Montag, 20. Mai 2013

Bierbrauen in Shanghai


Hallo Leser,

 

Die Woche begann wieder gewöhlich, Montag waren wir beide beim Sport. Dienstag hab ich mit meiner Mutter geskypt während Kathrin ihre Chinesisch-Stunde hatte. Mittwoch stand wieder Sport auf dem Plan. Donnerstag stand mal nichts auf dem Plan und Freitag, jaha wir sind sportlich, ging’s wieder ins Fitness-Studio. Kathrin packte dann noch ihre Koffer, für sie standen 2 Tage Teamevent an. Hierzu folgt der Bericht von Kathrin.

Ich hatte auch ein Date mit Arbeitskollegen von mir. Mein Chef hatte die Idee zu einem Heim-Brau-Seminar. Zur Stärkung mit fester Nahrung hat Olli ein Frühstück organisiert. Ich wollte dazu meinen Beitrag leisten und bin auf dem Weg kurz bei „Abendbrot“ vorbei um für uns Brezeln zu organisieren. Ein kurzer Blick in die Auslage ernüchterte mich dann doch.. Normalerweise sind viele, meist deftige Brezeln dort zu finden. Da war wohl entweder jemand schneller oder der Laden hat gerade aufgemacht. Lediglich 20 Stück konnte ich ergattern und davon die Hälfte mit Pudding gefüllt… Eigentlich gar nicht passend zu Bier. Besser als nichts. Nachdem ich dann die Ware entgegen nahm kam ein deutsches Pärchen und wunderten sich über die leere Auslage. Ich entschuldigte mich auf Deutsch und zog von dannen.

Das Seminar fand in einer Villa etwas ausserhalb von Shanghai statt. Aber es war bequem mit der Metro erreichbar. Nach einem kurzen Fussmarsch fand ich mich auch schon vor den Toren der Wohnanlage wieder, zeigte dem Wachmann den Kartenausschnitt wo ich hin wollte und er zeigte mir dann noch den Weg. Schöne Gegend hier, alles voller Villen aber halt in der Mitte von nirgendwo.

Erst bin ich an dem Haus vorbei da bekam ich auch schon einen Anruf von Olli, dass ich gerade vorbeigelaufen bin. Ich drehte mich um und das stand dann auch schon Mike vor mir. Er ist ein Chemietechniker in Rente und hat ganz viel Zeit zum Bierbrauen oder wie es hier heisst „homebrewing“. So haben wir dann den halben Tag mit Mike Bier gebraut und uns seine Kostproben schmecken lassen. Zusätzlich hat er uns noch 2 Fässer zum Verzehren angestochen. Einmal sein Lager-Bier und zum anderen Maibock. Auch einen selbstgemachten Limonenschnaps kredenzte er uns. Sehr lecker das ganze. Man gut das wir reichlich zu Essen mithatten. J

Gegen frühen abend machten wir uns auf dem Weg und verabschiedeten uns von Mike. Wir werden wiederkommen. Müssen ja unser Bier auch abholen. ;-)

Da wir alle hungrig waren, haben wir uns auf eines der Paulaner Brauhäuser geeinigt. Doch dort kreuzten wir zu einer ungünstigen Zeit auf. Alle Plätze besetzt also entweder könnten wir warten oder aber gehen. Wir entschieden uns zu gehen. Frank hatte in der Zwischenzeit einen Tisch in einem nepalesichen Restaurant bestellt. Dort sind wir dann, aufgeteilt auf mehrere Taxen, hingefahren. Die nepalesische Küche ist sehr lecker. Nachdem wir dann sämtliche Teller geleert hatten sind wir rüber zu einer Weinbar und haben die Nacht gemütlich beisammen gesessen. Um 2 Uhr war ich dann auch komplett müde zuhause angekommen.

Den Sonntag hab ich dann komplett gegammelt. Man tat das gut…

 

Bis die Tage.

 

Gruss Stefan

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