Wir hatten es leider noch nicht geschafft unseren
Bericht von letzter Woche zu schreiben. Das holen wir hiermit nach.
Kathrin hatte die ganze Woche Urlaub genommen während ich arbeiten musste. Sicherlich hätte ich auch frei machen können. Nur leider konnte ich meinen Resturlaub aus
Deutschland nicht mit nach China nehmen. Und so fehlten mir hier ein paar Tage.
Gestartet haben wir Montag mit Sport.Dienstag war für mich wieder skypen mit meiner Mama dran.
Sport war wieder am Mittwoch.
Donnerstag habe ich mich mit einigen Ausländern zu einem Stammtisch hier in Anting getroffen. In direkter Nähe zum SVW-Werk wurde ein deutscher Biergarten eröffnet. Dort haben wir etwas gegessen und gemütlich beisammen gesessen. Der Besitzer ist Deutscher, und der Biergarten ist nun schon seine zweite Lokalität hier in dem Viertel. Anschliessend bin ich mit Peter, meinem schwedischen Kollegen, mit dem Taxi nach Shanghai reingefahren.
Freitag stand wieder Sport auf dem Programm.
Und weil es soviel Spass macht, Samstagmorgen gleich nochmal hin in die Muckibude.
Doch Kathrin hat geschafft, sich irgendeinen Bazillus einzufangen... und ist noch vor dem Training wieder nach Hause, schnurstarks aufs Sofa... samt Wärmflasche (bei 40°C Außentemperatur)
Nach dem Sport nach Hause, wieder frisch gemacht. Denn es fühlt sich draussen an, als ob da jemand mit einem riesen Heissluftfön vor den Toren Shanghais steht, und dabei die Stärke und Temperatur auf Maximum gestellt hat… Und das bei sowieso schon gefühlten 40 Grad im Schatten. Hier brennt förmlich die Luft…
Gegen Abend habe ich mich dann mit Sadi, Dorian und Benjamin zum Inder verabredet.
Da dieser direkt neben dem Pearlmarkt liegt, und ich dort noch Sachen zur Abholung liegen hatte, bin ich einfach eher los und zuerst noch zu Judy (unserer Schneiderin). Dort angekommen habe ich dann Tanja und einen Kollegen von Ihr bei Judy getroffen. Während Tanja ein Kleid nach dem anderen anprobierte, las er in einem eBook. Es scheint also schon länger zu gehen. Da ich “nur” 3 neue Hosen und Hemden hab machen lassen, wurde ich schnell zwischengeschoben. Danke Tanja! :-) Sehr zufrieden mit meinen neuen Sachen bin ich dann zum indischen Restaurant geschlendert. Nach kurzer Zeit kamen dann auch die Jungs und wir speisten vorzüglich.
Ich habe mich für
Sonntag dann mit Peter, Benjamin und eigentlich auch Sadi verabredet um zur
China Joy zu gehen. Das ist DIE chinesische Messe für gaming. Es wurde auch angepriesen, dass sie
gleichzustellen sei mit der E3 aus Amerika… Das wollte ich mir nicht entgehen
lassen. Wir uns also alle getroffen, bis auf Sadi, er hatte noch einen anderen
Termin reinbekommen, und sind dann zur Messe gefahren.
Dort angekommen haben wir uns unsere Tickets
geholt, umgerechnet 12 Euro, und sind dann in die erste Halle rein. Alles leer,
bis auf 2 grosse Papp-Aufsteller und einer provisorischen Monitorwand… Gut,
heute ist der letzte Tag der Messe aber es war noch fast 4 Stunden bis zum Ende
dieser Veranstaltung. So sind wir dann von Halle zu Halle gelaufen. Überall das gleiche Bild… Doch nach dem 5.
Hallenwechsel war dann erst der offizielle Eingang wo unsere Tickets
kontrolliert wurden. Da waren wir doch ein bisschen beruhigt, dass wir doch
nicht viel verpasst haben.
Die erste, richtige, Halle stand ganz im Zeichen
von “Cosplay”. Das ist eine Szene deren Anhänger
sich entweder in ihre Lieblingsfiguren aus Mangas (japanische Comics)
verwandeln oder sich zumindest in diesem Style kleiden. Es waren einige sehr
detailgetreue “Figuren” unterwegs. Ich hab sogar die eine oder andere Figur
wieder erkannt. Die restlichen 4 kleinen Hallen war dann aber fast
ausschliesslich den Video- bzw. Computerspielen vorenthalten. In Summe kann man
sagen, dass die Messe sich nicht so gelohnt hat.
Kaum zu Hause angekommen, war das Wochenende auch
schon wieder vorbei.
Der nächste Blog erscheint dann wieder pünktlich.
Bis die Tage.
Gruss Stefan
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