Hallo liebe Leser,
es folgt eine Sondermeldung :)
Jedes Jahr gibt
es für die verschiedenen Abteilungen bei EDAG Shanghai ein
Budget von welchem
ein Teambuilding veranstaltet wird.
Eine andere Abteilung ist z.b. erst nach
Suzhou zum Paintball spielen
aufgebrochen und dann weiter nach
Hangzhou
Für uns ging es - nach gefühlten wochenlanger Planung unserer
Sekretärin
Tina - nach ChenZhen, einer kleinen Insel die noch zu Shanghai
gehört... im
weitläufigsten Sinne.
Schon seit Tagen machte sich Hektik
breit, Karton über Karton wurde zu Tina
ins Büro geschleppt. Der Inhalt:
Geschenke und Fressalien :)
Am Donnerstag wurden dann "Fresstüten" gepackt.
Denn....: Kein Chinese
fährt einfach irgendwohin ohne seine Verpflegung für
die Tour
sicherzustellen.
War schon ein lustiges Bild: Ein Tisch, 10
chinesische Kollegen und alles
voller Essen :)
Am Freitag ging es dann
gegen Mittag für mich schon los.. Tina hat mich
kurzerhand zwangsverpflichtet
mit einem der drei Reisebusse gen Shanghai
Volkswagen zu fahren um die
Kollegen die vor Ort eingesetzt werden
einzufangen und per Liste
abzuhaken.
Ich sollte für die ausländischen Kollegen zu ständig sein... dumm
nur, dass
Sadi, Irmi und ich eh schon vor Ort bei EDAG sitzen, Christoph
(mein
Teamleiter) hatte seine Teilnahme schon abgesagt, Kay hat
einen
kurzfristigen Termin vom Kunden reinbekommen.... Tja und Holger und
Dorian
saßen im Taxi gen EDAG.
Somit war ich... ähm... überflüssig
:)
Alle chin. Kollegen eingesammelt, zurück zu EDAG.
Ich hatte grad noch
Zeit meine 7 Sachen zu schnappen und schwupp saßen wir
auch schon - natürlich
mit Verpflegungstüte und einer Flasche Wasser
bewappnet - in einem der drei
Busse.
Nun mußten wir erstmal die Fahrt von Anting nach Pudong zum Hafen
hinter
uns bringen... Das hat dann schonmal 2,5h gedauert...
Dann ab zum
Hafen, Tickets an alle verteilt und um 14.30h gings dann mit
dem Schiff zur
Insel. Wobei das Wort "Schiff" die Übertreibung des Jahres
ist... Nussschale
trifft es da wesentlich besser :P
Von außen betrachtet hätte ich gewettet,
dass wir da gar nicht alle
reinpassen.... man gut, dass ich keinen
Wettpartner gefunden hab... 3-4-3
Reihe und das in drei Räumen... wißt Ihr
Bescheid.
Damit wir nicht seekrank werden konnten, wurden vorab kleine
runde
Heftpflasterchen an uns verteilt, die wir hinter die Ohren kleben
sollten.
Also gerochen hats definitiv wie Medizin. Aber ob das hilft? Egal.
Nen
Versuch ist es wert... Angeblich sollte der Wirkstoff 3 Tage halten...
das
Pflaster sah das aber anders und so purzelten schon am Hafen die
ersten
Pflaster vom Ohr.
Aber... was soll ich sagen... trotz beachtlichem
Wellengang hat es
zumindest bei Irmi und mir geholfen. Immerhin.
Raus aus
der Fähre, wieder rein in den Bus... ab zum Hotel.
Die ganze Empfangshalle
voll mit Kollegen.. ich hab mich schon auf
stundenlange Wartezeiten
eingestellt... erstaunlicherweise hatten alle
relativ schnell ihre
Zimmerschlüssel und so konnten Irmi und ich unsere
Bleibe begutachten.
Das
Zimmer ansich war ok von der Größe und für unsere Zwecke echt
ausreichend.
Was die Sauberkeit angeht... nun ja, denkt Euch einfach Euren
Teil...
Nur
soviel: wenn es jemand dreckig und hart mag, kann ich ihm da jetzt ein
super
Hotel nennen (kurzer Sarkusmusanfall *g*)
1h später standen wir auch schon
wieder versammelt in der Empfangshalle und
sind zu Fuss zu der
Restaurantmeile.
Dort gabs dann Seafood. Da uns das vorab "angedroht" wurde,
hab ich
vorgesorgt und tatsächlich deutsche Chips von Carrefour
tütenweise
mitgenommen *sicher ist sicher*
Uns wurde dann mitgeteilt, dass
wir leider schon am Samstag Mittag wieder
abreisen müßten, da es für die
Insel eine Taifun Warnung gibt ("nicht schon
wieder...")
Deswegen wurde
die Beachparty auf Freitag Abend vorverlegt. Zurück zum
Hotel, rein in den
Bus.. und... wieder raus.. der Strand wurde gesperrt.
Menno
Also sind wir
mit ein paar Kollegen zurück zum Restaurant (Kneipen haben
sie angeblich
keine...) und haben wenigstens den Abend mit ein paar
Bierchen ausklingen
lassen und waren erstaundlich früh (und damit mein ich
nicht morgens) zurück
am Hotel.
Am nächsten Morgen mußten wir dann um 7Uhr (AN EINEM SAMSTAG)
beim
Frühstück sein, 7.30h gings dann aber wirklich an den Strand - statt
der
geplanten Bergwanderung - und wir wurden in Gruppen eingeteilt.
Allein
das hat schon für ein herrliches Durcheinander gesorgt.
Dann mußten wir erst
einen Teamnamen finden (Sand und Meer - natürlich auf
chin. - war
unserer)
Dann mußte sich jedes Team ein Gruppenbild überlegen, welches dann
den
anderen Teams "vorgeführt" wurde und für einige Belustigungen gesorgt
hat.
Danach haben wir lustige Knotenspiele "praktiziert" aus denen mein
Team
wieder als Sieger hervor ging.
Weiter ging es mit dem letzten Spiel:
bildet die längste Kette... was
machen meine chin. Kollegen? 1-2-3 Oberkörper
frei... alles was Hemden,
Jacke, Schal, Gürtel, Schnürsenkel und Ladekabel
war wurde munter zusammen
geknotet... und unser Teamleader lag oben ohne im
Sand um die letzten
Zentimeter rauszuholen... Bilder, die ich nie wieder aus
meinem Kopf
bekommen werde!
Auch hier waren wir mit vorn dabei.
Nach
einem weiteren lustigen Knotenspiel gegen ein anderes Team standen wir
als -
verdiente - Sieger (wie ich finde) fest und wir haben unsere
Gutscheine für
chin. Tupperware erhalten.
Danach wurde noch bei bereits spürbaren Taifun
Ausläufern Volleyball am
Strand gespielt und dann ging es endlich in den
Bus.
Ab zum Mittag - Seafood! Welch Überraschung - und husch husch ab in den
Bus
zurück an den Hafen.
Auf den letzten Drücker haben wir die letzte
Fähre ergattert und so konnte
ich nach einer gefühlten Ewigkeit um 18h total
erledigt zu Hause
eintreffen...
Ich bin stolz wie Oskar, mein erstes
chin. Teambuilding ohne sichtbare
Narben oder anderweitige Schäden überlebt
zu haben :)
Da uns ja jetzt die Hälfte von unserem eigentlichen Budget
verbraucht
haben, wurde uns bereits eine weitere Teambuildungsmaßnahme
angekündigt.
Es bleibt spannend, Kinners :)
Also.. stay tuned and take
care
LinLin
Donnerstag, 20. September 2012
Samstag, 8. September 2012
ting bu dong (ich verstehe nicht)
Liebe Leserschaft,
schon wieder ist eine Woche vorbei und mir kommt es vor, als
hätte es schon wieder *puff* gemacht.
Los geht’s
Am Samstag bin ich nun endlich mal mit Doreen los gezogen
(sie ist von einer anderen Zuliefererfirma aus Deutschland bei SVW gelandet und
hat noch knapp 230 Tage vor sich) Zu erst bin ich auf gebrochen endlich mal
ihre Bleibe kennenzulernen… Sehr heimelig J
Erst a bisserl schnacken und Fotos gucken (typisch Mädchen) und dann haben wir
uns zu Fuss aufgemacht, damit ich ihre Gegend mal kennenlerne… Stöbern hier,
gucken da und natürlich shoppen (ich schwör, das war nicht geplant!) Aber wer
kann schon an einem 3-Rad voll mit Geschirr vorbeigehen? Erstanden hab ich zwei
Teller und eine Überraschung für mein Schwesterherz! Dann sind wir endlich zu
unserem eigentlich Ziel: Helen Nails. HUI… das war neu.. rein in die
gemütlichen Ledersessel und dann Maniküre / Pediküre gleichzeitig! WOW… das war
toll… das steht definitiv ganz weit oben auf meiner „will nochmal“ Liste J
Dann aber flux heim, fertig machen fürs Abendessen. Bei
Stefans Firma haben sich ein paar Kollegen zusammen getan und einen Tisch beim
Brasilianer gebucht. Mmmmmh… lecker. Salatbuffett mit ner guten Auswahl und
Fleisch vom Spieß oooooooooohne Ende. Sehr köstlich… nur auf das Hühnerherz
hätte ich dann doch gern verzichtet…
Im Anschluss sind Stefan und ich noch gen Xintiandi los
gezogen. Einer super herrlichen Straße mit einer Kneipe / Restaurant / Cafe
nach dem anderen…. Herrliches Flair…
Am Sonntag haben wir dann die Gegend erkundet wo wir am
Vorabend Essen waren…. Shoppingmall an Shoppingmall… unglaublich! Danach hat
sich Stefan dann ein zweites Mal zum Friseur getraut und wurde mit nem 1a
Haarschnitt belohnt (natürlich nicht vergleichbar mit Petras oder Carinas *g*) Abends sind wir dann noch um die Häuser
gezogen und zu guter letzt im „Bazinga“ gelandet… nettes kleines Restaurant mit
Wohnzimmerflair… und erstaunlich gutes Essen, wenn man mal von der „Größe“ der
Gerichte absieht J
Zack – Wochenende vorbei –
Am Montag haben wir
uns erst in der Cloud9 getroffen und sind dann gemeinsam Heim, so der Plan… Vor
der Tür zu unserem Buildung standen dann zwei Damen…. Die uns gleich abgefangen
haben und in chinesisch auf uns eingeredet haben… mein „ting bu dong“ (ich
verstehe nicht) brachte uns da nicht wirklich weiter… dann fuchtelten sie noch
mit Ausweisen vor unseren Gesichtern rum auf denen zwar auf chinesisch und englisch
stand, dass sie von der Polizei sind, aber das brachte uns ja so auch nicht
weiter. Also, Faxen dicke, meinen Ausländerbeauftragten angerufen. Telefon
weiter gereicht. Ahhhh. Ausweiskontrolle.. Herrschaftszeiten. Lt. Bill wäre
Stefan nämlich nicht bei der Polizei gemeldet gewesen. Von wegen. Brav alle
Papiere vorgelegt (wohl gemerkt, wir standen noch immer vor der Tür! Auch auf
mein 2a chinesisch: wir könnten ja ins
Appartment gehen? Wurde nicht eingegegangen… also: immer schön die Papiere –
zumindest als Kopie – dabei haben!)
Alles i.O. und endlich durften wir hoch! Unser
Wasserlieferant stand im übrigen die ganze Zeit im Flur und hat das Schauspiel
beobachtet. War wohl interessant, denn er ist dann mit uns wieder hoch und wir
haben sogar noch unser Wasser bekommen.
Am Dienstag war dann wieder Training angesagt.
Und am Mittwoch.. da sind Stefan und ich gemeinsam auf gen
Shanghai Tattoo…. Ich hab da nämlich ein „Kunstwerk“ was einer Generalüberholung
bedarf. Und Ting (so der Name der chinesischen Tattookünstlerin) versteht mich
auf anhieb (was in Wob und BS keiner geschafft hat) Brav die Anzahlung
geleistet und nochmal alles besprochen… und bald geht’s los!
Donnerstag war dann eine „After-Wedding-Party“ bei EDAG zu
der ich eingeladen war. Eigentlich sollten wir Fotos und Videos vom großen Tag
sehen… aber irgendwie standen wir alle die ganze Zeit draußen beim BBQ J
Und ich, tja, ich war mittendrin… zwischen all den einheimischen
Kolleginnen… Ein Bild für die Götter… so ein Hühnerhaufen! Und wie süß: alle
müssen zu mir hochgucken *g* Irgendwann mußten wir Ausländer dann aber doch ab
gen Shanghai… ist ja immer noch a bisserl Weg vor uns.
Am Freitag sind Stefan und ich zu Babela‘s Kitchen, Stefans
Lieblings Restaurant in der Cloud9 um eine Kellnerin zu verabschieden. Die
freut sich jedes Mal ein Loch in den Bauch, wenn wir da sind und im gesamten
Restaurant entsteht ein Tulmult sondergleichen. Allerdings war das jetzt ihre
letzte Woche, da sie zum studieren zurück in ihre Heimatstadt geht.
Sie hat sich sogar gemerkt, dass Stefan bald Geburtstag hat
und uns gebeten am nächsten Tag nochmal kurz vorbei zu schaun, damit sie uns
das Geschenk geben kann…
How sweet…. J
Aber… am Samstag stand dann erstmal Stefans Geburtstag an.
Los gings mit einem Frühstück im „glo London“ mitten in der French Concession (so heißt das Viertel) Am Anfang waren wir
arg am Zweifeln, den ich hab das Restaurant übers Internet gefunden… wir waren
nämlich die ersten und einzigen Gäste… Hups. Egal… lecker Pfannkuchen bestellt
und für Stefan gabs dann noch ein typisches „engl. Breakfast“ (so mit gebackenen
Bohnen, Toast und so…)
Tja und dann… dann kam die Geburtstagsüberraschungstorte…
wohl gemerkt, es war Stefans Geburtstag.. So mit Feuerwerk und so… der Kuchen
sah so bombastisch aus… bis wir das Schokoschild entdeckten: „Happy Birthday,
Kathrin“. HUCH! Wie konnte jetzt das passieren? Egal, war trotzdem mega lecker.
Nach dem wir herzhaft darüber gelacht haben, haben wir noch
ein Verdauungsspaziergang durch die French Concession gemacht und dann ab heim…
Zwischendurch konnten wir sogar noch mit seinen Eltern „Geburtstagsskypen“.
Bevor wir uns dann mit Irmi und Sadi getroffen haben, sind Stefan und ich - wie versprochen - auf zu Karen. Sie hat Stefan einen "Air Chair" geschenkt (so eine Art Höckerchen zum aufpusten). Wie niedlich ist das denn bitte??? Natürlich standen auch wir nicht mit leeren Händen da und haben endlich ein perfektes neues zu Hause wir den Gartenzwerg von meiner Mutti gefunden! Noch schnell Irmi und Sadi eingesammelt und los gings gen „Shanghai
Circus“ Stefans eigentlichem Geschenk. Also wer chinesische Akrobatik mag, ist
da genau richtig. 1,5h haben wir gestaunt, gelacht und einfach eine schöne Zeit
gehabt… ich kann es nur empfehlen. Zumal wir super Plätze hatten und direkt vor
dem Gang saßen. A) hatten wir somit niemanden vor uns und B) sind die Akrobaten
teilweise direkt an uns vorbei (sogar auf Motorrädern, für die Todeskugel
Nummer).
Danach wollten wir eigentlich noch gemütlich was trinken
gehen… tja, welcome to Shanghai.. mal wieder nen ordentliches Gewitter samt
Regenguss.. und somit war das Taxi finden schier unmöglich.. Irgendwann sind
wir dann aber doch in der Shanghai Brauerei gelandet auf 1-2 Bierchen äh Cocktails
und dann gings ab heim und marsch, marsch ins Bett
Aktuell warten wir auf die Firma die unseren Wasserfilter
wechseln soll… aber dafür schaffen wir es ja jetzt auch den Blog zu schreiben
und vielleicht noch ein paar Bilder hochzuladen…
Mehr dann bald an dieser Stelle
Stay tuned and take care
Stay tuned and take care
LinLin
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