kosten. An der Stange dann 199RMB (25Euro) und an der dritten Stelle dann über 250RMB... jaja..
Also: Verkäufer geschnappt und versucht auf chin. ihm klarzumachen, dass ich den Rucksack gern kaufen würde, aber für 142RMB. Nach zig mal hin und hergerenne hab ich doch tatsächlich nen Zettel in die Hand gedrückt bekommen auf dem 142RMB stand! Wuuuuuuhuuuuu! Und nochmal 10cm gewachsen (ohne Highheels!)
Jetzt aber Heim, Taxi gesucht und schwupp die wupp waren wir zu Hause. Noch kurz
rumgekramt, Sporttasche gepackt und ab ins Bett.
Für heute, Freitag, steht wieder Sport auf dem Zettel.
Dann flux heim, Koffer packen...
denn am WE gehts für uns an einem Samstag um 6UHR (!!!!) zum Firmenausflug von Stefans Firma gen LinAn. Ich bin
gespannt kann ich Euch sagen.
Aber darüber darf dann Stefan – ist ja sein
Ausflug – in einer „Sondermeldung“ berichten J
Also... passt schön auf Euch
auf
Zieht Euch warm an....
LinLin
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