Dienstag, 22. April 2014

Ostern in Shanghai

HalliHallo in die Heimat, 

die Woche hat nicht viel Neues zu bieten: 

Da ich nach wie vor Knieschmerzen hatte, ist Stefan allein zum Fitness Studio gegangen und ich hab es mir 3h lang beim Friseur gemütlich gemacht. 
Die machen aus einem Kurzhaar Schnitt echt eine Wissenschaft... faszinierend

Am Dienstag hatte ich dann die Faxen dicke und bin dann erneut zum Knie Guru aus Honkong. Der war nun auch ratlos und schickte mich zum MRT. 
Interessant ist, dass hier die Resultate dann per eMail mitgeteilt werden genauso wie der Behandlungsplan. 
Ist mir ganz recht, so spar ich mir weitere Krankheitstage. Abends hab ich dann mit meiner Family geskypt, bevor diese gen Urlaub aufgebrochen ist. Hervorrangendes Timing! 

Am Mittwoch war ich mal wieder zum Pearlmarkt. Da der Sommer sicherlich nicht mehr lange auf sich warten läßt hatte ich vor einem Monat schnöde Stoffhosen bestellt. 
So der Plan... Jetzt, vier Wochen später, waren die Hosen zwar fertig, aber gepasst haben sie im wahrsten Sinne, hinten und vorne nicht. Zum Verzweifeln. 
Also wieder einmal ohne Hosen Heim.

Dafür ging es dann am Donnerstag zum Sport und während Stefan durch die Gegend gescheucht wurde, hab ich es mir mit meinem iPad und zwei Folgen von meiner Lieblingsarzt Serie auf dem Laufband gemütlich gemacht. Für den Anfang (nach zwei Wochen Pause) sollten 90min walken vollkommen ausreichen. 
Zum Glück hatte ich mittlerweile auch die Diagnose vom Doc und hab grünes Licht bekommen... laufen soll ich und weiterhin Muskeltraining rund ums Knie. 
Kurz mit Stefans Trainer (er sollte das dann meiner Trainerin erlaeutern) das Ganze besprochen, ist eindeutig einfacher auf Englisch :) und weiter gehts.. yippieh!

Freitag hatte ich dann endlich mal wieder Training mit YangYin, erschreckend wie schnell sich zwei Wochen ohne Training bemerkbar machen. 
Das Gute: ich hab geschlafen wie ein Stein :) 

Samstag morgen standen wir gleich wieder auf der Matte.. 
Danach bin ich wieder zum Pearlmarkt. In der großen Hoffnung, ENDLICH die Hosen mitzunehmen. Pustekuchen, zu früh gefreut. Ich sah aus wie ein Kerl! Mir reichte es, eine klare und deutliche Ansage meinerseits und ich hab meine Anzahlung wieder bekommen. Glueck gehabt! Doof halt, dass ich nach wie vor keine einzige Stoffhose besitze. MIST!
Aus Anflug von purer Verzweiflung bin ich durch unsere ShoppingMall... C&A, H&M, Esprit.. all das tummelt sich dort in geballter Präzens.. Gewichtsverlust sei Dank passe ich jetzt auch in die Stoffhosen Auswahl.. nur, dass man beim abnehmen leider nur in der Breite schrumpft... nicht in der Höhe.. und so hab ich endlich in die chin. 38 gepasst.. hatte aber überall Hochwasser. Mist. 
Egal, erstmal ab zur Maniküre.. die geht immer :) 

Abends sind wir dann noch ins Kino und haben uns den neuen "Captain America" angesehen... das nächste Mal fragen wir Euch lieber vorab, ob dort "Fremdsprachen" vorkommen.. denn ein paar Frequenzen waren in Französisch... das ist halt der Haken bei Orignal Versionen... sind halt nicht synchronisiert und mit chin. Untertitel.. hmpf. Gott sei Dank hielt es sich dieses Mal in Grenzen.. :) 

Am Sonntag haben wir das erste Mal ganz bewußt Ostern "gefeiert". So gut es eben geht. 
Zur Feier des Tages sind wir bei Feinkost-Käfer eingekehrt und haben es uns dort gut gehen lassen.. und wo wir schonmal da waren, haben wir auch gleich eine Tisch Reservierung für meine Schwiegereltern vorgenommen... :) Danach mußte Stefan dann mit zu einem anderen Schneidermarkt. Nun hab ich dort mein Glück versucht, das Ergebnis dann hoffentlich nächste Woche.. es bleibt spannend :)

Den Tag haben wir dann mit DVD gucken ausklinken lassen.. und auch hier haben wir - zumindest ein bisschen - aufs Oster Feeling geachtet und uns "Hop" angesehen :) Zack, ist das Wochenende vorbei

Ihr Lieben, ich hoffe, ihr habt besseres - regenfreies - Wetter.

Wünschen Euch einen schönen Ostermontag Stefan und Kathrin

Mittwoch, 16. April 2014

Bilder zu Japan



Tausende Schreintore hintereinander, gewaltig!


WAHNSINN
Kirschblüten...

...noch mehr Kirschblüten. :-)

Siku-Hirsche

Kirschblüten :-D

Das soll das größte Holzhaus der Welt sein.

Es beherbergt einen großen Buddha

tausende steinernde Laternen

Das Schlafzimmer unseres ersten Hotels. ;-)

Das ist ein Shinkansen Schnellzug 

Hiroshima im Augenblick vor der BOMBE

... und unmittelbar danach... Krass

Das ist das einzige Gebäude, das die BOMBE einigermaßen Stand gehalten hat und heute noch genauso aussieht wie direkt nach dem Geschehen...

Ein Schreintor im Meer

Lokales Getränk in Hiroshima. :-)

und wieder: Kirschblüten

DISNEYLAND

Der linke Sturmtruppler steht auf Zehenspitzen. :-D

Hochzeitsvorbereitungen auf Japanisch

Tokyo von oben (Skytree)

Reisebericht Japan

Hallo liebe Leser,

Wir sind wieder zurueck in unserer “Heimat” Shanghai. Die letzten 9 Tage haben wir eine Rundreise durch Japan gemacht, von der wir Euch nun berichten werden.

Am 5. April um 5:30 Uhr ging es mit gepackten Rucksäcken zum Flughafen PuDong und weiter nach Osaka. Dort angekommen mussten wir dann erstmal einen Ticketschalter suchen, der unseren Gutschein für je einen Japan Rail Pass einlöst (Dieser funktioniert so wie bei uns das Niedersachsenticket also einmal zahlen und dann in dem gekauften Zeitraum so oft fahren wie es nur geht). Das war schon nicht soo einfach, da am Bahnhof der direkt am Flughafen angrenzt, dermaßen viele Schilder haängen, dass man leicht die Orientierung verlieren kann (und das ist, wie wir festellen mussten, überall so...).
Glücklich - unsere JR-Pässe in den Händen haltend und sogar schon eine Sitzplatzreservierung fuer den nächsten Zug (kostenfrei wohlgemerkt) ergattert - kam gleich das nächste Hindernis: Wie kommen wir durch die Schranken zu den Gleisen? Den Pass auf’s Sensorfeld legen? Nein, klappt nicht. Mmhh, da steht ein Mitarbeiter der Bahn direkt neben den Schranken... Wir hin, mussten nur den Pass vorzeigen und konnten durch, das war ja jetzt doch sehr einfach. ☺ Und das tolle: Genauso klappt es überall wo wir mit unseren Pass fahren konnten.

In Kyoto angekommen, hier verbrachten wir die ersten 3 Nächte, schon der nächste Fall von Orientierungslosigkeit... Unser Hotel ist ein wenig ausserhalb der Stadt und mit der Metro erreichbar. Und dann lassen sie uns nicht durch die Schranken... Gemeinheit. Dann wurde uns erklärt, dass was wir die U-Bahn nehmen müßten und nicht die Strassenbahn, die wir kostenlos nutzen könnten, und man hat uns den Weg zum Ticketautomaten gezeigt.
Auf einer Tafel haben wir, relativ, schnell unsere Station gefunden, wo unsere Pension sich befindet, aber wie teuer das wird bzw. welches Ticket wir kaufen müssen wussten wir noch nicht.
Wir haben dann, glücklicherweise, einen anderen Ausländer getroffen der seit ein paar Jahren in Kyoto lebt und uns sofort helfen konnte.
Raus aus der Metro begann das Suchspiel erneut: eine ältere Dame hat uns den Eingang unserer Pension zeigen können. Der war so unscheinbar, dass wir 2mal daran vorbeigelaufen sind. ;-) Die Pension ist ein "Ryokan" also eine traditionelle Pension, wie man es aus japanischen Filmen kennt mit Papierwänden und –Schiebetüren sowie Bambusmatten im Wohn- bwz. Schlafzimmer. Der Eigentümer hat uns kurz unser Reich gezeigt: Das Wohn- und Schlafzimmer, ein kleiner „Wintergarten“, ein Raum für das WC und einer für die Dusche.
Anschliessend haben wir gemeinsam das „Bett“ aufgebaut, oder eher: die Matratzen, Laken, Kissen und Bezüge aus dem Wandschrank geholt und dann so angeordnet, dass man gut drauf schlafen kann.
Von dem Besitzer haben wir auch gleich 2 Bücher zum besseren Verstehen der japanischen Lebensweise als Nachtlektüre überreicht bekommen. Leider nur als Leihgabe, aber sehr nett.

Positiv überrascht von der sehr bequemen Schlafstatt sind wir am nächsten morgen aufgewacht. Dann kurz das eine Bett auf das andere verfrachtet und fertig aufgeräumt war unser Wohnzimmer. ;-) Natürlich hätten wir es jeden Tag neu machen müssen. Aber der Besitzer meinte, dass wir es nach unseren Wünschen gestalten können. Pünktlich auf die Minute klopfte es an unsere Papierschiebetür und wir bekamen unser Frühstück überreicht, welches wir im Schneidersitz am Tisch einnahmen (Stühle gab es keine, traditionell halt).

Dann haben wir uns noch kurz erklären lassen wie wir zu unserem heutigen Ziel kommen und sind dann auch gleich los. In Kyotos Süden gibt es eine Tempelanlage mit Wegen, die dicht an dicht mit Schrein-Toren bebaut sind. Das wollten wir uns anschauen. An der richtigen Station sind wir auch ausgestiegen und haben mitbekommen, dass eine Gruppe Ausländer wohl das gleiche Ziel hat. Daraufhin haben wir die gefragt wie man dorthin käme, kein Problem, folgt uns einfach war die spontane Antwort, sehr gern. ;-) Doch sobald wir den kleinen Bahnhof verlassen haben sprang uns auch schon das erste rote Tor entgegen, oh, gefunden. ☺ Wir haben uns noch schnell bedankt und sind dann allein weiter.
Anschliessend sind wir wieder zurück gen Kyoto Station. Auf der Umgebungskarte von Kyoto hat Kathrin ein „Ninja-Restaurant“ entdeckt, welches wir jetzt ansteuern. Leider hatte das eigentliche Restaurant gerade geschlossen (quasi Nachmittagspause). Dort hätte es auch Darbietungen gegeben. Aber diekt nebenan gab es das „Ninja-Sweet“ mit "all you can eat and drink-Buffett" (Also essen und trinken bis nichts mehr reinpasst), und da wir grossen Hunger hatten, sind wir dort dann rein. Zu unserem Platz hat uns ein Ninja geleitet und uns dann die 5 Regeln des Restaurants vorgetragen (1. Nur so viel auf die Teller legen, wie man auch essen kann 2. Alkoholische Getränke sind extra zu bestellen 3. Den Tisch so sauber verlassen wie man ihn vorfindet 4. Das schmutzige Geschirr in die braunen Boxen legen 5. Habt Spass). Nun konnten wir speisen.
Tüchtig gespeist wählten wir unser nächstes Ziel aus, welches wir sogar zu Fuss erreichen konnten: Das Viertel Gion. Es ist ein kleines Vergnügungsviertel mit vielen Bars und Restaurants. Wir sind auch vielen Frauen in Kimonos (traditionellen Gewändern) begegnet. Und, natürlich, haben wir viele Kirschblüten (japanisch: "Sakura") gesehen, bestaunt und fotografiert. In der japanischen Sprache gibt es fürs "Kirschblüten schauen" sogar ein extra Wort: Hanami.
Nächster Programmpunkt war eine alte Burg im Herzen Kyotos. Es wurde schon langsam dunkel und wir hatten schon die Befürchtung nicht mehr rein zu kommen. Doch beim Anblick einer riesigen Menschenschlange waren wir wieder beruhigt und stellten uns mit an. Doch die eigentliche Burg war geschlossen und der Grund warum wir uns angestellt haben war das Hamami (das Kirschbluetenfest) im Burggarten.
Sehr zur Freude von Kathrin, gab es hier etliche Kirschbäume in voller Blütenpracht, die auch noch kunstvoll beleuchtet wurden.
Am Montag stand "Nara" auf dem Wunschzettel. Dort steht (sitzt) ein grosser Buddha im grössten Holzhaus der Welt in einem Nationalpark. Wir also wieder rein in einen Zug und in Nara ausgestiegen. Kurz zur Touristeninformation gegangen und eine deutschsprachige (!) Karte mitgenommen. Den restlichen Weg konnten wir bequem zu Fuss erreichen. Beim betreten des Nationalparks wurden wir auf die wild lebenden Hirsche hingewiesen, dass sie wirklich wild sind und sich evtl entsprechend verhalten... Auch das man seine Pässe und Karten sicher verstauen soll. Die sind beliebte Ziele fuer hungrige Hirsche. ☺ Das ist aber nett, dass man direkt darauf hingewiesen wird. Kathrin konnte es sich natürlich nicht verkneifen und kaufte sich zwei Rationen "Hirschfutter" Selber Schuld, auf diese runden Plättchen waren die noch eben recht friedlich drein schaunenden Rehe abgerichtet. Erst noch verwundert, warum wir von der Verkäuferin regelrecht weg gescheucht wurden, wußten wir innerhalb kürzester Zeit auch warum: Herrscharren von Rehen belagerten Kathrin und forderten vehement ihr Futter... mit Nachdruck: der ein oder anderen hat sie sogar in den Po gezickt.... schelle alle Kekse verteilt. Nix wie weg Neben dem wirklich riesigen Holzhaus und Buddha gab es noch einen Bereich im Park, wo tausende Steinlaternen dicht an dicht gebaut wurden. Das war auch sehr gewaltig in den Ausmassen.

Heute - am Dienstag - geht es für uns los in Richtung "Hiroshima" mit dem Zug. Dieses Mal mit einem Shinkansen, das sind Schnellzüge die aussehen wie Raketen. Unser Hotel befand sich auch in direkter Naehe zum Bahnhof und so verstauten wir dort unsere grossen Rucksäcke und machten uns auf dem Weg zum Atombomben-Dom und Friedenspark. Der Sightseeingbus konnte von uns, dank JR-Pass, umsonst benutzt werden. ☺ Zuerst sind wir ins Museum gegangen und haben eine deutschsprachige Audioführung gemacht. Wir bekamen alles rund um den Abwurf der Atombombe durch die Amerikaner und deren Auswirkungen erklärt.
Sehr informativ und erschreckend das Ganze. Im Anschluss schlenderten wir durch den Friedenspark in Richtung Atombomben-Dom. Das ist eines von ca. 5 Gebäuden, welches den Abwurf einigermassen überstanden hatte und das einzigem welches heute noch existiert und als Mahnmal in seinem Zustand nach Abwurf gelassen wird. 
Kathrin hat noch ihre Origami Kraniche an der Statue für die Kindesopfer des Abwurfes abgelegt und dann gings für uns auch schon zurück zum Hotel.

Am nächsten Tag ging es nach Miyajima. Das ist eine vorgelagerte Insel vor Hiroshima. Dort steht ein ganz berühmtes Schreintor im Wasser, welches man bei Flut im spiegelnden Wasser sehen kann. Drumherum ist weider eine Tempelanlage und ganz viele Souvenirgeschäfte. Und die Hirsche sind auch hier frei rumlaufend. ;-)

Gegen nachmittag haben wir den Shinkansen zurück nach Osaka genommen, um dort in den Schnellzug nach Tokyo zu wechseln. Der öffentliche Verkehr dort, in Tokyo, ist bis jetzt die Krönung an Unübersichlichkeit!
Es gibt 36 Bahnlinien und 12 U-Bahnlinien! Und nun such mal die richtige Linie um zu deinem Hotel zu kommen...
Nun tritt das ein was wir in Japan so lieben: Wir wurden gleich von zwei Frauen gefragt, ob man uns behilflich sein koenne. Es reicht hier ein Fragezeichen im Gesicht, und sofort bekommt man Hilfe angeboten.
So nett wurde uns noch nirgends weiter geholfen.
Dank der beiden Damen sind wir dann direkt in die richtige Bahn eingestiegen und nach einem kurzen Check der Umgebungskarte an der Station fanden wir auch unser Hotel für die nächsten 3 Nächte.

Den nächsten Tag haben wir komplett im Disneyland in Tokyo verbracht.
Am 11. April wollten wir eigentlich nach Nikko, haben uns dann aber für eine Besichtigung von Tokyo entschieden. Da wir in Summe nur noch 2 Tage fuer Tokyo haben.
In diesen 2 Tagen waren wir einmal im Yoyogi Park, einer von vielen grossen, schön angelegten, Parkanlagen von Tokyo, dann haben wir die Takeshita-Strasse besucht, in der es viel ausgefalle Klamotten zu kaufen und entsprechend auch zu sehen gab, anschliessend sind wir auf der Omotesando-Strasse flaniert, wo viele Luxusläden beheimatet sind. Diese beiden Strassen befinden sich direkt nebeneinander, welch krasser Unterschied.
Dann waren wir noch in Akihabara, genauer gesagt in „Electric town“. In diesem Viertel befindet sich auch das Tokyo Anime Center. Animes sind japanische Comics, von denen es dort eine gaaanze Menge gibt.
Auch in einem japanischen „Vergnügungspark“ waren wir. Das war eine Etage in einer Shoppingmall, wo es sehr nett dekoriert war und man seine Freizeit mit Essen, trinken und beim spielen verbringen kann. Dort gibt es ein Eiscafe, der eigentliche Grund unseres Besuches dort, in dem es recht ausgefallene Eissorten gibt. Man konnte bis zu sechs Sorten auswaehlen. Meine Wahl ist auf Eis mit folgenden Geschmacksrichtungen gefallen:
Salz, Curry, Rinderzunge, Knoblauch, Wasabi und Whiskey.
Probiert haben wir alle sechs, aber nicht alle aufgegessen. ;-) Im Skytree waren wir noch auf einer Höhe von 350 m und haben den Ausblick auf die Stadt genossen. Leider konnte man den Berg Fujiyama an diesem Tag nicht erblicken..

Als letzte Übernachtung habe ich ein Kapselhotel für uns beide gewählt. Die Etagen werden nach Geschlechtern getrennt und jede Person schläft in einer Röhre. Wir haben es uns auch mal genauer angeschaut und festgestellt, dass wir dort nicht schlafen möchten. Es war ein wenig runtergekommen und nicht ganz so hygienisch. Zudem kommt noch, dass man, im hauseigenen Bademantel einen Stockwerk zum Duschen wechseln muss.
So haben wir noch das Wifi in dem Hotel genutzt und uns was anderes für die letzte Nacht in Tokyo gesucht. Zu unserem Gück wurden wir auch schnell fündig (immerhin ist es schon 18 Uhr) schnell ausgecheckt und zum nächsten Hotel gefahren. Nach dem check in und begutachten des Zimmers wollten wir noch eine Kleinigkeit speisen.
Gleich in der Nähe zu unserem Hotel leuchtete die Reklame für japanische Pizza. Die kennen wir schon aus Shanghai und finden sie sehr lecker. So brauchten wir nicht lang überlegen und sind dort eingekehrt.
Frisch gestärkt ging es wieder zurück zum Hotel.

Am letzten Morgen machten wir uns auf dem Weg zur Tokyo Station um in den Zug zum Airport zu steigen.
Zuerst mussten wir noch Tickets und die Sitzplatzreservierung kaufen, und schwupps, sassen wir im Airport-Express und wenig später im Flugzeug nach Shanghai...

Heute beginnt wieder der Ernst des Lebens...

Bis die Tage.
Stefan und Kathrin

Wer hat an der Uhr gedreht?

Hallo liebe Leser,

noch schnell ein kurzer Rückblick, damit ihr keine Vermisstenanzeige aufgeben müsst :)

Am Montag ging es wieder in die Muckibude. Danach direkt ins Bett...

Dienstag stand für mich skypen an, da meine Familie für Donnerstag schon verplant war.
Der Unterricht wurde von meiner Lehrerin gecancelt.... Fahrschulprüfung (2. von ingesamt 4).

Mittwoch war ich wieder im Gym auf dem Laufband anzutreffen. MIttlerweile kann ich es kaum erwarten, dass es endlich Mai wird... 
Mir hängen diese ewigen Einheiten auf dem Laufband zum Halse raus... 
Laaaaaaaaangweilig!

Donnerstag hatte ich dann Zeit was zum Essen zu kochen und tatsächlich mal die Füße hochzulegen. Welch seltener Luxus!
Stefan wurde in der Zwischenzeit vom Trainer durchs Gym gescheucht. Der kann jetzt nämlich mittwochs leider nimmer, da er dann Studio Chef ist.
Und nu ratet mal, wo wir Freitag gleich wieder waren?! Richtig, in der Muckibude..

Ich sag's ja. wird ein kurzer Rückblick :) Dann wars endlich Wochenende...

Gestartet wurde am Samstag, richtig, im Gym. Mir wurde mit 1h Power Squaten gedroht... meine Herren, hatte ich hinterher Wackelpudding-Beine Danach waren wir kurz zusammen Essen, und obwohl es ein Hongkong Style Restaurant war, wollte die Begeisterung bei uns beiden nicht so wirklich aufkommen.... Gut, da brauchen wir halt nimmer hin, hätte sich das auch geklärt.. Ich bin dann zur Maniküre abgedampft und von da aus flux zum Frischemarkt: Gemüse Großeinkauf.

Ich wollte nämlich für das anstehende BBQ bei Familie Burmeister einen leckeren Salat kredenzen.. Schnell Heim und alles geschnippelt und schon gings rein ins Taxi...
Das BBQ fand wieder auf der Dachterrasse statt und war eine nette gesellige Runde... es gab wieder viel zu viel Essen und zu trinken und gemeinsam haben wir dem ollen Regenwetter getrotzt. 
Mittlerweile ist selbst Lilian (der Familiennachwuchs im Hause Burmeister) aufgetaut und bekommt keine Panikattacken mehr, wenn sie mich sieht... Läuft *g* 
Relativ zeitig mußten wir allerdings Heim, da ich am nächsten Tag früh aus dem Bett mußte...

Sonntag bin ich dann gegen 9h aus dem Haus und samt Thermobecher direkt zu Starbucks. Mein "Patenkind" Melanie (meine Job Nachfolgerin bei EDAG in Wolfsburg) ist für eine Woche dienstlich in Shanghai unterwegs. 
Die Chance wollten wir uns nicht entgehen lassen und so habe ich sie - nach einer langen Anreise - mit einem Kaffee am Flughafen eingesammelt. Schnell zum Hotel, eingecheckt, frisch gemacht und ja nicht hinsetzen... Weiter gings zu unserem Lieblingsjapaner wo Stefan schon einen Tisch fuer uns belegt hatte. Nach dem leckeren Snack gings zum Cypermarkt. Leider konnten wir nichts zum vorgegeben Preis ergattern konnten aber dafür beim Zubehör zugeschlagen (ihr könnt es Euch bestimmt nicht vorstellen.. aber hier gibt es eine Etage nur mit Handyhüllen!). Anschliessendsind wir zum naechsten Markt, Mitbringsel shoppen... Auch erledigt.. 
Jetzt durfte Melanie zurück zum Hotel.
Keine 30min später haben wir uns auch schon mit ihrem Kunden und meinem Teamleiter in der Lobby, für ein gemeinsames Abendessen, getroffen. 
Für heute stand Peking Ente auf dem Wunschzettel, da Melanie noch nicht in den Genuss gekommen ist. Kaum hatten wir den Vogel standesgemäß verputzt ging es noch gemeinsam in eine belgische Bierbar.
Melanie und ich haben uns dann ausgeklinkt und sind zusammen zu ihrem Hotel.. entsprechend spät war ich dann im Bettchen.. :) Puff... WE um.. so schnell geht das hier!

Diese Woche bietet auch wenig überraschendes, deswegen hier schon mal ein Vorab Bericht.
Montag hab ich Sport ausfallen lassen, da ich doch etwas angschlagen von dem Wochenende war und mein Knie mal wieder rumzickt. Lieber nix riskieren, 1,5 Monate vor dem Lauf (wuah, wo ist die Zeit hin?!).
Und so bin ich tatsächlich mal früh ins Bett gekommen.
Dienstag hatte ich dann mal wieder Unterricht mit Eva... und danach natürlich wieder mal nen Knoten in der Zunge... das wird und wird nicht leichter.. Stefan hatte in der Zwischenzeit mit seiner Mama geskypt.
Mittwoch gehts für Stefan ins Gym, ich hab weiter Zwangspause :/ 
Den Donnerstag Abend werden wir getrennt verbringen. Stefan zieht mit einem Bekannten aus WOB los, der ebenfalls dienstlich in der Stadt ist, während ich mit Melanie Essen gehen werde.

Freitag ist dann das große Packen angesagt..., denn.. am Samstag morgen ist es endlich soweit.. wir werden für 9 Tage nach Japan fliegen!
Los geht es in Kyoto, dann für eine Übernachtung nach Hiroshima und die restlichen Tage werden wir dann in Tokyo sein. Zwischendurch sind noch Tagesausflüge nach Nara und Nikko geplant.. 
Ich bin gespannt wie ein Flitzebogen.
Also wundert Euch bitte nicht, wenn ihr in der nächsten Woche nix von uns zu lesen bekommt... dafür gibts dann so schnell wie möglich einen Reisebericht.

Passt gut auf Euch auf
Stefan und Kathrin