Hallo liebe Leserschaft,
auch diese Woche sollt Ihr etwas über unser
Leben hier in Shanghai
erfahren.
Los gehts:
Am Montag hab ich mich
tatsächlich - trotz Regen - zum Sport aufraffen können.
Jaja... das hört
sich wieder nach Weichei an... aber bei einem Fussmarsch von 25min bis zum
Studio kann so ein Regenguss schon abschreckend genug sein.
Sogar die
Geräte hab ich wieder entdeckt, obwohl wir wohl nie richtig Freunde werden
dürften.
Am Dienstag sind Stefan und ich mit meinem Teamleiter und seiner
Freundin zum Japaner gegangen.
Dieses Restaurant kannte ich noch von
meiner ersten Dienstreise. Leider wurde der Innenhof, wo sie früher waren,
abgerissen.
Dafür haben sie jetzt direkt unter unserer Metrostation wieder
aufgemacht. Die Atmosphäre hat dadurch leider etwas gelitten, das Essen ist
allerdings immer noch vorzüglich.
Meine Herren, war ich satt! Lecker!
(Hinweis für die Maike: sollte es die noch bis zu Deinem Urlaub geben,
müssen wir da hin!)
Danach sind. wir noch zu Starbucks und haben einen Kaffee
genossen
Am Mittwoch ging es gleich wieder zum Sport. Dieses Mal war
Ausdauer angesagt.
Da ich knietechnisch noch immer etwas eingeschränkt
bin, konnte ich leider nur walken... dafür aber in meinem eBook lesen.
Immerhin. Das duschen, worauf ich mich nach dem Sport immer so freue, wurde
dieses Mal etwas getrübt. Statt dem üblichen Duschschauer kam nur ein
Rinnsal, so als ob man den Wasserhahn aufdreht. Egal, Hauptsache ohne
Zähneklappern abtrocknen können :)
Am Mittwoch hat dann Stefan endlich
mal wieder in unserem Schlafzimmer übernachtet! Erkältungsbedingt ist er
nämlich ins Gästezimmer ausgewandert :(
Leider hat er mich dann doch
wieder - trotz Ohrenstöpsel - die ganze Nacht wach gehalten.
Meine Herren,
war ich gerädert am nächsten Tag.
Und zwar so sehr, dass ich den chin. Kurs
canceln mußte. Ich hätte nicht wirklich etwas von dem Unterrichtsstoff
behalten können.
Also sind wir - in Begleitung von Irmi und Sadi - nochmal zu
dem Japaner und dann gings Marschm Mrsch ins Bett für mich.
Der nächste Tag
sollte nämlich anstregend werden.
Normalerweise starte ich meinen
Arbeitstag im EDAG Büro, um mich dort den Themen von FAW VW im Norden Chinas
(Changchun) zu widmen. Meine Mittagspause verbringe ich meistens noch bei
EDAG um dann zu SVW zu wechseln und dort vor Ort tätig zu sein. Abends
kann ich dann zwischen dem IAV Bus (der direkt vor SVW hält) oder dem EDAG
Bus wählen.
Diesen Freitag bin ich jedoch gleich morgens zu SVW, um
zumindest die eiligsten Themen zu klären um dann gegen 10h zu EDAG zu
wechseln. Auch hier hatte ich nur Zeit für das Wichtigste, da ich ab 12.30h
meinem Teamleiter in eine Schulung begleitet habe. Demnächst soll ich
nämlich die Ausbildung der neuen Kollegen übernehmen. Und so konnte ich mir
das ganze nochmal ein Ruhe von der "Schülerseite" ansehen.
Kaum war die
Schulung vorbei, gings auch schon weiter mit unserem "Staffmeeting" Hierfür
ging es rüber in unsere Kantine.
Das alleine ist schon "drollig", aber um es
auf die Spitze zu treiben: Auf den Tischen liegen eine Vielzahl
unterschiedlichster Süßigkeiten, nicht nur Bonbons sondern auch Schokolade,
Nüsse und sogar Chips. Dazu Cola und Saft und schon kann los gehen. :)
1h
später gings dann auch pünktlich in unseren Shuttlebussen weiter
zur Neujahrsfeier.
Dazu wurde in einem Hotel in Anting ein riesen Saal
gebucht, da wir zusammen mit FFT gefeiert haben.
Vor dem Saaleingang
erwarteten uns lebensgroße Pappaufsteller von unseren Chefs (Peter für EDAG
und Tristan für FFT) in Kongfu Outfits. Dazu wurde der Eingang als alter
Palasteingang dargestellt.
Drinnen gabs dann eine Bühne mit Leinwänden links
und rechts daneben. Die Tische wurden nach Teams aufgeteilt.. wobei meins
allen erntes vergessen wurde. Gemeinheit.
Am Anfang sind zu Trommelschlägen
Fahnenträger mit EDAG und FFT Drucken über die Bühne gerannt. Dann wurde ein
chin. Film gezeigt (leider auch auf chinesisch, ohne Untertitel). Aufgrund
der Reaktionen der Kollegen scheint es aber lustig gewesen zu sein. Dann
haben viele Kollegen noch etliches in ihrer Freizeit einstudiert:
Tango,
Choreos zu Charthits, Zaubershow, Comedyshow (auf chin.) und eine interne
Band gaben ihr Bestes uns zu unterhalten.
Dann wurden noch iPhones und iPad
minis verlost und natürlich durften die Awards für beste Mitarbeiter und
Teams nicht fehlen.
Zwischendurch wurde viel gegessen (sogar ein Kürbis der
allen Ernstes nach FANTA geschmeckt hat, war dabei) und noch viel wichtiger
bei einem chin. Neujahrsessen: es wurde viel, viel, vieeeeeeeel
getrunken!
Aufgrund einer Gen-Krankheit können die meisten Chinesen jedoch den
Alkohol nicht so abbauen, wie unsereins und werden entsprechend schnell
betrunken.
Desweiteren kommt dazu, dass sie - sollten sie solche Exesse
öfters
betreiben - ernsthafte Leberschäden davon tragen. Genützt hat alles
nix, sobald "Ganbei" (auf deutsch: bis auf den Grund) gerufen wurde, wurden
die Gläser geleert. Respekt.
Um 22h gings dann mit Shuttlebus nach
Hause.
Auch in Stefans Firma stand eine Neujahrsfeier an.
Alledings
wurden sie allesamt nach Shanghai (statt Anting) geshuttelt und sind in einem
von drei Paulaner Brauhäusern eingekehrt.
Da dieses Lokal ingesamt drei Etagen
hat, wurde die oberste Etage für die Feier gesperrt und man konnte nur mit
VIP Bändchen rein.
Dort gab es dann ein "deutsches" Buffet mit riesen
Dessertauswahl.
Nebenbei lief noch eine Jägermeister Promotion, und aufgrund
des hohen "Umsatzes" hatte am Ende jeder Kollege (der ein iPhone 4 hat)
ein Jägermeister Cover erhalten.
Obwohl Stefan schon in Shanghai war, war
ich vor ihm zu Hause :)
Am Samstag stand dann erstmal ausschlafen auf dem
Zettel und der
Wocheneinkauf. Nun haben wir auch endlich etwas "hübsches" für
"chinese new year" für unsere Tür gefunden :)
Danach konnte ich mich nochmal
kurz hinlegen, so dass ich ausgeruht parat stand für ein Essen mit Stefans
Kollegen.
Insgesamt waren es vier IAVler, einer mit einer Shanghainesin
verheiratet, ein anderer mit einer Phillipinin und ein frisches Pärchen, wo
sie aus Vietnam kommt.
Nur Stefan konnte "nur" mit einer deutschen Frau
aufwarten :)
Sehr multikulti also.
Das Essen war - Stefans Berichten
zufolge - sehr lecker. Für mich war leider kaum etwas dabei, da alles gut
gewürzt (also für mich tödlich) war. Danach sind wir kurz heim, frisch machen
und haben uns dann auch schon mit Irmi und Sadi getroffen. Weiter in die
Xintiandi, kurzer Zwischenstopp im Brown Sugar. Natürlich sind wir wieder in
unserer Lieblingsbar mit Liveband geraten.
Ob es wirklich daran lag, dass
ich so wenig gegessen habe, sei dahin gestellt.... aber nach 4 (oder waren es
doch 5) Cocktails war ich gut angetrunken und bin vollkommen erledigt zu
Hause eingeschlafen.
Um am nächsten Morgen mit einer bösen Mietzekatze
aufzuwachen. Mein Plan zum Training zu gehen hatte sich somit erledigt... ich
wollte wirklich, ehrlich!
Also haben wir es - nach einigen Anläufen -
nachmittags zum Pearlmarkt geschafft. Stefan hat seine Hemden bekommen, meine
waren noch nicht fertig. Frechheit! Dafür hab ich nen Blazer bestellt (leider
ist der dann erst nach chin. new year fertig. Schade.)
Dann noch in die
LaoweiJie (Ausländergasse) und in Papas Bierstube eingekehrt.
Nach einem
leckeren Abendbrot ging es dann heim. Wochenende
vorbei...
schade...
Diese Woche sieht der Plan derzeit wie folgt
aus:
Montag: endlich Unterricht
Dienstag: Geburtstagsskypen mit meinem
Schwesterherz :)
Mittwoch: Lecker Essen im türkischen Restaurant mit
Freunden
Donnerstag: Sport!
Freitag: Wocheneinkauf
Samstag: Sport und
Pearlmarkt (Blusen einsammeln)
Sonntag: Brunch
Ihr Lieben, ich wünsche
Euch freie Straßen (ohne Eisregen oder dergleichen). Passt gut auf Euch
auf.
LinLin
Montag, 28. Januar 2013
Montag, 21. Januar 2013
SMOG - Entwarnung
Hallo Ihr Lieben,
zur erst möchten wir Euch beruhigen.
Wir haben vermehrt gehört, dass Schreckensmeldungen - berechtigterweise -
auch im deutschen TV über die schlechte Luft in China gezeigt werden.
Ich möchte an dieser Stelle nichts verharmlosen! Aber zum Glück ist es in
Shanghai nicht ganz so schlimm wie in Peking.
Allerdings haben auch wir hier anfang der letzten Woche die Smog-Ausläufer zu spüren
bekommen.
Es wurde mit einem Mal so neblig ausserhalb Shanghais, dass unsere beiden Shuttle-Busfahrer wirklich zu
kämpfen hatten, uns heile zur Arbeit zu bringen. Das war wirklich
unheimlich, zumal es gestunken hat... widerlich.
Bis Mittwoch wurde es zwar täglich besser, aber schön wars nicht.
Deswegen habe ich mir erlaubt, am Montag nicht zum Sport zu gehen, um mich
nicht länger als nötig draußen aufzuhalten.
Und so sind wir - Stefan und ich - auf dem Heimweg in "unsere" Mall und
haben es uns beim Neolithic Grill gemütlich gemacht.
Dort gibt es vierer Tische mit je einem integrierten Halogengrill samt
Dunstabzugshahn. Einmal quer durch die Karte bestellt... und los gehts:
Fleisch in allen Variationen, Pilze, Mais und Kürbis.. rauf auf den Grill
und alles leer gefuttert. Lecker.
Und das praktischste: man braucht den Grill nicht selber sauber machen :)
Am Dienstag ist mein Skypetermin leider ausgefallen, da die Rechner meiner
Eltern streiken.
Also bin ich kurz durch C&A und H&M geschlendert, auf der Suche nach einem
Pulli. Dumm gelaufen und welcome in China! Merkwürdige Farben und
BAUCHFREIE Pullis?
Ähm, nein Danke... Also ohne Beute nach Hause. Dann halt nicht.
Währenddessen musste Stefan vor dem Laden warten. Sein Rucksack hat noch den Diebstahlschutz-Chip und dieser schlug gleich bei H&M aus... :-)
Am Mittwoch bin ich dann aber wirklich zum Sport. 1h Ausdauer.
Laaaaaaaangweilig. Aber aufs Duschen hinterher freu ich mich mittlerweile
immer.
Die Mädels verwandeln nämlich die Umkleide in eine Dampfsauna. So dass man
in Ruhe duschen kann und sich - ohne das die Zähne vor zittern
aufeinander schlagen - anziehen kann. Herrlich!
Am Donnerstag hatte ich dann das erste Mal in diesem Jahr Chinesisch-Unterricht.
Wieder in einem Café und wieder wurden wir mit der Aussprache gequält. Wie
gemein.
Doof, dass ich donnerstags auch immer meine Telefonkonferenzen habe... erst
mit meinen Kunden in Deutschland und dann mit meinen Kollegen aus
Wolfsburg. Dann noch 2h chinesisch.. ihr könnt Euch ungefähr vorstellen,
wie ich mich danach angehört hab :)
Am Freitag bin ich heim, und siehe da.. mein Männe war schon im Land der
Träume. Also heimlich die Sporttasche gepackt (danke an Maike, Du bist ein
1a Motivator!) und ab zum Sport.
Ich hab mir ja fest vorgenommen, auch wieder an die Geräte zu gehen.. Wie
ich das liebe (Achtung, Sarkasmus) Irgendwie hab ich es aber doch
geschafft.. flux Heim.. und Stefan vom Sofa ins Bett bugsiert.
Samstag sind wir erst zum Friseur. Leider haben die mal wieder die Massage
vergessen. Frechheit. Irgendwann komm ich dahinter, wie das funktioniert.
Stefan war jedenfalls schneller vom Haare waschen wieder unten als ich und
somit auch schneller fertig. Irmi gesellte sich dann auch zu uns.
Gemeinsam sind wir dann erstmal zu Starbucks getappert (hab ich es schon
erwähnt? Eine Starbucks Dichte haben die hier.. man-o-man) dann weiter zu
einem anderen Bäcker. Wow, war das da voll. Schnell für ein Brot
entschieden, ich hab mir noch einen Lachsbagel gegönnt (ich konnte nicht
widerstehen) und schon saßen wir wieder im Taxi.
Auf unserer Shanghai App hab ich eine Creperia entdeckt. Eine
Wahnsinnskarte haben die dort, super freundliches Personal und die Location
war auch recht heimelig.
Stefan und Irmi haben sich für die deftigeren Varianten entschieden, ich
hab mir ein Nutella Crepe gegönnt. Yammi, war das gut!
Dann noch kurz in den Cityshop (Ausländerware) vor Ort eingefallen und dann
bei - Achtung - 16° und strahlend blauem (!) Himmel durch die Gegend
geschlendert... kurz noch ne Maniküre abgestaubt. Und schon gings Heim.
Am Sonntag haben wir uns um 10h mit Sadi und Irmi getroffen und in der
Metro noch die Doreen eingesammelt. Weiter Richtung Pudong und nach einem
kleinen Fußmarsch sind wir endlich bei "Feinkost Käfer" direkt am Hafen
angekommen.
Durch unsere rechtzeitige Reservierung haben wir einen Tisch mit Fluss- und
Bundview ergattert. Allein das war schon herrlich.
Auf zum Buffet, dass uns allen die Sprache verschlagen hat. Salat zum
selber zusammenstellen, Brot und Aufstrichauswahl und etliche weitere
Kreationen warteten auf uns. Das Dessert Angebot war ebenfalls riesig!
Dazu waren alle Getränke im Preis mit inbegriffen (Softgetränke, aber auch
Kaffee sowie Prosecco *jammi* und Rot/Weißwein) Aber nein, noch immer nicht
genug. Es gab noch eine Brunchkarte mit einer weiteren Auswahl an Speisen,
wie Strammer Max, Eier Benedict, Wiener Schnitzel und so weiter.
Einige Mitarbeiter kamen sogar aus Deutschland, was ich als sehr angenehm
empfand.
Der Service war 1a, kaum hatte man ausgetrunken, wurde nachgeschenkt. Leere
Teller sofort abgeräumt. Perfekt.
Ebenfalls im Preis inbegriffen war ein Vodka Shot in der Snowbar.
Eigentlich eine Kühlkammer, die umfunktioniert wurde. So kann man dort
jetzt zwischen einer der 150 Vodkasorten wählen. Wußte gar nicht, dass es
davon so viele gibt.. wieder was gelernt.
Irmi und Sadi sind mit der Metro heim, Stefan, Doreen und ich sind mit der
Fähre auf die Shanghai Seite und von da aus mit dem Taxi heim. Eine
Metrofahrt hätte ich so vollgefuttert wahrscheinlich nicht überstanden.
Kaum waren wir zu Hause, sind wir auch tot ins Bett gefallen. Aber so schön
es da auch war, wir mußten nochmal los. Baby gucken :)
Das Pärchen, auf dessen Hochzeit wir waren, sind im Dezember - kaum das wir
in Deutschland waren - Eltern geworden. Das mußte bestaunt werden. Und so
sind wir (Irmi, Stefan und ich) nochmal los.
Mei, was für eine süße Prinzessin. Interessant ist hier, dass die Eltern
der Mutter bei einem einziehen, sobald der sich der Nachwuchs ankündigt.
Entsprechend voll war es bei Swen und Maggy, weil auch die 95jährige Oma
(!) mit eingezogen ist. Für die neue Mama ist das bestimmt eine
Erleichterung, wenn man nicht allein vor so einer Verantwortung steht.
Netterweise sollten wir beim Abendessen mit bedacht werden, aber allein bei
dem Gedanken an Essen hat mein Magen protestiert. Also höflich entschuldigt
und ab heim.
Noch a bisserl ferngesehen und gelesen und schon war auch das WE wieder um.
Gemeinheit.
Hier noch ein Wochenausblick:
Montag: Sport
Dienstag: Essen mit meinem Teamleiter und Freundin
Mittwoch: Sport
Donnerstag: Unterricht
Freitag: haben wir jeweils unser Neujahrsdinner von unseren Firmen aus
fürs WE haben wir noch keine weiteren Pläne
Ihr Lieben, genießt die frische Luft für uns.
Take care
LinLin
zur erst möchten wir Euch beruhigen.
Wir haben vermehrt gehört, dass Schreckensmeldungen - berechtigterweise -
auch im deutschen TV über die schlechte Luft in China gezeigt werden.
Ich möchte an dieser Stelle nichts verharmlosen! Aber zum Glück ist es in
Shanghai nicht ganz so schlimm wie in Peking.
Allerdings haben auch wir hier anfang der letzten Woche die Smog-Ausläufer zu spüren
bekommen.
Es wurde mit einem Mal so neblig ausserhalb Shanghais, dass unsere beiden Shuttle-Busfahrer wirklich zu
kämpfen hatten, uns heile zur Arbeit zu bringen. Das war wirklich
unheimlich, zumal es gestunken hat... widerlich.
Bis Mittwoch wurde es zwar täglich besser, aber schön wars nicht.
Deswegen habe ich mir erlaubt, am Montag nicht zum Sport zu gehen, um mich
nicht länger als nötig draußen aufzuhalten.
Und so sind wir - Stefan und ich - auf dem Heimweg in "unsere" Mall und
haben es uns beim Neolithic Grill gemütlich gemacht.
Dort gibt es vierer Tische mit je einem integrierten Halogengrill samt
Dunstabzugshahn. Einmal quer durch die Karte bestellt... und los gehts:
Fleisch in allen Variationen, Pilze, Mais und Kürbis.. rauf auf den Grill
und alles leer gefuttert. Lecker.
Und das praktischste: man braucht den Grill nicht selber sauber machen :)
Am Dienstag ist mein Skypetermin leider ausgefallen, da die Rechner meiner
Eltern streiken.
Also bin ich kurz durch C&A und H&M geschlendert, auf der Suche nach einem
Pulli. Dumm gelaufen und welcome in China! Merkwürdige Farben und
BAUCHFREIE Pullis?
Ähm, nein Danke... Also ohne Beute nach Hause. Dann halt nicht.
Währenddessen musste Stefan vor dem Laden warten. Sein Rucksack hat noch den Diebstahlschutz-Chip und dieser schlug gleich bei H&M aus... :-)
Am Mittwoch bin ich dann aber wirklich zum Sport. 1h Ausdauer.
Laaaaaaaangweilig. Aber aufs Duschen hinterher freu ich mich mittlerweile
immer.
Die Mädels verwandeln nämlich die Umkleide in eine Dampfsauna. So dass man
in Ruhe duschen kann und sich - ohne das die Zähne vor zittern
aufeinander schlagen - anziehen kann. Herrlich!
Am Donnerstag hatte ich dann das erste Mal in diesem Jahr Chinesisch-Unterricht.
Wieder in einem Café und wieder wurden wir mit der Aussprache gequält. Wie
gemein.
Doof, dass ich donnerstags auch immer meine Telefonkonferenzen habe... erst
mit meinen Kunden in Deutschland und dann mit meinen Kollegen aus
Wolfsburg. Dann noch 2h chinesisch.. ihr könnt Euch ungefähr vorstellen,
wie ich mich danach angehört hab :)
Am Freitag bin ich heim, und siehe da.. mein Männe war schon im Land der
Träume. Also heimlich die Sporttasche gepackt (danke an Maike, Du bist ein
1a Motivator!) und ab zum Sport.
Ich hab mir ja fest vorgenommen, auch wieder an die Geräte zu gehen.. Wie
ich das liebe (Achtung, Sarkasmus) Irgendwie hab ich es aber doch
geschafft.. flux Heim.. und Stefan vom Sofa ins Bett bugsiert.
Samstag sind wir erst zum Friseur. Leider haben die mal wieder die Massage
vergessen. Frechheit. Irgendwann komm ich dahinter, wie das funktioniert.
Stefan war jedenfalls schneller vom Haare waschen wieder unten als ich und
somit auch schneller fertig. Irmi gesellte sich dann auch zu uns.
Gemeinsam sind wir dann erstmal zu Starbucks getappert (hab ich es schon
erwähnt? Eine Starbucks Dichte haben die hier.. man-o-man) dann weiter zu
einem anderen Bäcker. Wow, war das da voll. Schnell für ein Brot
entschieden, ich hab mir noch einen Lachsbagel gegönnt (ich konnte nicht
widerstehen) und schon saßen wir wieder im Taxi.
Auf unserer Shanghai App hab ich eine Creperia entdeckt. Eine
Wahnsinnskarte haben die dort, super freundliches Personal und die Location
war auch recht heimelig.
Stefan und Irmi haben sich für die deftigeren Varianten entschieden, ich
hab mir ein Nutella Crepe gegönnt. Yammi, war das gut!
Dann noch kurz in den Cityshop (Ausländerware) vor Ort eingefallen und dann
bei - Achtung - 16° und strahlend blauem (!) Himmel durch die Gegend
geschlendert... kurz noch ne Maniküre abgestaubt. Und schon gings Heim.
Am Sonntag haben wir uns um 10h mit Sadi und Irmi getroffen und in der
Metro noch die Doreen eingesammelt. Weiter Richtung Pudong und nach einem
kleinen Fußmarsch sind wir endlich bei "Feinkost Käfer" direkt am Hafen
angekommen.
Durch unsere rechtzeitige Reservierung haben wir einen Tisch mit Fluss- und
Bundview ergattert. Allein das war schon herrlich.
Auf zum Buffet, dass uns allen die Sprache verschlagen hat. Salat zum
selber zusammenstellen, Brot und Aufstrichauswahl und etliche weitere
Kreationen warteten auf uns. Das Dessert Angebot war ebenfalls riesig!
Dazu waren alle Getränke im Preis mit inbegriffen (Softgetränke, aber auch
Kaffee sowie Prosecco *jammi* und Rot/Weißwein) Aber nein, noch immer nicht
genug. Es gab noch eine Brunchkarte mit einer weiteren Auswahl an Speisen,
wie Strammer Max, Eier Benedict, Wiener Schnitzel und so weiter.
Einige Mitarbeiter kamen sogar aus Deutschland, was ich als sehr angenehm
empfand.
Der Service war 1a, kaum hatte man ausgetrunken, wurde nachgeschenkt. Leere
Teller sofort abgeräumt. Perfekt.
Ebenfalls im Preis inbegriffen war ein Vodka Shot in der Snowbar.
Eigentlich eine Kühlkammer, die umfunktioniert wurde. So kann man dort
jetzt zwischen einer der 150 Vodkasorten wählen. Wußte gar nicht, dass es
davon so viele gibt.. wieder was gelernt.
Irmi und Sadi sind mit der Metro heim, Stefan, Doreen und ich sind mit der
Fähre auf die Shanghai Seite und von da aus mit dem Taxi heim. Eine
Metrofahrt hätte ich so vollgefuttert wahrscheinlich nicht überstanden.
Kaum waren wir zu Hause, sind wir auch tot ins Bett gefallen. Aber so schön
es da auch war, wir mußten nochmal los. Baby gucken :)
Das Pärchen, auf dessen Hochzeit wir waren, sind im Dezember - kaum das wir
in Deutschland waren - Eltern geworden. Das mußte bestaunt werden. Und so
sind wir (Irmi, Stefan und ich) nochmal los.
Mei, was für eine süße Prinzessin. Interessant ist hier, dass die Eltern
der Mutter bei einem einziehen, sobald der sich der Nachwuchs ankündigt.
Entsprechend voll war es bei Swen und Maggy, weil auch die 95jährige Oma
(!) mit eingezogen ist. Für die neue Mama ist das bestimmt eine
Erleichterung, wenn man nicht allein vor so einer Verantwortung steht.
Netterweise sollten wir beim Abendessen mit bedacht werden, aber allein bei
dem Gedanken an Essen hat mein Magen protestiert. Also höflich entschuldigt
und ab heim.
Noch a bisserl ferngesehen und gelesen und schon war auch das WE wieder um.
Gemeinheit.
Hier noch ein Wochenausblick:
Montag: Sport
Dienstag: Essen mit meinem Teamleiter und Freundin
Mittwoch: Sport
Donnerstag: Unterricht
Freitag: haben wir jeweils unser Neujahrsdinner von unseren Firmen aus
fürs WE haben wir noch keine weiteren Pläne
Ihr Lieben, genießt die frische Luft für uns.
Take care
LinLin
Montag, 14. Januar 2013
gewußt wie....
Liebe Leser,
weiter geht es mit einem Rückblick unserer Erlebnisse.
Am Donnerstag habe ich mich mit der Irmi verabredet, um endlich eine
Heizung zu finden, die unsere Badezimmer etwas temparaturfreundlicher
gestaltet.
So der Plan.
Doof nur, dass wir eine gefühlte Ewigkeit vor der Vielzahl der Geräte
standen, ohne uns entscheiden zu können.
Denn, wir wissen a) nicht, was wirklich warm machen kann und b) wie diese
Dinger dann funktionieren.
Also... Kauf vertagt und weiter in die Tiefen unseres Carefours abgetaucht.
Das bald "chinese New Year" (Jahr der Schlange) ansteht, kann einem nicht
entgehen. Denn die Auswahl an merkwürdigen Dekosachen ist unüberseh- und
hörbar!
Die haben hier im Ernst eine Girlande, die nicht nur wie wild (natürlich in ROT) leuchtet, nein, das doofe Ding imitiert auch noch die Chinaböller!
Ja, reicht es denn nicht, wenn uns hier bald alles um die Ohren fliegt?
Müssen jetzt auch noch die Dekodinger dabei mitmachen? Oh man.. so langsam
bekomm ich wirklich Bedenken!
Doof nur, dass ich derzeit noch nicht mal stiften gehen könnte, da ich meinen Pass abgeben mußte, damit mein Visum verlängert werden kann.
Verflixxt.
Schnell weg von diesen Kabinet der Merkwürdigkeiten und prombt standen wir
vor einer Auswahl von... Klobrillenbezügen!
Was soll ich lange drum reden?! Schwupp die Wupp hatten wir je ein Klobrillen-bezug in der Hand, gut versteckt zwischen den restlichen Einkäufen, damit man uns damit ja nicht erwischen kann.
Und bevor Ihr Euch vor Lachen weghaut: Macht doch mal über Nacht die Fenster in Euren Badezimmern auf und die Heizung aus. Und geht dann aufs
Klo... dann reden wir nochmal :)
Auch wenn ich mich in Grund und Boden schäme, dass ich sowas nicht nur
gekauft habe, nein, sogar auf meine Klobrille gezogen habe, ich freu mich
insgeheim doch jeden Morgen, wenn mein Popöchen NICHT an der Klobrille
festfriert!
Am Freitag bin ich, nach etlichen Diskussionen mit meinem inneren
Schweinehund, doch zum Sport. Da ich noch immer mit meinem Knie zu kämpfen hab, war nur walken drin.
Der Vorteil: so kann ich nebenbei noch was für meine Bildung tun und in
meinem eBook lesen.
Am Samstag dann das Wochenhighlight: Irmi und mein "Ausflug" zur deutschen
Bäckerei Abendbrot (http://www.abendbrot.com.cn/home/index/change_lang:de).
Jaja, für Euch nicht weiter spannend. Ist doch der Gang zum Brot oder
Brötchen Kauf quasi nur im Vorbeiflug und verdient keine weitere Beachtung.
Für uns gestaltet sich jetzt, da unsere Lieblingskette QBake geschlossen
wurde, der Broterwerb zu einem Drama.
Also, ab ins Taxi und zu Abendbrot gefahren, der erste deutsche Bäker in
Shanghai. Lt. Routenplaner 30min mit dem Taxi. So der Plan.
Nach dem wir aber schön 1-2x im Kreis gefahren wurden, was wir dem
Taxifahrer auch lauthals mitteilten, kamen wir etwas (!) später als gedacht
an.
Der Laden war überraschend klein. Vlt. hätten wir doch die zweite Filiale
nehmen sollen? Egal. Irmi hat wie ne Große beim Brotkauf zugeschlagen, ich
hab mich an Brötchen und Minimandelhörnchen gehalten.
Überglücklich wieder ins Taxi, dieses Mal auf direktem Wege zurück. Siehe
da, geht doch schneller.
Flux nen Kaffee organisiert (ich liebe Shanghai... bei der Starbucksdichte!) und mit der Beute zur Maniküre.
Ehrlich mal, wenn mich bitte wer aufklären könnte? Während unseres drei wöchigen Deutschlandaufenthaltes hat sich meine Nagelhaut sowas von
anständig verhalten. Kaum bin ich wieder hier (ihr erinnert Euch: als Jetlag Theraphie bin ich gleich zur Maniküre gegangen...) scheint meine Nagelhaut zurück in alte Muster zu verfallen, nicht nur, dass es quasi wuchert, nein, mittlerweile reißt sie auch schmerzhaft ein. Merkwürdig..
Nun ja, es gibt ja Mittel und Wege das zu bekämpfen :)
Im Anschluss noch schnell auf dem Weg Küchlein gekauft (die bekommt man
hier in allen nur denkbaren Variationen an jeder Ecke) und los zu meinem
ersten Prozessmanagement Workshop.
(Deswegen auch die Minimandelhörnchen und Küchlein = Nervennahrung)
Nach einigen Diskussionen und Informationen waren wir doch - schneller als
erwartet - fertig. So konnten wir noch kurz heim, uns frisch machen.
Um 19h stand dann das dazu gehörige Teamdinner bei einer japanischen HotPot
Kette an. Sehr lecker und bei dem Wetter eine gute Idee...
Danach sind wir zu viert (Christoph mit Emilia sowie Stefan und ich) zu
Fuss zu ein paar Bars, die Christoph rausgesucht hatte. Die erste war auch
schnell erreicht, doch, wir durften nicht rein. "Nur für Japaner" lautete die klare Aussage. Dann halt nicht. Tz.
Weiter zur nächsten... Auch die zierte sich etwas, bzw. einfach nicht zu finden war. Und so sind wir halt zu einer anderen japanischen Cocktailbar.
Der Eingang war erst verwirrend. Sehr stylisch, aber auch sehr leer.
Aha, wir wurden persönlich eine Etage tiefer geführt, direkt an die Bar.
Das war auch perfekt, wie sich zeigen sollte. "Kurz" ein Blick in die japanisch/englische Karte... Und siehe da, der Bartender weiß, was er tut.
Diese Cocktailshow machte ihrem Namen alle Ehre... ich hab keine Ahnung,
wie er das gemacht hat, aber er hat den Shaker in einer Geschwindigkeit
geschüttelt, das mir der Mund offen stand. Außerdem haben sich - trotz des
Tempos - NUR die Unterarme bewegt. Der Rest des Körpers zeigte keine
Regung. Etliche Rituale später waren unsere Cocktails fertig und schmeckten
wunderbar!
Nach insgesamt 6 Cocktails (nein, nicht für mich...) die Rechnung. 70EURO!
Wow... Und des Rätzels Lösung warum die Cocktails so günstig waren, es
wurde pro Person ein Tischpreis fällig. Gut, wieder was gelernt.
Kaum waren wir draußen, haben wir auch die eigentliche Bar entdeckt.
Schade, geschlossen.
Was nu? Ab in eine Bierlounge. Für mich gabs erst ein Pfirischbier (sehr
lecker) dann ein Kirschbier (roch verdächtig nach Ahoi Brause und war
klebrig süß). Für Stefan gabs zu erst das Bier des Monats (irgendwas mit
Thymian) und noch irgendein Bierchen (fragt mich jetzt nicht, was das war... ich gebe zu, zu der späten Stunde leicht den Überblick verloren zu haben)
Dann gings aber ab mit dem Taxi nach Hause...
Am Sonntag waren wir mit Doreen - eine deutsche Freundin - verabredet. Wir
haben uns in der U-Bahn getroffen und sind gemeinsam auf die Pudong Seite.
Erstmal zum Apple Store (sehr beeindruckend!). Für mich gabs für meinen
iPod zwei neue Hüllen (eine für den Sport und eine zum Schutz) Doreen
wollte sich beraten lassen, was mit ihrem iPad los ist. Aber bei den
Reparaturkosten kommt ein neues Gerät fast günstiger! Also weiter, erstmal
was zum Mittagessen finden. Gelandet sind wir bei Brotzeit
(www.brotzeit.co) Die Karte hat sich gelesen, als ob wir in Deutschland wären.
Der Service war zwar sehr freundlich und hatte fast schon putzige Züge, war
aber eine glatte Katastrophe. Erst sollte es statt der bestellten Kürbissuppe für uns Gulaschsuppe geben (äh, nein danke) dann sollte ich meine Nachspeise vor der Suppe essen (ähm, auch nicht) dann gabs unsere richtige Suppe und gleich im Anschluss - so ohne Pause - den Nachtisch und Stefans Hauptgang (von dem sie aber die Knödel vergessen haben)
Naja, geschmeckt hats trotzdem.
Dann sind wir auf, zu unserem eigentlichen Ziel. Vor langer Zeit haben wir
nämlich versucht (Sadi, Irmi, Stefan und ich) im Jing Mao Tower das Atrium
zu bewundern. Das ist nämlich das höchste Atrium der Welt (http://de.wikipedia.org/wiki/Jin_Mao_Tower) Nur gefunden haben wir es
nicht.
Doreen hat sich bereit erklärt, als Touriführer herzuhalten und uns zu
zeigen, wie es geht... *tata* schon konnten wir von oben nach unten
gucken... und waren beeindruckt... Nur bei Stefan machte sich die Höhenangst mit einem Mal wieder bemerkbar. Also... schnell wieder runter um von unten nach oben zu gucken. Leider waren alle Plätze belegt, sonst hätten wir vor Ort noch eine Teepause gemacht.
So sind wir weiter und sind bei Feinkost Käfer vorbei... Nach kurzen Diskussionen haben wir die Situation genutzt, und gleich für den nächsten
Sonntag einen Brunch gebucht. Mit anschließendem Besuch in der Snowbar. Ich
bin gespannt.
Weiter gings Richtung Fähre, wo wir mit unserer Metrokarte das Ticket
zahlen konnten. Nun sind wir - Stefan und ich - das erste Mal über den
Fluss - statt mit der Metro durch den Tunnel - auf die andere Seite zurück
gekehrt.
Dort haben wir uns erstmal einen heißen Kakao gegönnt (ok, bei Doreen und mir gabs noch einen Schuss Baileys dazu)
Stefan hat sich von dort aus auf gen West Nanjing Road gemacht und wir
Mädels sind ab gen Fussmassage aufgebrochen. Herrrrrrrrrlich!
Tiefenentspannt hab ich mich mit Stefan in unserer ShoppingMall getroffen
und zum Abendessen gabs endlich mal wieder Sushi.
Dann ab nach Hause (auf dem Weg noch Obst gekauft und Rechnungen bezahlt).
Eigentlich wollten WIR noch DVD gucken... Stefan hat es auch geschafft.. nur ich irgendwie nicht :)
Zack, war unsere erste Woche in Shanghai auch schon wieder vorbei.
Die Woche wird wenig interessantes für Euch bieten:
Montag: Sport (endlich wieder im Warmen duschen) (Nachtrag am Dienstag Morgen: Sport ist ausgefallen, da ich bei dem SMOG lieber nicht einen Schritt mehr als nötig nach draußen setzen wollte)
Dienstag: skypen mit der Familie
Mittwoch: Sport
Donnerstag: Unterricht (wenn unsere Lehrerin wieder genesen ist)
Freitag: Sport
Samstag: noch keine weiteren Pläne
Sonntag: Käfer Brunch
Ihr Lieben, denkt beim nächsten Bäcker Besuch an uns
Take care
LinLin
weiter geht es mit einem Rückblick unserer Erlebnisse.
Am Donnerstag habe ich mich mit der Irmi verabredet, um endlich eine
Heizung zu finden, die unsere Badezimmer etwas temparaturfreundlicher
gestaltet.
So der Plan.
Doof nur, dass wir eine gefühlte Ewigkeit vor der Vielzahl der Geräte
standen, ohne uns entscheiden zu können.
Denn, wir wissen a) nicht, was wirklich warm machen kann und b) wie diese
Dinger dann funktionieren.
Also... Kauf vertagt und weiter in die Tiefen unseres Carefours abgetaucht.
Das bald "chinese New Year" (Jahr der Schlange) ansteht, kann einem nicht
entgehen. Denn die Auswahl an merkwürdigen Dekosachen ist unüberseh- und
hörbar!
Die haben hier im Ernst eine Girlande, die nicht nur wie wild (natürlich in ROT) leuchtet, nein, das doofe Ding imitiert auch noch die Chinaböller!
Ja, reicht es denn nicht, wenn uns hier bald alles um die Ohren fliegt?
Müssen jetzt auch noch die Dekodinger dabei mitmachen? Oh man.. so langsam
bekomm ich wirklich Bedenken!
Doof nur, dass ich derzeit noch nicht mal stiften gehen könnte, da ich meinen Pass abgeben mußte, damit mein Visum verlängert werden kann.
Verflixxt.
Schnell weg von diesen Kabinet der Merkwürdigkeiten und prombt standen wir
vor einer Auswahl von... Klobrillenbezügen!
Was soll ich lange drum reden?! Schwupp die Wupp hatten wir je ein Klobrillen-bezug in der Hand, gut versteckt zwischen den restlichen Einkäufen, damit man uns damit ja nicht erwischen kann.
Und bevor Ihr Euch vor Lachen weghaut: Macht doch mal über Nacht die Fenster in Euren Badezimmern auf und die Heizung aus. Und geht dann aufs
Klo... dann reden wir nochmal :)
Auch wenn ich mich in Grund und Boden schäme, dass ich sowas nicht nur
gekauft habe, nein, sogar auf meine Klobrille gezogen habe, ich freu mich
insgeheim doch jeden Morgen, wenn mein Popöchen NICHT an der Klobrille
festfriert!
Am Freitag bin ich, nach etlichen Diskussionen mit meinem inneren
Schweinehund, doch zum Sport. Da ich noch immer mit meinem Knie zu kämpfen hab, war nur walken drin.
Der Vorteil: so kann ich nebenbei noch was für meine Bildung tun und in
meinem eBook lesen.
Am Samstag dann das Wochenhighlight: Irmi und mein "Ausflug" zur deutschen
Bäckerei Abendbrot (http://www.abendbrot.com.cn/home/index/change_lang:de).
Jaja, für Euch nicht weiter spannend. Ist doch der Gang zum Brot oder
Brötchen Kauf quasi nur im Vorbeiflug und verdient keine weitere Beachtung.
Für uns gestaltet sich jetzt, da unsere Lieblingskette QBake geschlossen
wurde, der Broterwerb zu einem Drama.
Also, ab ins Taxi und zu Abendbrot gefahren, der erste deutsche Bäker in
Shanghai. Lt. Routenplaner 30min mit dem Taxi. So der Plan.
Nach dem wir aber schön 1-2x im Kreis gefahren wurden, was wir dem
Taxifahrer auch lauthals mitteilten, kamen wir etwas (!) später als gedacht
an.
Der Laden war überraschend klein. Vlt. hätten wir doch die zweite Filiale
nehmen sollen? Egal. Irmi hat wie ne Große beim Brotkauf zugeschlagen, ich
hab mich an Brötchen und Minimandelhörnchen gehalten.
Überglücklich wieder ins Taxi, dieses Mal auf direktem Wege zurück. Siehe
da, geht doch schneller.
Flux nen Kaffee organisiert (ich liebe Shanghai... bei der Starbucksdichte!) und mit der Beute zur Maniküre.
Ehrlich mal, wenn mich bitte wer aufklären könnte? Während unseres drei wöchigen Deutschlandaufenthaltes hat sich meine Nagelhaut sowas von
anständig verhalten. Kaum bin ich wieder hier (ihr erinnert Euch: als Jetlag Theraphie bin ich gleich zur Maniküre gegangen...) scheint meine Nagelhaut zurück in alte Muster zu verfallen, nicht nur, dass es quasi wuchert, nein, mittlerweile reißt sie auch schmerzhaft ein. Merkwürdig..
Nun ja, es gibt ja Mittel und Wege das zu bekämpfen :)
Im Anschluss noch schnell auf dem Weg Küchlein gekauft (die bekommt man
hier in allen nur denkbaren Variationen an jeder Ecke) und los zu meinem
ersten Prozessmanagement Workshop.
(Deswegen auch die Minimandelhörnchen und Küchlein = Nervennahrung)
Nach einigen Diskussionen und Informationen waren wir doch - schneller als
erwartet - fertig. So konnten wir noch kurz heim, uns frisch machen.
Um 19h stand dann das dazu gehörige Teamdinner bei einer japanischen HotPot
Kette an. Sehr lecker und bei dem Wetter eine gute Idee...
Danach sind wir zu viert (Christoph mit Emilia sowie Stefan und ich) zu
Fuss zu ein paar Bars, die Christoph rausgesucht hatte. Die erste war auch
schnell erreicht, doch, wir durften nicht rein. "Nur für Japaner" lautete die klare Aussage. Dann halt nicht. Tz.
Weiter zur nächsten... Auch die zierte sich etwas, bzw. einfach nicht zu finden war. Und so sind wir halt zu einer anderen japanischen Cocktailbar.
Der Eingang war erst verwirrend. Sehr stylisch, aber auch sehr leer.
Aha, wir wurden persönlich eine Etage tiefer geführt, direkt an die Bar.
Das war auch perfekt, wie sich zeigen sollte. "Kurz" ein Blick in die japanisch/englische Karte... Und siehe da, der Bartender weiß, was er tut.
Diese Cocktailshow machte ihrem Namen alle Ehre... ich hab keine Ahnung,
wie er das gemacht hat, aber er hat den Shaker in einer Geschwindigkeit
geschüttelt, das mir der Mund offen stand. Außerdem haben sich - trotz des
Tempos - NUR die Unterarme bewegt. Der Rest des Körpers zeigte keine
Regung. Etliche Rituale später waren unsere Cocktails fertig und schmeckten
wunderbar!
Nach insgesamt 6 Cocktails (nein, nicht für mich...) die Rechnung. 70EURO!
Wow... Und des Rätzels Lösung warum die Cocktails so günstig waren, es
wurde pro Person ein Tischpreis fällig. Gut, wieder was gelernt.
Kaum waren wir draußen, haben wir auch die eigentliche Bar entdeckt.
Schade, geschlossen.
Was nu? Ab in eine Bierlounge. Für mich gabs erst ein Pfirischbier (sehr
lecker) dann ein Kirschbier (roch verdächtig nach Ahoi Brause und war
klebrig süß). Für Stefan gabs zu erst das Bier des Monats (irgendwas mit
Thymian) und noch irgendein Bierchen (fragt mich jetzt nicht, was das war... ich gebe zu, zu der späten Stunde leicht den Überblick verloren zu haben)
Dann gings aber ab mit dem Taxi nach Hause...
Am Sonntag waren wir mit Doreen - eine deutsche Freundin - verabredet. Wir
haben uns in der U-Bahn getroffen und sind gemeinsam auf die Pudong Seite.
Erstmal zum Apple Store (sehr beeindruckend!). Für mich gabs für meinen
iPod zwei neue Hüllen (eine für den Sport und eine zum Schutz) Doreen
wollte sich beraten lassen, was mit ihrem iPad los ist. Aber bei den
Reparaturkosten kommt ein neues Gerät fast günstiger! Also weiter, erstmal
was zum Mittagessen finden. Gelandet sind wir bei Brotzeit
(www.brotzeit.co) Die Karte hat sich gelesen, als ob wir in Deutschland wären.
Der Service war zwar sehr freundlich und hatte fast schon putzige Züge, war
aber eine glatte Katastrophe. Erst sollte es statt der bestellten Kürbissuppe für uns Gulaschsuppe geben (äh, nein danke) dann sollte ich meine Nachspeise vor der Suppe essen (ähm, auch nicht) dann gabs unsere richtige Suppe und gleich im Anschluss - so ohne Pause - den Nachtisch und Stefans Hauptgang (von dem sie aber die Knödel vergessen haben)
Naja, geschmeckt hats trotzdem.
Dann sind wir auf, zu unserem eigentlichen Ziel. Vor langer Zeit haben wir
nämlich versucht (Sadi, Irmi, Stefan und ich) im Jing Mao Tower das Atrium
zu bewundern. Das ist nämlich das höchste Atrium der Welt (http://de.wikipedia.org/wiki/Jin_Mao_Tower) Nur gefunden haben wir es
nicht.
Doreen hat sich bereit erklärt, als Touriführer herzuhalten und uns zu
zeigen, wie es geht... *tata* schon konnten wir von oben nach unten
gucken... und waren beeindruckt... Nur bei Stefan machte sich die Höhenangst mit einem Mal wieder bemerkbar. Also... schnell wieder runter um von unten nach oben zu gucken. Leider waren alle Plätze belegt, sonst hätten wir vor Ort noch eine Teepause gemacht.
So sind wir weiter und sind bei Feinkost Käfer vorbei... Nach kurzen Diskussionen haben wir die Situation genutzt, und gleich für den nächsten
Sonntag einen Brunch gebucht. Mit anschließendem Besuch in der Snowbar. Ich
bin gespannt.
Weiter gings Richtung Fähre, wo wir mit unserer Metrokarte das Ticket
zahlen konnten. Nun sind wir - Stefan und ich - das erste Mal über den
Fluss - statt mit der Metro durch den Tunnel - auf die andere Seite zurück
gekehrt.
Dort haben wir uns erstmal einen heißen Kakao gegönnt (ok, bei Doreen und mir gabs noch einen Schuss Baileys dazu)
Stefan hat sich von dort aus auf gen West Nanjing Road gemacht und wir
Mädels sind ab gen Fussmassage aufgebrochen. Herrrrrrrrrlich!
Tiefenentspannt hab ich mich mit Stefan in unserer ShoppingMall getroffen
und zum Abendessen gabs endlich mal wieder Sushi.
Dann ab nach Hause (auf dem Weg noch Obst gekauft und Rechnungen bezahlt).
Eigentlich wollten WIR noch DVD gucken... Stefan hat es auch geschafft.. nur ich irgendwie nicht :)
Zack, war unsere erste Woche in Shanghai auch schon wieder vorbei.
Die Woche wird wenig interessantes für Euch bieten:
Montag: Sport (endlich wieder im Warmen duschen) (Nachtrag am Dienstag Morgen: Sport ist ausgefallen, da ich bei dem SMOG lieber nicht einen Schritt mehr als nötig nach draußen setzen wollte)
Dienstag: skypen mit der Familie
Mittwoch: Sport
Donnerstag: Unterricht (wenn unsere Lehrerin wieder genesen ist)
Freitag: Sport
Samstag: noch keine weiteren Pläne
Sonntag: Käfer Brunch
Ihr Lieben, denkt beim nächsten Bäcker Besuch an uns
Take care
LinLin
Donnerstag, 10. Januar 2013
Winter in Shanghai
Hallo liebe Leser,
wo ich grad so schön in Fahrt bin, geht es auch gleich weiter :)
Am Samstag sind wir erstmal in Ruhe und mit dem Taxi (bei den schweren
Koffern) nach Hause. Erstaunlich, was alles in so ein VW Santana Taxi paßt.
Zu Hause angekommen... der erste Schreck.
Hat der Vermieter etwa doch vergessen für uns die Fußbodenheizung
anzustellen? Nein, die ist an. Oh weia.
Also erstmal schnell alles ausgepackt. Der Plan war, auf den Beinen zu
bleiben, damit wir gleich wieder in unseren Rhythmus kommen.
Dann ab in die C9 und eines der zahlreichen Restaurants gewählt, um uns bei
einem kleinen Mittag zu stärken.
Danach wollte ich unbedingt zur Maniküre, dieses Mal aber in einen anderen
Laden, wo man unsprombt auf einem Massagesessel platzierte.
Zu viel für Stefan, keine 10min später war er auch schon eingeschlafen *g*
Also doch nach Hause, wo Stefan sich hingelegt hat. Ich hab die Chance
genutzt und bin zu meiner Lieblingstaschenhändlerin und hab meine Tasche
wieder ersetzt.
Meine "alte" Tasche hat bei der Maike nämlich ein neues zu Hause gefunden.
Bis ich dann wieder zu Hause war, war Stefan auch wieder wach und so sind
wir weiter zu unserem Lieblingsitaliener.
Wo man den Urlaub einläuten kann, kann man ihn doch auch beenden :)
Stefan bestellte sich dieses Mal eine eigene Kreation. Sehr zur
Verwunderung der restlichen Belegschaft (dabei sollten doch grade Chinesen
komische Kombinationen kennen *G*)
Geschmeckt hat es trotzdem wieder einmal ganz hervorragend :)
Dann durfte ich auch endlich ins Bett.
Am nächsten Tag haben wir uns mit einer dt. Freundin getroffen, die uns
erstmal mit ihrem Bali Urlaub (samt Surfschule) neidisch gemacht hat.
Sie ist dann weiter gezogen und wir hatte noch Rechnungen bezahlen und
Polizei auf dem Zettel.
Ab zum FamilyMarkt (Supermarktkette), wo man nicht nur alles mögliche
bekommt, sondern auch an einem Automaten sein Handyguthaben wieder aufladen kann. Sehr praktisch.
Rechnungen kann man hier ebenfalls im Supermarkt bezahlen (warum geht das
in Deutschland nicht auch so einfach?)
Doof nur, dass meine iPhone Rechnung mit 10RMB (also ca. 1,60Euro) am
31.12. abgelaufen ist. Gemeinheit! Als wir los sind gen Deutschland war die
Rechnung noch nicht da. Grmpf.
Was nun? Ab zu "unserem" Supermarkt der direkt an unserem Wohnblock
(Compound) ist, dort kennen sie uns.
Sie hat aber ebenfalls aufs Datum gezeigt. Also hab ich mein "bestes"
chinesich rausgekramt und folgenden Wortlaut zustande gebracht: Wir gehen zu
Familie in Deutschland. Flugzeug heute.
Super, oder?
Jedenfalls hat es gereicht, dass ausführlich diskutiert wurde... und siehe
da.. sie hatten bestimmt nur Mitleid, meine Rechnung wurde doch bezahlt.
Ich war stolz wie Oskar und habe mir in diesem Augenblick einmal mehr
geschworen, nie wieder über einen Ausländer in Deutschland zu schmunzeln.
Dermaßen befügelt weiter zur Polizeistation, von der wir hofften, auch bei
der für uns zuständigen gelandet zu sein.
Für mein neues Visum (gibts nur jahresweise) brauchte ich nämlich eine neue
Meldebescheinigung. Also gefühlte 100 Unterlagen (Pass, Arbeitserlaubnis,
Arbeitserlaubnisurkunde, Mietvertrag, Arbeitsvertrag, Passkopien und alte
Meldebescheinigung) mitgegeschleppt.
Gott sei Dank brauchte ich das alles nicht, da es dieses Mal "nur" eine
Erneuerung war. Und siehe da, wir waren sogar bei der richtigen
Polizeiwache und das nette Mädel hinter der Scheibe konnte sogar englisch.
Keine 5min später hatte ich das heißersehnte Stück Papier.
Dann sind wir auch schon heim, noch a bisserl rumgekramt, lecker heiße
Suppe bestellt und DVD geguckt.
Zack, Urlaub vorbei. Schaaaaaaaaaaaaade.
Am Montag dann der nächste Schreck: Stefan mußte zu Hause bleiben. Schöne
Willkommenserkältung.
Nach der Arbeit noch ein paar Einkäufe und mit schon hatte Stefan seinen
ersten Skypetermin mit Christa.
Am Dienstag ist er sicherhaltshalber auch noch zu Hause geblieben und ich
hatte dann abends meine Familie auf skype. Schon ist man wieder mitten in
der Routine :)
Heute steht dann für mich Sport auf dem Zettel. Das ganze - leckere - Essen
muss ja wieder runter... :) Obwohl hier a bisserl Winterspeck keine so
doofe Idee wäre... denn...
.... Obwohl wir zu den Glücklichen gehören, die außer mit der Klimaanlage
auch mit der Fußbodenheizung heizen können, viel nützen tut das nicht!
Denn von isolieren hält man hier nicht soooo viel. Besser gesagt gar nix.
Unser Küchenfenster ist zwar verriegelt, doof nur, dass man trotzdem nen
Finger durchstecken kann.
Die Türen und Fenster sind im Allgemeinen auch nicht "ganz dicht", womit
wir schon bei der nächsten Phrase wären: wir heizen quasi zum Fenster raus.
Und so müssen wir so auch durchgängig laufen lassen, da sich die Wärme
(wenn man denn von solcher sprechen möchte) nicht im Raum halten kann.
Nur zum Verständnis, es ist so schweine kalt IN unserer Wohnung, dass das
Nutella eingefroren ist (es steht in der Küche, wo es weder Klimaanlage
noch Fußbodenheizung gibt)
Und am ersten Abend daheim, als ich mir meine Nachtcreme gönnen wollte,
habe ich nicht schlecht gestaunt. Die gute Niveacreme ist dermaßen
schockgefrostet, dass ich sie mit dem Fingernagel aus der Dose kratzen
musste.
Es ist ein täglicher Kampf mit dem inneren Schweinehund sich überhaupt
unter die Dusche zu trauen. Denn leider ist der Bereich der Fußbodenheizung
nur bis zur Nasszelle. Selbige hat dann auch noch das Fenster, so dass auch
das Duschzeug verdammt dickflüssig geworden ist.
Geahnt hatten wir all das schon, aber wenn es dann wirklich so weit ist...
nun gut. Wir haben dem Sommer überlebt, da werden wir dem Winter auch
trotzen :)
Ihr Lieben, genießt Eure warmen Wohnungen, Büros und Toiletten :)
Take care
LinLin
wo ich grad so schön in Fahrt bin, geht es auch gleich weiter :)
Am Samstag sind wir erstmal in Ruhe und mit dem Taxi (bei den schweren
Koffern) nach Hause. Erstaunlich, was alles in so ein VW Santana Taxi paßt.
Zu Hause angekommen... der erste Schreck.
Hat der Vermieter etwa doch vergessen für uns die Fußbodenheizung
anzustellen? Nein, die ist an. Oh weia.
Also erstmal schnell alles ausgepackt. Der Plan war, auf den Beinen zu
bleiben, damit wir gleich wieder in unseren Rhythmus kommen.
Dann ab in die C9 und eines der zahlreichen Restaurants gewählt, um uns bei
einem kleinen Mittag zu stärken.
Danach wollte ich unbedingt zur Maniküre, dieses Mal aber in einen anderen
Laden, wo man unsprombt auf einem Massagesessel platzierte.
Zu viel für Stefan, keine 10min später war er auch schon eingeschlafen *g*
Also doch nach Hause, wo Stefan sich hingelegt hat. Ich hab die Chance
genutzt und bin zu meiner Lieblingstaschenhändlerin und hab meine Tasche
wieder ersetzt.
Meine "alte" Tasche hat bei der Maike nämlich ein neues zu Hause gefunden.
Bis ich dann wieder zu Hause war, war Stefan auch wieder wach und so sind
wir weiter zu unserem Lieblingsitaliener.
Wo man den Urlaub einläuten kann, kann man ihn doch auch beenden :)
Stefan bestellte sich dieses Mal eine eigene Kreation. Sehr zur
Verwunderung der restlichen Belegschaft (dabei sollten doch grade Chinesen
komische Kombinationen kennen *G*)
Geschmeckt hat es trotzdem wieder einmal ganz hervorragend :)
Dann durfte ich auch endlich ins Bett.
Am nächsten Tag haben wir uns mit einer dt. Freundin getroffen, die uns
erstmal mit ihrem Bali Urlaub (samt Surfschule) neidisch gemacht hat.
Sie ist dann weiter gezogen und wir hatte noch Rechnungen bezahlen und
Polizei auf dem Zettel.
Ab zum FamilyMarkt (Supermarktkette), wo man nicht nur alles mögliche
bekommt, sondern auch an einem Automaten sein Handyguthaben wieder aufladen kann. Sehr praktisch.
Rechnungen kann man hier ebenfalls im Supermarkt bezahlen (warum geht das
in Deutschland nicht auch so einfach?)
Doof nur, dass meine iPhone Rechnung mit 10RMB (also ca. 1,60Euro) am
31.12. abgelaufen ist. Gemeinheit! Als wir los sind gen Deutschland war die
Rechnung noch nicht da. Grmpf.
Was nun? Ab zu "unserem" Supermarkt der direkt an unserem Wohnblock
(Compound) ist, dort kennen sie uns.
Sie hat aber ebenfalls aufs Datum gezeigt. Also hab ich mein "bestes"
chinesich rausgekramt und folgenden Wortlaut zustande gebracht: Wir gehen zu
Familie in Deutschland. Flugzeug heute.
Super, oder?
Jedenfalls hat es gereicht, dass ausführlich diskutiert wurde... und siehe
da.. sie hatten bestimmt nur Mitleid, meine Rechnung wurde doch bezahlt.
Ich war stolz wie Oskar und habe mir in diesem Augenblick einmal mehr
geschworen, nie wieder über einen Ausländer in Deutschland zu schmunzeln.
Dermaßen befügelt weiter zur Polizeistation, von der wir hofften, auch bei
der für uns zuständigen gelandet zu sein.
Für mein neues Visum (gibts nur jahresweise) brauchte ich nämlich eine neue
Meldebescheinigung. Also gefühlte 100 Unterlagen (Pass, Arbeitserlaubnis,
Arbeitserlaubnisurkunde, Mietvertrag, Arbeitsvertrag, Passkopien und alte
Meldebescheinigung) mitgegeschleppt.
Gott sei Dank brauchte ich das alles nicht, da es dieses Mal "nur" eine
Erneuerung war. Und siehe da, wir waren sogar bei der richtigen
Polizeiwache und das nette Mädel hinter der Scheibe konnte sogar englisch.
Keine 5min später hatte ich das heißersehnte Stück Papier.
Dann sind wir auch schon heim, noch a bisserl rumgekramt, lecker heiße
Suppe bestellt und DVD geguckt.
Zack, Urlaub vorbei. Schaaaaaaaaaaaaade.
Am Montag dann der nächste Schreck: Stefan mußte zu Hause bleiben. Schöne
Willkommenserkältung.
Nach der Arbeit noch ein paar Einkäufe und mit schon hatte Stefan seinen
ersten Skypetermin mit Christa.
Am Dienstag ist er sicherhaltshalber auch noch zu Hause geblieben und ich
hatte dann abends meine Familie auf skype. Schon ist man wieder mitten in
der Routine :)
Heute steht dann für mich Sport auf dem Zettel. Das ganze - leckere - Essen
muss ja wieder runter... :) Obwohl hier a bisserl Winterspeck keine so
doofe Idee wäre... denn...
.... Obwohl wir zu den Glücklichen gehören, die außer mit der Klimaanlage
auch mit der Fußbodenheizung heizen können, viel nützen tut das nicht!
Denn von isolieren hält man hier nicht soooo viel. Besser gesagt gar nix.
Unser Küchenfenster ist zwar verriegelt, doof nur, dass man trotzdem nen
Finger durchstecken kann.
Die Türen und Fenster sind im Allgemeinen auch nicht "ganz dicht", womit
wir schon bei der nächsten Phrase wären: wir heizen quasi zum Fenster raus.
Und so müssen wir so auch durchgängig laufen lassen, da sich die Wärme
(wenn man denn von solcher sprechen möchte) nicht im Raum halten kann.
Nur zum Verständnis, es ist so schweine kalt IN unserer Wohnung, dass das
Nutella eingefroren ist (es steht in der Küche, wo es weder Klimaanlage
noch Fußbodenheizung gibt)
Und am ersten Abend daheim, als ich mir meine Nachtcreme gönnen wollte,
habe ich nicht schlecht gestaunt. Die gute Niveacreme ist dermaßen
schockgefrostet, dass ich sie mit dem Fingernagel aus der Dose kratzen
musste.
Es ist ein täglicher Kampf mit dem inneren Schweinehund sich überhaupt
unter die Dusche zu trauen. Denn leider ist der Bereich der Fußbodenheizung
nur bis zur Nasszelle. Selbige hat dann auch noch das Fenster, so dass auch
das Duschzeug verdammt dickflüssig geworden ist.
Geahnt hatten wir all das schon, aber wenn es dann wirklich so weit ist...
nun gut. Wir haben dem Sommer überlebt, da werden wir dem Winter auch
trotzen :)
Ihr Lieben, genießt Eure warmen Wohnungen, Büros und Toiletten :)
Take care
LinLin
Wenn man daheim zu Gast ist
Hallo Ihr Lieben,
lang laaaaaang ists her..
Doch zu erst:
Wünschen wir Euch ein frohes und vor allem gesundes neues Jahr!
Ganz besonders all den Familienmitgliedern, Freunden und Bekannten, die wir
leider nicht persönlich in der Heimat treffen konnten.
Und damit wären wir auch schon beim Thema.
Natürlich sollt ihr auch in diesem Jahr auf dem Laufenden bleiben
Los gehts:
Am Mittwoch (12.12.) haben wir uns als erste Urlaubshandlung zu unserem
Lieblingsitaliener begeben und haben uns im Anschluss ans Koffer packen
gemacht.
Viel für uns hatten wir eigentlich nicht dabei, die Koffer waren eher
gefüllt mit Mitbringseln jeglicher Art sowie Weihnachtsgeschenken.
Ich kann mit Fug und Recht behaupten, dass ich es das erste Mal seit
laaaaaaanger laaaaaaaanger Zeit geschafft habe, vor dem 24.12. alle
Geschenke beisammen zu haben. YEAH, ups... hohoho, meine ich natürlich.
Am Donnerstag um 7h chin. Zeit haben wir dann unsere Wohnung verlassen und sind mit der Metro gen Flughafen. Die Fahrt ansich ist sehr einfach (dauert
ca. 1h) leider gestaltet sich der Weg bis zur Metrostation mit den riesen
Koffern natürlich etwas holpriger. Das Thema Frühsport hatten wir damit
auch erledigt :)
Pünktlich eingecheckt und rein in den Flieger. Dieses Mal sollte es mit
FinnAir über Helsinki gehen.
Schade eigentlich, dass aus dem Plan sofort zu schlafen nicht viel geworden
ist, Brüllkind und ignorante Eltern sei Dank.
Kurzer Zwischenstopp in Helsinki, den ich erfolgreich für Lakritzeshoppen
genutzt habe (ja, ich hatte leichte Entzugserscheinungen). Auf dem Rollfeld
konnte ich sogar noch ein paar Schneeflocken genießen. Schon gings weiter
nach Frankfurt.
Auch das hat ohne weitere Probleme geklappt. Tja, bis die Deutsche Bahn ins
Spiel kam.
Geplant war, dass wir 2h Zeit hatten um den Zug gen Hannover zu erwischen
(Flugverspätungen einkalkuliert, sicher ist sicher). Hätten wir uns aber
schenken können, da die Bahn satte 120min Verspätung hatte.
Zum Glück hatten wir in weiser Voraussicht 1.Klasse gebucht. Somit
"durften" wir in die DB Lounge. Für 20min, denn um 22h macht selbige dicht.
SUPER.
Also wieder raus und hoffen, dass die Zeit schnell rum geht.
Endlich konnten wir in den Zug und haben krampfhaft versucht wach zu
bleiben (dieses Mal habe ich verloren)
In Hannover haben uns dann (trotz der späten Stunde) Gott sei Dank meine
Schwiegereltern eingesammelt und so ging es mit einem rappelvollen Skoda
gen Ölsburg. Gegen 2.30h (statt 23h) lagen wir dann endlich im Bett. PUH.
Am Freitag sind wir dann erstmal Stefans Oma besuchen gefahren. Die süße
Maus hat uns doch tatsächlich frische Waffeln mit heißen Kirschen
kredezent. Hmmmm, alsob sie meine Gedanken lesen könnte. War das lecker!
Den Rest des Tages haben wir mit auspacken und Plauscherei mit meinen
Schwiegereltern verbracht.
Am Samstag sind wir dann wieder zum Flughafen.. dieses Mal jedoch zum
Hannoverschen.
Ein befreundetes Pärchen (Miri und Hacky) hat den Florida Urlaub dafür
genutzt, an einem Strand den Bund der Ehe einzugehen.
Und wo wir schon mal da sind, haben wir die Chance genutzt, den zwei frisch
Vermählten einen würdigen Empfang (mit obligatorischen Bettlaken
zerschneiden) zu bereiten.
Danach sind wir natürlich gleich weiter in die City gezogen.
Ich muss sagen, dass Chinatraining trägt erste Früchte. Selten war ich an
einem vorweihnachtlichen (Samstag) Shoppingwahnsinn so tiefenentspannt in
der hektischen Menge unterwegs. Sehr schön :)
Am Sonntag haben wir uns dann mit meinem Cousin samt Family und meiner
Schwester getroffen und haben den Weihnachtsmarkt in Goslar unsicher
gemacht. Bei fast tropischen Temperaturen *g*
Danach mußten Stefan und ich uns auch schon trennen, denn ich bin dann in
Wob geblieben und Stefan zurück nach Ölsburg.
Am Mo/Mi und Donnerstag mußte ich dann doch nochmal arbeiten. Wenn man
schon in Deutschland ist, möchte ich mich zumindest persönlich bei meinen
Kunden und Kollegen zeigen. So viel Zeit muss dann doch sein.
Am Dienstag hatte meine Schwester den Tag fest im Griff:
8.30h Haare schön
12h kurzer Zwischenstopp beim Doc
14h SisterShooting (die Bilder könnt Ihr bei Facebook sehen)
Hat super Spaß gemacht und mit dem Ergebnis bin ich höchst zufrieden (wobei
ich mich nach wie vor lieber hinter der Kamera aufhalte)
Gleich im Anschluss sollten wir uns 5 Bilder (im Preis inbegriffen)
aussuchen (den vor meinem Rückflug sollte die Arbeit fertig sein) Gar nicht
so leicht, bei über 500 Fotos!
Und dann zwei Schwestern.. den Rest könnt Ihr Euch denken :P
Eigentlich war ich dann fix und fertig, aber nein, meine Schwester hat
gedrängelt, dass wir ja genau heute unbedingt noch in die Autostadt müssen.
Hmpf
Kaum zu Hause angekommen, steht mein Liebster vor mir. Eine schöne
Überraschung (nein, KEIN Sarkasmus). Schnurstranks in die Autostadt. Und
wer läuft mir da in die Arme? MAIKE.
Da hat ich glatt Pipi in die Augen.
Hinterher habe ich erfahren, dass Kiki und Maike das lange geplant hatten
und auch andere Freunde von mir einkalkuliert hatten.
DANKE Ihr Süßen!
Mittwoch war ich dann EDAG (zwischendurch wieder Arzttermine) und am
Donnerstag war ich dann bei meinen Kunden. Statt der von mir eingeplanten
Telco (7.45h dt. Zeit, wie gemein. Chinazeit gefällt mir da besser) gabs
aber eine kleine Weihnachtsfeier, mit Tannengrün, Weihnachtsgebäck und
-Musik. War das schön (auch wenn wir doch noch dienstlich geworden sind)
Ich hatte danach sogar noch Zeit den Abschiedsgottesdienst von meiner Mam
in der Kirche zu besuchen. Wenn 3 (oder waren es 4) Kindergartengruppen ein
- auf meine Mama - selbst gedichtetes Lied singen, kann man da schon mal
ein paar Tränchen in die Augen bekommen. Die Abschiedsreden der Kolleginnen
(die ich auch schon lange kenne) haben es da nicht besser gemacht :)
Danach war dann erstmal ausführliches Shoppen mit der Maike in BS angesagt.
Mit anschließendem Erholungsdinner bei ihrem Lieblingsitaliner. Ein rundum
schöner Tag.
Am Freitag hab ich dann Stefan wieder eingesammelt und wir sind zum
inoffiziellen Abschiedsbrunch für meine Ma im Kindergarten
aufgeschlagen.Lecker Essen, viel Sekt, ein paar weitere Tränchen und viel
Gelächter waren dabei (danke Silvi, für die goldene Klobürste).
Die Zeit bis Weihnachten verging dann wie im Flug.
Heiligabend verbrachten wir dann in Ölsburg zusammen mit meinen
Schwiegereltern sowie Ramona und Simone bei lecker Raclette und Fondue
(dieses Mal ohne Verletzte *g*)
Man, ging es mir schlecht nach so viel leckerem Essen :)
Am nächsten Morgen dann ratzfatz nach Vorsfelde gefahren zum
Weihnachtsbrunch mit meiner Family. Aber... komisch... das Restaurant hatte
zu. Im Hintereingang haben wir dann doch wen gefunden und wurden
informiert, dass man uns für den 26. eingeplant hatten. Soso.. dumm nur,
dass meine arme Schwester da schon arbeiten mußte.
Also schnell an der Tanke alle Bröchten einkassiert und zu Hause
gefrühstückt. Eh viel schöner. So.
Auch die folgenden Tage vergingen viel zu schnell.
Ein lecker Brunch mit Maike und Anna stand noch auf dem Zettel, die Zeit
verging wie im Flug!
Und sogar ein Treffen mit Berit und Irina hab ich noch unterbekommen.
Zu Silvester waren wir Wob und waren natürlich mit meiner Schwester bei
unserem Stammchinesen. Erst lecker essen, dann heim DVD geguckt und gezocktund schwupp war es schon 2013.
Happy new year
Ratzfatz war auch die restliche Zeit um und wir wieder gemeinsam in
Ölsburg, wo wir vor der Aufgabe standen alle Geschenke, Einkäufe und
*dummdidumm* Süßigkeiten sowie Drogerieartikel in unsere RIESEN Koffer zu
basteln. Doof nur, dass die Koffer dann doch nicht so RIESIG waren und die
32kg (pro Gepäckstück) viel zu schnell erreicht waren.
Wir sind dann einen Tag vor Abflug mit dem Zug gen Frankfurt
Christa hat uns zum Peiner Bahnhof gebracht, wo auch Stefans Oma auf uns
wartete (haben die beiden heimlich ausgeheckt... ) So viel uns der Abschied
noch viel schwerer
Wir sind dann in unser Hotel direkt am Flughafen. Erstmal einchecken, dann
die Gegend unsicher machen, lecker zu Abend essen und dann war sogar noch
Zeit für eine Badewannen Session drin (in unsere pass ich nämlich nicht,
ist für mich eher nen Sitzbad *schmoll*)
Am nächsten Morgen in aller Ruhe gefrühstückt, einen Kofferfund aus der
Ferne beobachtet und los gings.
Wieder mit FinnAir zurück über Helsinki (nochmal ausführlich Lakritze
shoppen). Hat alles super geklappt (außer 2h Verspätung aufgrund techn.
Probleme) und so waren wir um 10h Chinazeit wieder zu Hause.
Den Rest gibts dann im nächsten Eintrag, bevor ich hier noch alle Rekorde
breche und einen Roman verfasse.
Ihr Lieben,
abschließend möchte ich sagen, dass ich mich RIESIG gefreut habe, Euch
wiederzusehen!
Danke für Eure Zeit (und an unsere Mamas: das viele leckere Essen!)
An alle, die wir nicht mehr sehen konnten: fühlt Euch gedrückt! Vergessen
haben wir keinen, aber drei Wochen sind doch erstaunlich kurz.
Wir freuen uns natürlich über jeden Kontakt (Postkarten, eMail, Whats App,
Facebook, skype.. Gott sei Dank gibt es in unserem Zeitalter ja genügend
Möglichkeiten, dass man sich trotz der Entfernung nicht aus den Augen
verlieren wird.)
2013 sind wir - so die Planung derzeit - erst wieder zu Weihnachten im
Lande.
Aber seit versichert, die Zeit wird wie im Flug vergehen und bis dahin:
keep us posted!
Allerdings muss ich auch sagen, dass ich froh bin, wieder hier zu sein,
denn wenn man drei Wochen doch nur Gast daheim ist, freut man sich, wieder
zurück in sein zu Hause kommt.
Paßt auf Euch auf
Alles Liebe
LinLin
lang laaaaaang ists her..
Doch zu erst:
Wünschen wir Euch ein frohes und vor allem gesundes neues Jahr!
Ganz besonders all den Familienmitgliedern, Freunden und Bekannten, die wir
leider nicht persönlich in der Heimat treffen konnten.
Und damit wären wir auch schon beim Thema.
Natürlich sollt ihr auch in diesem Jahr auf dem Laufenden bleiben
Los gehts:
Am Mittwoch (12.12.) haben wir uns als erste Urlaubshandlung zu unserem
Lieblingsitaliener begeben und haben uns im Anschluss ans Koffer packen
gemacht.
Viel für uns hatten wir eigentlich nicht dabei, die Koffer waren eher
gefüllt mit Mitbringseln jeglicher Art sowie Weihnachtsgeschenken.
Ich kann mit Fug und Recht behaupten, dass ich es das erste Mal seit
laaaaaaanger laaaaaaaanger Zeit geschafft habe, vor dem 24.12. alle
Geschenke beisammen zu haben. YEAH, ups... hohoho, meine ich natürlich.
Am Donnerstag um 7h chin. Zeit haben wir dann unsere Wohnung verlassen und sind mit der Metro gen Flughafen. Die Fahrt ansich ist sehr einfach (dauert
ca. 1h) leider gestaltet sich der Weg bis zur Metrostation mit den riesen
Koffern natürlich etwas holpriger. Das Thema Frühsport hatten wir damit
auch erledigt :)
Pünktlich eingecheckt und rein in den Flieger. Dieses Mal sollte es mit
FinnAir über Helsinki gehen.
Schade eigentlich, dass aus dem Plan sofort zu schlafen nicht viel geworden
ist, Brüllkind und ignorante Eltern sei Dank.
Kurzer Zwischenstopp in Helsinki, den ich erfolgreich für Lakritzeshoppen
genutzt habe (ja, ich hatte leichte Entzugserscheinungen). Auf dem Rollfeld
konnte ich sogar noch ein paar Schneeflocken genießen. Schon gings weiter
nach Frankfurt.
Auch das hat ohne weitere Probleme geklappt. Tja, bis die Deutsche Bahn ins
Spiel kam.
Geplant war, dass wir 2h Zeit hatten um den Zug gen Hannover zu erwischen
(Flugverspätungen einkalkuliert, sicher ist sicher). Hätten wir uns aber
schenken können, da die Bahn satte 120min Verspätung hatte.
Zum Glück hatten wir in weiser Voraussicht 1.Klasse gebucht. Somit
"durften" wir in die DB Lounge. Für 20min, denn um 22h macht selbige dicht.
SUPER.
Also wieder raus und hoffen, dass die Zeit schnell rum geht.
Endlich konnten wir in den Zug und haben krampfhaft versucht wach zu
bleiben (dieses Mal habe ich verloren)
In Hannover haben uns dann (trotz der späten Stunde) Gott sei Dank meine
Schwiegereltern eingesammelt und so ging es mit einem rappelvollen Skoda
gen Ölsburg. Gegen 2.30h (statt 23h) lagen wir dann endlich im Bett. PUH.
Am Freitag sind wir dann erstmal Stefans Oma besuchen gefahren. Die süße
Maus hat uns doch tatsächlich frische Waffeln mit heißen Kirschen
kredezent. Hmmmm, alsob sie meine Gedanken lesen könnte. War das lecker!
Den Rest des Tages haben wir mit auspacken und Plauscherei mit meinen
Schwiegereltern verbracht.
Am Samstag sind wir dann wieder zum Flughafen.. dieses Mal jedoch zum
Hannoverschen.
Ein befreundetes Pärchen (Miri und Hacky) hat den Florida Urlaub dafür
genutzt, an einem Strand den Bund der Ehe einzugehen.
Und wo wir schon mal da sind, haben wir die Chance genutzt, den zwei frisch
Vermählten einen würdigen Empfang (mit obligatorischen Bettlaken
zerschneiden) zu bereiten.
Danach sind wir natürlich gleich weiter in die City gezogen.
Ich muss sagen, dass Chinatraining trägt erste Früchte. Selten war ich an
einem vorweihnachtlichen (Samstag) Shoppingwahnsinn so tiefenentspannt in
der hektischen Menge unterwegs. Sehr schön :)
Am Sonntag haben wir uns dann mit meinem Cousin samt Family und meiner
Schwester getroffen und haben den Weihnachtsmarkt in Goslar unsicher
gemacht. Bei fast tropischen Temperaturen *g*
Danach mußten Stefan und ich uns auch schon trennen, denn ich bin dann in
Wob geblieben und Stefan zurück nach Ölsburg.
Am Mo/Mi und Donnerstag mußte ich dann doch nochmal arbeiten. Wenn man
schon in Deutschland ist, möchte ich mich zumindest persönlich bei meinen
Kunden und Kollegen zeigen. So viel Zeit muss dann doch sein.
Am Dienstag hatte meine Schwester den Tag fest im Griff:
8.30h Haare schön
12h kurzer Zwischenstopp beim Doc
14h SisterShooting (die Bilder könnt Ihr bei Facebook sehen)
Hat super Spaß gemacht und mit dem Ergebnis bin ich höchst zufrieden (wobei
ich mich nach wie vor lieber hinter der Kamera aufhalte)
Gleich im Anschluss sollten wir uns 5 Bilder (im Preis inbegriffen)
aussuchen (den vor meinem Rückflug sollte die Arbeit fertig sein) Gar nicht
so leicht, bei über 500 Fotos!
Und dann zwei Schwestern.. den Rest könnt Ihr Euch denken :P
Eigentlich war ich dann fix und fertig, aber nein, meine Schwester hat
gedrängelt, dass wir ja genau heute unbedingt noch in die Autostadt müssen.
Hmpf
Kaum zu Hause angekommen, steht mein Liebster vor mir. Eine schöne
Überraschung (nein, KEIN Sarkasmus). Schnurstranks in die Autostadt. Und
wer läuft mir da in die Arme? MAIKE.
Da hat ich glatt Pipi in die Augen.
Hinterher habe ich erfahren, dass Kiki und Maike das lange geplant hatten
und auch andere Freunde von mir einkalkuliert hatten.
DANKE Ihr Süßen!
Mittwoch war ich dann EDAG (zwischendurch wieder Arzttermine) und am
Donnerstag war ich dann bei meinen Kunden. Statt der von mir eingeplanten
Telco (7.45h dt. Zeit, wie gemein. Chinazeit gefällt mir da besser) gabs
aber eine kleine Weihnachtsfeier, mit Tannengrün, Weihnachtsgebäck und
-Musik. War das schön (auch wenn wir doch noch dienstlich geworden sind)
Ich hatte danach sogar noch Zeit den Abschiedsgottesdienst von meiner Mam
in der Kirche zu besuchen. Wenn 3 (oder waren es 4) Kindergartengruppen ein
- auf meine Mama - selbst gedichtetes Lied singen, kann man da schon mal
ein paar Tränchen in die Augen bekommen. Die Abschiedsreden der Kolleginnen
(die ich auch schon lange kenne) haben es da nicht besser gemacht :)
Danach war dann erstmal ausführliches Shoppen mit der Maike in BS angesagt.
Mit anschließendem Erholungsdinner bei ihrem Lieblingsitaliner. Ein rundum
schöner Tag.
Am Freitag hab ich dann Stefan wieder eingesammelt und wir sind zum
inoffiziellen Abschiedsbrunch für meine Ma im Kindergarten
aufgeschlagen.Lecker Essen, viel Sekt, ein paar weitere Tränchen und viel
Gelächter waren dabei (danke Silvi, für die goldene Klobürste).
Die Zeit bis Weihnachten verging dann wie im Flug.
Heiligabend verbrachten wir dann in Ölsburg zusammen mit meinen
Schwiegereltern sowie Ramona und Simone bei lecker Raclette und Fondue
(dieses Mal ohne Verletzte *g*)
Man, ging es mir schlecht nach so viel leckerem Essen :)
Am nächsten Morgen dann ratzfatz nach Vorsfelde gefahren zum
Weihnachtsbrunch mit meiner Family. Aber... komisch... das Restaurant hatte
zu. Im Hintereingang haben wir dann doch wen gefunden und wurden
informiert, dass man uns für den 26. eingeplant hatten. Soso.. dumm nur,
dass meine arme Schwester da schon arbeiten mußte.
Also schnell an der Tanke alle Bröchten einkassiert und zu Hause
gefrühstückt. Eh viel schöner. So.
Auch die folgenden Tage vergingen viel zu schnell.
Ein lecker Brunch mit Maike und Anna stand noch auf dem Zettel, die Zeit
verging wie im Flug!
Und sogar ein Treffen mit Berit und Irina hab ich noch unterbekommen.
Zu Silvester waren wir Wob und waren natürlich mit meiner Schwester bei
unserem Stammchinesen. Erst lecker essen, dann heim DVD geguckt und gezocktund schwupp war es schon 2013.
Happy new year
Ratzfatz war auch die restliche Zeit um und wir wieder gemeinsam in
Ölsburg, wo wir vor der Aufgabe standen alle Geschenke, Einkäufe und
*dummdidumm* Süßigkeiten sowie Drogerieartikel in unsere RIESEN Koffer zu
basteln. Doof nur, dass die Koffer dann doch nicht so RIESIG waren und die
32kg (pro Gepäckstück) viel zu schnell erreicht waren.
Wir sind dann einen Tag vor Abflug mit dem Zug gen Frankfurt
Christa hat uns zum Peiner Bahnhof gebracht, wo auch Stefans Oma auf uns
wartete (haben die beiden heimlich ausgeheckt... ) So viel uns der Abschied
noch viel schwerer
Wir sind dann in unser Hotel direkt am Flughafen. Erstmal einchecken, dann
die Gegend unsicher machen, lecker zu Abend essen und dann war sogar noch
Zeit für eine Badewannen Session drin (in unsere pass ich nämlich nicht,
ist für mich eher nen Sitzbad *schmoll*)
Am nächsten Morgen in aller Ruhe gefrühstückt, einen Kofferfund aus der
Ferne beobachtet und los gings.
Wieder mit FinnAir zurück über Helsinki (nochmal ausführlich Lakritze
shoppen). Hat alles super geklappt (außer 2h Verspätung aufgrund techn.
Probleme) und so waren wir um 10h Chinazeit wieder zu Hause.
Den Rest gibts dann im nächsten Eintrag, bevor ich hier noch alle Rekorde
breche und einen Roman verfasse.
Ihr Lieben,
abschließend möchte ich sagen, dass ich mich RIESIG gefreut habe, Euch
wiederzusehen!
Danke für Eure Zeit (und an unsere Mamas: das viele leckere Essen!)
An alle, die wir nicht mehr sehen konnten: fühlt Euch gedrückt! Vergessen
haben wir keinen, aber drei Wochen sind doch erstaunlich kurz.
Wir freuen uns natürlich über jeden Kontakt (Postkarten, eMail, Whats App,
Facebook, skype.. Gott sei Dank gibt es in unserem Zeitalter ja genügend
Möglichkeiten, dass man sich trotz der Entfernung nicht aus den Augen
verlieren wird.)
2013 sind wir - so die Planung derzeit - erst wieder zu Weihnachten im
Lande.
Aber seit versichert, die Zeit wird wie im Flug vergehen und bis dahin:
keep us posted!
Allerdings muss ich auch sagen, dass ich froh bin, wieder hier zu sein,
denn wenn man drei Wochen doch nur Gast daheim ist, freut man sich, wieder
zurück in sein zu Hause kommt.
Paßt auf Euch auf
Alles Liebe
LinLin
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